Börsen ~ Umfeld – 13. Februar 2015

AKZENTE: Ukrainekrise Friedensplan – Griechenland: Schuldenverhandlung – Deutsche Wirtschaft wächst 2014Q4 rasant

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HEUTEZULETZTMÄRKTETHEMENUMFELD: Meldungen von West über Ost bis nach Europa – u.a.m. – ERLÄUTERUNGEN

HEUTE – 08:30

Update 20150214 08:00

„Es ist gefährlich, anderen etwas vorzumachen, denn es endet damit, dass man sich selbst etwas vormacht“ (Eleonora Duse)


TAGESTHEMEN


GRIECHENLAND I – Die Überwindung des Schuldenstreits mit Griechenland ist beim EU-Gipfel am Donnerstag unverhofft näher gerückt. Athens neuer Regierungschef Alexis Tsipras gab grünes Licht für eine Expertenmission und damit den Startschuss für konkrete Vorbereitungen für eine Fortsetzung des Hilfsprogramms. „Wir haben noch nicht die ganze Strecke zurückgelegt, aber eine wichtige Etappe“, sagte der Linkspolitiker nach seinem Gipfel-Debüt in Brüssel. Kanzlerin Angela Merkel hatte die Entschärfung des Streits eingeleitet, indem sie Entgegenkommen signalisierte. Europas Stärke sei es, auf Kompromisse ausgerichtet zu sein, „und Deutschland ist dazu bereit“. Sie habe Tsipras auch im kurzen persönlichen Gespräch gesagt, dass sie zur guten Zusammenarbeit bereit sei, was er erwidert habe, sagte sie am späten Abend. Wenn Griechenland eine Verlängerung des Programms wolle, dann wünsche sie sich den Antrag allerdings „möglichst bald“. Am Mittwochabend war ein Treffen der Euro-Finanzminister noch im Fiasko geendet, weil sich Athen gegen eine Prüfung durch die Experten der Gläubiger-Troika wehrte. Am Donnerstag sprang Tsipras dann überraschend über die Hürde, auch wenn er am Abend erklärte, die verhasste Troika „existiert nicht mehr“. Beerdigt wurde indes nur der Begriff; die Experten der drei Institutionen Europäische Zentralbank, Internationaler Währungsfonds und EU-Kommission bleiben an Bord.

GRIECHENLAND II – Der Rat der EZB hat laut Presseberichten den Rahmen für Not-Liquiditätshilfen (Emergency Lending Assistance – ELA) für griechische Banken um etwa 5 Milliarden auf rund 65 Milliarden Euro erhöht. Der Beschluss sei in einer Telefonkonferenz am Donnerstag gefällt worden, berichten die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) und das Handelsblatt unter Berufung auf Notenbankkreise.

UKRAINE I – Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat sich zurückhaltend zu den Erfolgsaussichten des Friedensplans für die Ostukraine geäußert. „Es waren sehr schwierige Verhandlungen und wir erwarten einen Umsetzungsprozess, der nicht leicht sein wird“, sagte Poroschenko beim EU-Gipfel am Donnerstag in Brüssel.

UKRAINE II – Die Weltbank kommt der finanziell angeschlagenen Ukraine dieses Jahr mit bis zu zwei Milliarden Dollar zu Hilfe. Die Hilfen sind Teil eines Hilfsplans in Höhe von insgesamt 40 Milliarden Dollar, den der Internationale Währungsfonds (IWF) früher am Donnerstag präsentiert hatte.

UKRAINE III – Die Europäische Union behält sich weitere Sanktionen im Ukraine-Konflikt vor, wenn die jüngste Vereinbarung für eine Waffenruhe nicht umgesetzt wird. „Wenn es Schwierigkeiten gibt, schließen wir auch weitere Sanktionen nicht aus“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstagabend in Brüssel.

DEUTSCHLAND – Deutsche Wirtschaft wächst 2014Q4 rasant


AKTIEN


DEUTSCHLAND: – REKORDLAUF – Für den Dax zeichnet sich am Freitag ein weiterer Angriff auf die Marke von 11 000 Punkten ab. Gute Vorgaben könnten dem Dax dabei zu mehr Erfolg verhelfen als noch Anfang vergangener Woche. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor Börsenstart bei 10 981 Punkten um 0,56 Prozent über dem Xetra-Schluss vom Vortag. Hintergrund sind die Fortschritte in der Ukraine- und der Griechenland-Krise.

EUROPA: – AUSBLICK: An den Börsen herrscht derzeit Partylaune. Schon kleine geopolitische Entspannungen reichen aus, um ein Kursfeuerwerk abzubrennen. In einem Umfeld niedrigster Zinsen und hoher Liquidität werden Aktien gekauft. Erste Indikationen sehen den DAX bei 10.980 Punkten starten, und damit nur knapp unter der 11.000er-Marke. Positiv wird im Handel gewertet, dass der griechische Regierungschef Alexis Tsipras am Vorabend grünes Licht für eine Expertenkommission gegeben hat. Dies wird als Startschuss auf konkrete Vorbereitungen für das Treffen der Euro-Finanzminister am Montag gewertet. Am Ende der möglicherweise langwierigen Verhandlungen sollte dann die Fortsetzung des Hilfsprogramms stehen. Am Devisenmarkt wird bereits darauf gesetzt, dass die Politiker einen Weg finden. Der Euro steigt seit dem Sondertreffen in Brüssel um gut einen Cent und notiert bei 1,1430 Dollar. Die Berichtssaison in Europa verläuft gut, sowohl die Umsätze wie auch die Gewinne überzeugen. Die Zahl der Transaktionen ist in den ersten Wochen des Jahres sehr hoch. Zum Wochenschluss findet eine Platzierung in Kion statt, und auch Rocket Internet will Geld einsammeln. – RÜCKBLICK: Europas Börsen haben am Donnerstag mit Aufschlägen auf die Einigung auf einen Waffenstillstand in der Ukraine bei den Friedensverhandlungen in Minsk reagiert. Nicht erfolgreich verlief dagegen das Sondertreffen der Eurozone-Finanzminister in Brüssel mit Griechenland. Damit bleibt den Märkten diese Unsicherheit zunächst erhalten. Analysten gehen allerdings nach wie vor von einer Einigung in der Schuldenfrage aus. Das nächste Treffen der Eurogruppe findet am Montag statt. In Athen stieg der Index um 8,1 Prozent. Besonders gefragt waren dort Bankaktien. Hier stützten auch Berichte, dass die EZB die ELA-Notfallkredite für griechische Banken um 5 Milliarden auf 65 Milliarden aufzustocken beabsichtigt. Zudem hat die schwedische Riksbank beschlossen, einen negativen Einlagesatz einzuführen bzw ein Wertpapier-Kaufprogramm über 10 Milliarden Kronen aufzulegen. Die Credit Suisse schrieb wieder schwarze Zahlen. Positiv kam auch die über den Erwartungen liegende Dividende an. Die Aktie legte um 9,1 Prozent zu. Raiffeisen legten mit der Entspannung in der Ukraine-Krise gleich um 13,2 Prozent zu. Die Bank ist stark in Osteuropa engagiert.

USA: – GUTE ZAHLEN TREIBEN – Die US-Börsen haben sich am Donnerstag wieder ihren Höchstständen genähert. Aufwärtsimpulse lieferten vor allem positiv aufgenommene Unternehmensbilanzen. Erste Erfolge im Verhandlungsmarathon zum Ukraine-Konflikt und ein Hoffnungsschimmer im verhärteten Schuldenstreit der Euroländer mit Griechenland trugen zur positiven Stimmung bei. Der Dow Jones Industrial schloss mit plus 0,62 Prozent auf 17 972,38 Punkten knapp unter seinem kurz zuvor erreichten Tageshoch. Sein Rekordstand vom 26. Dezember ist damit nur etwas mehr als 130 Punkte entfernt.

ASIEN: – IM GRÜNEN BEREICH – Die Fortschritte in der Griechenland- und der Ukraine-Krise haben auch die Stimmung an den asiatischen Märkten gehoben. So stieg der Hang-Seng-Index um rund 1 Prozent. Einzig der japanische Nikkei büßte etwas ein.
=> MÄRKTE ASIEN/Börsen mit freundlichem Wochenausklang

DAX                    10.919,65	1,56%
XDAX                   10.973,98	1,94%
EuroSTOXX 50		3.417,61	1,29%
Stoxx50        		3.259,35	0,37%

DJIA                   17.972,38	0,62%
S&P 500        		2.088,48	0,96%
NASDAQ 100  		4.347,97	1,18%

Nikkei 225             17.913,36       -0,37%

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL / METALLE


RENTEN: – WENIG BEWEGT – Der Bund-Future dürfte kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche starten, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank in einem Kommentar am Freitagmorgen. Er sieht ihn zwischen 158,50 und 159,50.

Bund-Future   		159,11		0,21%
T-Note-Future 		128,44		0,00%
T-Bond-Future		146,84		0,04%

ANLEIHEN ÖSTERREICH: im Bann (?) von HAA-Haftungsdebatte, OeVAG, Staatsschulden-Neuberechnung, Steuerreformdebatte

10-jährige Referenzanleihe der Republik Österreich aktuell – [interaktiver LINIENCHART, Zeitrahmen wählen]
10-jährige Referenzanleihe der Republik Österreich aktuell – [Interaktiver KERZENCHART, Zeitrahmen wählen]
Österreichischer Zinssatz je Laufzeit aktuell – Österreichische „Zinskurve“ tabellarisch
Staatsanleihen weltweitSpreads zu Bund und T-Note
Staatsanleihen weltweit – Vergleich untereinander
Makroökonomie Österreich
Fiskalindikatoren laut Maastricht inkl. Finanzschuld des Bundes – Aktuelle Entwicklung (OeNB)

DEVISEN: – EURO ÜBER 1,14 US-DOLLAR – Der Eurokurs ist am Donnerstag im US-Handel wieder über die Marke von 1,14 Dollar gestiegen und hat sich bis zum Freitagmorgen weiter verteuert. Beim EU-Gipfel kam Bewegung in den verhärteten Schuldenstreit mit Griechenland. Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras und Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem vereinbarten schon von diesem Freitag an Expertengespräche. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1438 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1328 Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8828 Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		  1,1438	 0,25%
USD/Yen             	118,51		-0,32%
Euro/Yen       		135,54		-0,07%

ROHÖL – TEURER – Die Ölpreise bleiben auf Erholungskurs. Am Freitagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 59,86 US-Dollar. Das waren 58 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 55 Cent auf 51,76 Dollar. Seit Anfang Februar haben die Ölpreise in der Tendenz zugelegt und sich damit etwas von ihrem halbjährigen Sturzflug erholt.
=> Ölpreise legen weiter zu

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           51,92    51,21             1,39        0,71

METALLE: – Der Preis für die Feinunze Gold stieg gegenüber dem späten US-Vortageshandel um zwei auf 1.222 Dollar. Als stützend erwies sich auch hier der schwächere Dollar. Für etwas Auftrieb sorgte zudem ein Bericht des World Gold Council. Zwar habe sich die Nachfrage im vergangenen Jahr vor allem in den wichtigen Goldmärkten China und Indien abgeschwächt, doch habe diese im vierten Quartal wieder leicht angezogen. Auch der Preis für das Edelmetall baute im asiatischen Handel seine Gewinne weiter aus und springt knapp über die Marke von 1.230 Dollar.

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.230,58      1.218,70       +1,0%         +11,88 
Silber (Spot)         17,01         16,88       +0,8%          +0,13 
Platin (Spot)      1.207,95      1.199,00       +0,7%          +8,95 
Kupfer-Future          2,62          2,60       +0,8%          +0,02

Quellen: dpa-AFX, Dow Jones News,  FuW-Morgenreport, Reuters

[Morning Briefing DE+Europa (DJ)] [Morning Briefing USA+Asien (DJ)] [Morning Briefing Schweiz – nicht eingelangt]

KONJUNKTUR- und WIRTSCHAFTSTERMINE HEUTE, 13. FEBRUAR und der LAUFENDEN WOCHE  07WELTWEIT

-FR
    07:30 BIP 4Q (1. Veröffentlichung) 
          PROGNOSE:  +0,1% gg Vq 
          zuvor:     +0,3% gg Vq 
 
-DE 
    08:00 BIP 4Q (1. Veröffentlichung) 
          kalender- und saisonbereinigt 
          PROGNOSE:  +0,3% gg Vq 
          zuvor:     +0,1% gg Vq 
          kalenderbereinigt 
          PROGNOSE:  +1,0% gg Vj 
          zuvor:     +1,2% gg Vj 
 
-ES 
    09:00 HVPI und Verbraucherpreise Januar 
          HVPI 
          PROGNOSE:  -1,5% gg Vj 
          vorläufig: -1,5% gg Vj 
          zuvor:     -1,1% gg Vj 
 
-IT 
    10:00 BIP 4Q (1. Veröffentlichung) 
          PROGNOSE:  0,0% gg Vq/-0,4% gg Vj 
          zuvor:     -0,1% gg Vq/-0,5% gg Vj 
 
-EU 
    11:00 BIP 4Q (1. Veröffentlichung) 
          Eurozone 
          PROGNOSE:  +0,2% gg Vq/+0,8% gg Vj 
          zuvor:     +0,2% gg Vq/+0,8% gg Vj 
 
-US 
    14:30 Import- und Exportpreise Januar 
          Importpreise 
          PROGNOSE:  -3,4% gg Vm 
          zuvor:     -2,5% gg Vm 
 
    16:00 Index der Verbraucherstimmung der Uni Michigan Februar 
          (1. Umfrage) 
          PROGNOSE:  98,3 
          zuvor:     98,1

POLITIK- u.a. TERMINE (HANDELSBLATT Morning Briefing, NZZ am Morgen,  u.a.)

Ukraine – Russland: Minsk-Treffen

PRESSESPIEGEL – ÜBERSICHTEN

[DJ-Überblick aktuell][DJ-Pressespiegel Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen] [dpa-AFX Konjunktur-Überblick] [DJ-Pressespiegel Unternehmen] [dpa-AFX Unternehmens-Überblick] [HANDELSBLATT Presseschau = HANDELSBLATT Finance Today] [HANDELSBLATT Schlagzeilen-Ticker] [DIE ZEIT – Newsticker]

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 12.02.2015

BRANCHEN

Nachfrage nach Gold 2014 leicht gesunken – news.ORF.at

AUSBLICKE

FuW-AUSBLICK

WEITERE AKTUELLE NEWS
[Aktuelle Konjunktur- und Wirtschaftsnachrichten (FN)] [finanzen.net (DE)][finanzen.AT] [finanzen.CH] [Top-Themen (BZ)]

ANALYSEN VON BANKEN
[Bank Austria: Analysen und Research]  [Bank Austria: Wirtschaft online] [Bank Austria: CEE] [LGT Bank Österreich: Marktinformationen]

NACHRICHTEN-PROVIDER
[News & Aktienkurse (AD HOC NEWS)] [Aktuelle Nachrichten Österreich und weltweit (twee.at)] [APA] [APA-OTS]

ZULETZT

Finanzmärkte USA

MÄRKTE USA/Wall Street von Cisco und Ukraine gestützt – ROUNDUP/Aktien New York Schluss: US-Börsen wieder im Höhenflug
US-Anleihen: Überwiegend fester – Zehnjährige Bonds geben nach
Devisen: Eurokurs steigt über 1,14 US-Dollar – Bewegung beim Griechenland-Gipfel

Finanzmärkte Europa

XETRA-NACHBÖRSE/XDAX (22 Uhr): 10.974 (XETRA-Schluss: 10.920) Pkt.
Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen – C/P = 1,08

MÄRKTE EUROPA/Entspannung im Ukraine-Konflikt treibt Börsen an – ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne – Erleichtert nach Ukraine-Friedensplan
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax endet auf Rekordhoch – Ukraine
Aktien Zürich etwas fester – Credit Suisse hui, Zurich pfui
Aktien Wien Schluss: Kräftiges Plus – Ukraine-Fortschritte beflügeln
Aktien Osteuropa Schluss: Friedensplan für Ostukraine sorgt für kräftige Gewinne   

Deutsche Anleihen: Deutlich fester – EZB gewährt Griechenland mehr Notkredite
Devisen: Eurokurs steigt trotz ergebnislosem Griechenland-Treffen – 17.13

LATE BRIEFING – Unternehmen und Märkte
ÜBERBLICK am Abend (DJ)  – nicht eingelangt
ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
MIDDAY BRIEFING – Unternehmen und Märkte
ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
MORNING BRIEFING – Deutschland/Europa

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MÄRKTE 

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AKTUELL

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THEMEN

INTERNET-SICHERHEIT – DATENSCHUTZ
Immer mehr Phishing-Attacken auf Bankdaten – help.ORF.at

EPIDEMIOLOGIE – EBOLA-VIRUS – VOGELGRIPPE-VIRUS

Thema: Ebola « DiePresse.com

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UMFELD


INTERNATIONAL

UNO
UN-Sicherheitsrat schränkt Terror-Finanzierungswege weiter ein
UN-Generalsekretär: Jemen droht der Zerfall

IMF
IWF: Ukraine erhält Hilfspaket von 40 Milliarden US-Dollar
=> Ukraine rechnet mit bis zu 25 Milliarden US-Dollar IWF-Krediten
Vorsichtige Bewegung im griechischen Schuldenstreit – Dijsselbloem/Tsirpas: Gespräche mit EU + IMW diesen Freitag

Weltbank
UKRAINE: Weltbank will Ukraine mit zwei Milliarden Dollar helfen – ROUNDUP 2: Weltwährungsfonds schnürt Milliarden-Hilfspaket für die Ukraine

OKZIDENT – AMERIKA

USA
Kommentare – Analysen – Medienecho
Wirtschaft
USA: Lagerbestände steigen etwas weniger als erwartet
Umsätze der US-Einzelhändler sinken erneut – USA: Einzelhandelsumsätze fallen stärker als erwartet
US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen spürbar – USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen stärker als erwartet
Öffentliche Finanzen
Interessensvertretungen – Öffentliche Verwaltung – Politik – Parteien – Außenbeziehungen
FBI-Chef: Rassistische Vorurteile bei Polizei – news.ORF.at
US-Senat bestätigt neuen Pentagon-Chef Carter – news.ORF.at
Gesellschaft – Öffentlicher Diskurs
Einzelunternehmen

Venezuela
Wieder Studentenproteste in Venezuela – news.ORF.at

AUSTRALIEN

AFRIKA

Südafrika
Schreie und Schläge im Parlament Südafrikas – news.ORF.at

Nigeria
15 Tote bei Selbstmordanschlag auf Markt in Nigeria – news.ORF.at

Sambia
Sambischer Generalstaatsanwalt nach Korruptionsermittlungen verhaftet

ORIENT – FERNOST– ASIEN

ORIENT – NAHER UND MITTLERER OSTEN – ZENTRALASIEN

Jemen
UN-Generalsekretär: Jemen droht der Zerfall

NAHOSTKONFLIKT – ISRAEL – PALÄSTINA

AKTUELL
Offizielle und offiziöse Mitteilungen
Außenministerium Israel – Premierminister Israel – Verteidigungsministerium Israel Israel bei der UNO (Mitglied)
B’Tselem – The Israeli Information Center for Human Rights in the Occupied Territories   
Palestinian News and News and Info Agency (WAFA) – Palästina bei der UNO (ständiger Beobachter)
Medien
HaAretz    Israel HaYom    AlJazeera
Dossiers
Nahostkonflikt u.a. (Spiegel)  Naher Osten (NZZ)   Nahost-Konflikt (derStandard)   Nahostkonflikt (Wiener Zeitung)   Nahost-Konflikt (DiePresse)
SUCHE  „Israel“  (AD HOC NEWS)Suche „Israel“ (FN)
SUCHE  „Palästin * “  (AD HOC NEWS)Suche „Palästin * “ (FN)
SUCHE  „Nahost“  (AD HOC NEWS)Suche „Nahost“ (FN)

HEUTE
GESTERN
Reaktionen – Folgen
Kommentare – Analysen – Medien

IRAKKRISE – ISIS – SYRIEN

AKTUELL
Offizielle und offiziöse Mitteilungen
IRAQ e-GOV Portal
Medien
AlJazeera
Dossiers
Islamischer Staat (IS) (Spiegel)  Irak (Spiegel)   Syrien (Spiegel)
SUCHE  „Irak“  (AD HOC NEWS)Suche „Irak“ (FN)
Suche „ISIS“ (AD HOC NEWS) – Suche „ISIS“ (FN)
Suche „Terrormiliz“ (AD HOC NEWS) – Suche „Terrormiliz“ (FN) 
Suche „Terror“ (AD HOC NEWS) – Suche „Terror“ (FN)
Thema: Kampf gegen IS « DiePresse.com

HEUTE
GESTERN
Reaktionen – Folgen
Kommentare – Analysen – Medien

EUROPA

Ukraine
IWF: Ukraine erhält Hilfspaket von 40 Milliarden US-Dollar
=> Ukraine rechnet mit bis zu 25 Milliarden US-Dollar IWF-Krediten
UKRAINE: Weltbank will Ukraine mit zwei Milliarden Dollar helfen  – ROUNDUP 2: Weltwährungsfonds schnürt Milliarden-Hilfspaket für die Ukraine
Poroschenko nach Ukraine-Gipfel weiter skeptisch
Ukraine garantiert: Keine Amnestie für MH17-Abschuss – news.ORF.at

KRIMKONFLIKT –  UKRAINEKRISE

AKTUELL
Offizielle und offiziöse Mitteilungen
The Russian Government   President of Ukraine   Government of Ukraine    Parliament of Ukraine
Medien
[Ab Anfang 2015 leitet RIA Novosti um auf =>]    SPUTNIK (deutsch)
TASS (englisch)    Interfax (englisch)   Russia Today (englisch)    Russland.RU (deutsch)
Staatlicher ukrainischer Radiosender (deutsch)   UKRINFORM (Deutsch)   Interfax-Ukraine (englisch)   UNIAN (englisch)
Den – The Day (englisch)   KyivPost (englisch)
Ukraine-Nachrichten (deutsche Website)
Dossiers
Ukraine-Konflikt (Spiegel)   Ukraine (Spiegel)  Russland (Spiegel)
SUCHE NACH: „Ukraine“ – AD HOC NEWSErweiterte Nachrichten Suche „Ukraine“
SUCHE NACH: „Russland“ – AD HOC NEWSErweiterte Nachrichten Suche „Russland“

HEUTE
GESTERN
UKRAINE/GESAMT-ROUNDUP: Waffenruhe vereinbart – Merkel vorsichtig optimistisch – Waffenruhe ab Sonntag: Hoffnung und Skepsis nach Ukraine-Einigung – news.ORF.at
Erklärung der Staatschefs zur Ukraine-Krise im Wortlaut
Waffenruhe ab Sonntag: Hoffnung und Skepsis nach Ukraine-Einigung – news.ORF.at
Minsk: Ukraine-Friedensplan vereinbart – Oe1 Mittagsjournal
Ukraine-Gipfel: Putin verkündet Waffenstillstand
Poroschenko nach Ukraine-Gipfel weiter skeptisch
Ukraine garantiert: Keine Amnestie für MH17-Abschuss – news.ORF.at
Reaktionen – Folgen
Ostukraine: USA warten ab
UKRAINE/ROUNDUP: EU hält nach Minsk-Abkommen an Russland-Sanktionen fest
Merkel nach Ukraine-Gipfel: Wir haben jetzt einen Hoffnungsschimmer
Deutsche Wirtschaft: Schrittweise Aufhebung von Russland-Sanktionen denkbar
Kommentare – Analysen – Medien
Pressestimme: ‚Der Tagesspiegel‘ zum Abkommen von Minsk
Pressestimme: ‚Handelsblatt‘ zu Verhandlungsergebnis von Minsk
Minsk: Halten die Vereinbarungen? – Oe1 Mittagsjournal  – Während der 17-stündigen Marathonverhandlungen über die Ostukraine in Minsk gab es Gerüchte, ein Beinahe-Scheitern, dann die Ankündigung einer Feuerpause und des Abzugs schwerer Waffen. Aber was die Einigung wert ist, zeigt sich erst wenn sich alle an die Vereinbarungen halten. Eine Analyse von ORF-Korrespondent Christian Lininger in Minsk.
Minsk: Der Preis der EU – Josef Janning, Experte am European Council on foreign relations in Berlin, im Gespräch mit Christian Williwald – Oe1 Mittagsjournal – Manche Beobachter der Verhandlungen in Minsk haben sich gefragt, warum tut sich Angela Merkel das an. Präsident Putin hat der ganzen Welt vorgeführt, ohne ihn geht gar nichts. Zuerst die Frage ob er überhaupt kommt und dann in den Verhandlungen macht er klar, er entscheidet über Krieg oder Frieden in der Ukraine. Das ist der Preis, den die Europäer in diesem Konflikt zahlen müssen, Putin die Rolle des starken Mannes zu überlassen. Ein Preis, der der Ukraine zugute kommt.

Schweiz

Europäische Union

Kommentare – Analysen – Medienecho
Pressestimme: ‚Frankfurter Allgemeine Zeitung‘ zur neuen Regierung Griechenlands
Wissenschaft
Wirtschaft
Industrie in der Eurozone hält Produktion stabil
EZB und Zentralbanken
EZB erhöht Notkredit-Rahmen für griechische Banken – Zeitungen – ROUNDUP/Medien: EZB erhöht Notkredit-Rahmen für griechische Banken
EZB/Praet: Untätige Regierungen größtes Risiko für Erfolg von QE
EZB/Weidmann: Inflation von kurzfristigen Faktoren gedrückt
Bank of England bringt Zinswende wieder ins Spiel
Bundesbank will Staatsanleihen nicht um jeden Preis kaufen
Weidmann: Schuldenschnitt nicht entscheidend für Griechenland
Eurogruppe
Vorsichtige Bewegung im griechischen Schuldenstreit – Dijsselbloem/Tsirpas: Gespräche mit EU + IMW diesen Freitag – 19:00  Athens Nein zu Eurogruppen-Erklärung stößt in Berlin auf Unmut – 15:21
Gipfeltreffen
EU-Gipfel: Bewegung im Athen-Schuldenstreit – Oe1 Morgenjournal
EU will sich besser gegen Terrorgefahr abstimmen – news.ORF.at
Handschlag und Wangenkuss: Tsipras wirbt beim Gipfel um Vertrauen
ROUNDUP/Schuldenstreit beim EU-Gipfel: Merkel verlangt Kompromissbereitschaft
ROUNDUP/Friedensgespräche und Finanzen: Die Themen des EU-Gipfels – 16:05
=> ROUNDUP: Brüsseler EU-Gipfel im Schatten der Griechenland-Krise
EU-Kommission
Schuldenstreit: Juncker nicht ganz mit Athen zufrieden – news.ORF.at
Juncker zur Griechenland-Krise: ‚Ich bin sehr besorgt über die Lage‘
Kommissariate
Sicherheit
Frontex-Chef will gegen Menschenrechtsverletzungen gegen Flüchtlinge vorgehen
Außenbeziehungen
UKRAINE/ROUNDUP: EU hält nach Minsk-Abkommen an Russland-Sanktionen fest
GRIECHENLAND
Griechische Steuereinnahmen verfehlen Ziel um 20 Prozent  Athen verfehlt Haushaltsziel – säumige Steuerzahler  
Handschlag und Wangenkuss: Tsipras wirbt beim Gipfel um Vertrauen

ROUNDUP: EU-Gipfel stellt erste Weichen für Griechenland-Kompromiss

Vorsichtige Bewegung im griechischen Schuldenstreit – Dijsselbloem/Tsirpas: Gespräche mit EU + IMW diesen Freitag – 19:00
=> Athens Nein zu Eurogruppen-Erklärung stößt in Berlin auf Unmut – 15:21
Juncker: Bei Griechenland noch viel zu tun – 
Schuldenstreit: Juncker nicht ganz mit Athen zufrieden – news.ORF.at
Weidmann: Schuldenschnitt nicht entscheidend für Griechenland
ROUNDUP/Schuldenstreit beim EU-Gipfel: Merkel verlangt Kompromissbereitschaft
Merkel: Deutschland zu Kompromiss mit Griechenland bereit – Merkel hält Kompromiss mit Griechenland für möglich
Frankreich
Frankreich: Wirtschaft wächst leicht
Großbritannien
Bank of England bringt Zinswende wieder ins Spiel

Deutschland

Kommentare – Analysen – Medienecho
Experten warnen vor verfrühtem Lob für Merkels Ukraine-Mission
Wirtschaft
ROUNDUP: Deutsche verschmähen trotz Börsenbooms Aktien
ROUNDUP/Rasanter Jahresendspurt: Deutsche Wirtschaft kräftig gewachsen – Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2014 kräftig gestiegen
Bundesbank will Staatsanleihen nicht um jeden Preis kaufen
Weidmann: Schuldenschnitt nicht entscheidend für Griechenland
Deutsche Wirtschaft: Schrittweise Aufhebung von Russland-Sanktionen denkbar – Cordes (Ostausschuss Deutsche Wirtschaft) hofft nach Minsk auf vertiefte Wirtschaftsbeziehungen
Bahn: Verhalten der GDL-Führung ist „ein Rätsel“  
Metallindustrie: Tarifverdienste von 2010 bis 2014 um elf Prozent gestiegen
ROUNDUP: Rund 16 000 bei Metaller-Warnstreiks im Norden – Schwerpunkt Airbus
ROUNDUP 4: Streikende Piloten lassen Flüge von Germanwings ausfallen
Öffentliche Finanzen
Söder (CSU): Familienunternehmen sollten steuerfrei vererbt werden können
Interessensvertretungen – Öffentliche Verwaltung – Politik – Parteien – Außenbeziehungen
Bericht: 2014 über 10.000 rechtsradikale Straftaten in Deutschland
Athens Nein zu Eurogruppen-Erklärung stößt in Berlin auf Unmut
Merkel nach Ukraine-Gipfel: Wir haben jetzt einen Hoffnungsschimmer
ROUNDUP/Schuldenstreit beim EU-Gipfel: Merkel verlangt Kompromissbereitschaft
Merkel: Deutschland zu Kompromiss mit Griechenland bereit – Merkel hält Kompromiss mit Griechenland für möglich
Gesellschaft – Öffentlicher Diskurs
Umfrage: Mehrheit glaubt nicht an dauerhafte Renaissance der FDP
ROUNDUP: Deutsche verschmähen trotz Börsenbooms Aktien
Immer mehr Väter bleiben mit krankem Kind zu Hause
Einzelunternehmen

Österreich

Kommentare – Analysen – Medienecho
Wirtschaft
Öffentliche Finanzen
Steuerreform: Registrierkassen im Visier – news.ORF.at
Interessensvertretungen – Öffentliche Verwaltung – Politik – Parteien – Außenbeziehungen
Grünes Licht für Islamgesetz im Verfassungsausschuss – news.ORF.at
Steuerreform: Registrierkassen im Visier – news.ORF.at
Flüchtlingsrückführung in den Kosovo – Oe1 Mittagsjournal
Zentralmatura: Panne hat Konsequenzen – news.ORF.at
Wiener Wahlrecht gescheitert – Oe1 Morgenjournal
Weiter Verwirrung über Wiener Wahlrecht – news.ORF.at
„Alles Walzer“: Rauschende Ballnacht in der Oper – news.ORF.at
Gesellschaft – Öffentlicher Diskurs
Kontroverse Debatte um Sterbehilfe – Oe1 Morgenjournal
Sterbehilfe: Arzt soll besitehen – Oe1 Morgenjournal
Sterbehilfe: Ethikkommission empfiehlt Lockerung – news.ORF.at
Einzelunternehmen

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ÖSTERREICHISCHE  NACHRICHTENPROVIDER

Oe1 – Journale

07:00 Morgenjournal – Bewegung im Schuldenstreit mit Athen +++ Ostukraine: USA warten ab +++ Kontroverse Debatte um Sterbehilfe +++ Ballnacht in der Oper +++ Berlinale: „Elser – Er hätte die Welt verändert“ +++ Rabenhof: Protest-Songcontest

GESTERN

12:00 – Mittagsjournal – Minsk: Ukraine-Friedensplan vereinbart – Flüchtlingsrückführung in den Kosovo – Sterbehilfe: Brisanter Bericht der Bioethik-Kommission – Klagenfurt: „Dialogues des Carmelites“.

07:00 – Morgenjournal – Ukraine-Gipfel in Minsk +++ Dicke Luft bei Euro-Ministern +++ Haft für Costa-Kapitän +++ Aufschrei gegen neues Asylgesetz +++ Gerhard Rühm 85 +++ „Fifty Shades of Grey“.

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05:31APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 05.30 Uhr
12.02.15APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 22.00 Uhr
12.02.15APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 19.00 Uhr
12.02.15APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 16.00 Uhr
12.02.15APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 13.00 Uhr
12.02.15APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 11.00 Uhr
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HISTORISCHER KALENDER

Historischer Kalender – 13. Februar – Zeit – derStandard.at › Wissenschaft

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ERLÄUTERUNGEN


Individuelles Handeln
greift stets in Wirtschaft und Gesellschaft ein, die ihrerseits auf den je Einzelnen rückwirken. Börsen bilden einen Hotspot dieses sozioekonomischen Wechselgeschehens. Das spiegelt dieser Blogbeitrag wider. Er folgt dabei dem handlungsanstoßenden Newsflow, der westwärts – von Amerika über Australo-Asien, Afrika, Mittel- und Nahost sowie Zentralasien und Osteuropa bis ins „alte“ Westeuropa – strömt. Das ermöglicht rasch eine aktuelle Situationsanalyse und Zeit-Diagnose.

„Börsen ~ Umfeld“ dient somit zur schnellen persönlichen Orientierung über wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorgänge, die zurzeit von der Allgemeinheit diskutiert oder einer öffentlichen Debatte zugeführt werden. Neben Lokalereignissen, die nicht selten Empörungscharakter aufweisen, stehen politisch-gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorgänge oft dann im lodernden Brennpunkt öffentlichen Interesses, wenn die Interessen Einzelner oder von Gruppen im (vermeintlichen) Widerstreit zum Allgemeininteresse, dem Gemeinwohl, stehen. „Börsen ~ Umfeld“ möchte dem Leser jene Informationen an die Hand gegeben, die ihm eine eigene Situationsanalyse und Zeit-Diagnose erlauben.

Das Universum an schriftlichen Dokumenten, Veröffentlichungen, Medien, journalistischen Darstellungen – Meldung, Nachricht, Bericht, Kommentar (Analyse, Glosse), Interview – ist für den Einzelnen von jeher unüberschaubar und häufig auch unzugänglich gewesen. Eine Auswahl daraus war und ist immer auch subjektiv. Was den Leser oder die Leserin anbetrifft, war und ist eine solche Auswahl – früher weit mehr als heute – auch geographisch-lokal und an Geldmittel gebunden, nicht zuletzt auch abhängig von der Lese- und vor allem Rezeptionsfähigkeit der Leserschaft; dabei spielen heute digitale Zugangsmöglichkeiten eine immer herausragendere Rolle. Die Zeit allerdings – da brauchen wir uns heute selbstmitleidstriefend nichts vormachen! – war zu jeder Zeit ein knappes Gut. Und Lesezeit, Zeit zur abwägenden Auswahl, war erst recht immer abhängig von den Geldmitteln, die dem Leser zur Verfügung standen.

„Börsen ~ Umfeld“ erstellen kostet Zeit. Wenn sich auch die Zukunft mit Geld gewissermaßen kaufen lässt, die Gegenwartszeit lässt sich mit allem Geld der Welt nicht dehnen: es muss die Endredaktion der ausgewählten Artikel und damit die Reduktion ihrer Anzahl leider unterbleiben – aus Zeitgründen.

Die Auswahl der Artikel für diesen Blogbeitrag orientiert sich an der Güte und Verlässlichkeit der Medien und ihrer Beiträge, ferner an deren Internationalität einerseits und ihrer Bedeutung für eine österreichische Leserschaft andererseits. So stehen also Agenturmeldungen neben Zeitungsmeldungen der Mainstream- und Leitmedien, Analysen und Kommentare von wissenschaftlichen und Forschungs-Instituten neben solchen, welche – z.B. im Zuge eines partizipativen Journalismus – in Medien und Blogs veröffentlicht wurden. Zu diesen treten bisweilen Artikel aus Alternativ- oder Staatsmedien, um das Bild abzurunden. Hier wie dort gibt es u.U. einen bedenkenswerten Nahebezug zu Propaganda und ‚public diplomacy‚.

Ausgesprochen wissenschaftliche Artikel, die sich an eine scientific community wenden, werden hier in der Regel nicht dargeboten. Der Blogbeitrag ‚Börsen ~ Umfeld‘ wendet sich in erster Linie an die breite Öffentlichkeit, nicht so sehr an die kleine Teilöffentlichkeit der WissenschaftlerInnen.

Alles in allem geht es um das Umfeld und damit die sowohl   staatliche  wie  nicht-staatliche,  zivilgesellschaftlich organisierte Öffentlichkeit, in der sich das Börsengeschehen als sozioökonomischer Hotspot abspielt. Dies erklärt auch, warum neben Artikeln, mit deren Inhalt sich der Blogschreiber durchaus identifizieren kann, sehr wohl auch solche stehen, die mit dessen Meinung kollidieren. Einzelne Artikel werden durch Fettdruck oder farbig herausgehoben; damit soll nicht unbedingt Zustimmung zu diesen Beiträgen noch deren Ablehnung signalisiert werden, sondern vielmehr deren Bedeutung im dargebotenen Insgesamt der Meldungen, Kommentare und Analysen markiert und so die Leseauswahl erleichtert werden.

Der Blogbeitrag ‚Börsen ~ Umfeld‘ wird zumeist werktäglich erstellt, der Schreiber pausiert aber immer wieder einmal. Solche Pausen kommen in der Regel um Wochenenden, um Feiertage sowie im Sommer zu liegen. Die Pausen können mehrere Tage und bis zu mehrere Wochen andauern. Pausen werden in der Regel angekündigt.

Ihr Dr. Michael Schüller

Copyright 2014 by Michael Schueller, Vienna, Austria

2017-08-21T14:09:22+00:00

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