Börsen ~ Umfeld – 17. November 2014

AKZENTE: G20-GipfelJapan-Rezession trotz Geldpolitik: Lehren daraus – IS-Terror – Ukraine-Krise – EU – EZB – Deutschland: trübe Wirtschaftserwartungen, „Investitionsstreik“ – Österreich: Steuerreformdiskussion nimmt Fahrt auf; harziger Wirtschaftsgang, mangelnde Investitionen.

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HEUTEZULETZTMÄRKTETHEMENUMFELD: Meldungen von West über Ost bis nach Europa – u.a.m. – ERLÄUTERUNGEN

HEUTE 


„Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.“ (Arthur Schopenhauer)


TAGESTHEMEN


JAPAN – BIP: – Die japanische Wirtschaftsleistung ist im dritten Quartal völlig unerwartet gesunken, womit eine Verschiebung der zweiten Stufe der Mehrwertsteuererhöhung und Neuwahlen noch im Dezember sehr wahrscheinlich werden. Mit dem zweiten Quartalsrückgang nacheinander, der das Land in eine technische Rezession stürzt, wird auch die Politik von Ministerpräsident Shinzo Abe in Frage gestellt, der angetreten war, mit seinem Abenomics das Wachstum in der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft nach zwei Jahrzehnten der Flaute wieder in Schwung zu bringen. Das BIP ist jedoch zwischen Juli und September auf das Jahr hochgerechnet um 1,6 Prozent geschrumpft. Von den 18 vom Wall Street Journal befragten Volkswirte hatte keiner einen Einbruch erwartet, im Mittel waren sie von einem Zuwachs von 2,25 Prozent ausgegangen. Bereits im zweiten Quartal war die Wirtschaftsleistung um 7,3 Prozent eingebrochen, was vor allem auf die seit 1. April geltende höherer Umsatzsteuer von 8 statt 5 Prozent zurückgeführt wurde.
=> ROUNDUP 3: Japans Wirtschaft rutscht in die Rezession
=> ROUNDUP 2: Japans Wirtschaft steckt in einer Rezession

G20-TREFFEN: – Die G20-Staaten wollen das Wachstum der Weltwirtschaft mit Strukturreformen und Investitionen ankurbeln. Das geht aus dem Abschluss-Kommunique des Gipfels der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) in Brisbane hervor. Außerdem wollen die Staaten Steuervermeidungsstrategien der Unternehmen aushebeln. Zudem verständigten sie sich darauf, den Klimawandel stärker zu bekämpfen. Durch die Maßnahmen soll das Wachstum der Weltwirtschaft um zusätzliche 2,1 Prozentpunkte angetrieben werden.
=> G20-Staaten beschließen Wirtschafts- und SteuerreformenG20/ROUNDUP: Staaten wollen bis 2018 zusätzlich 2,1 Prozent Wachstum erreichen

RUSSLAND – DEUTSCHLAND: – Der deutsch-russische Konflikt hat sich erneut zugespitzt. Nachdem ein russischer Diplomat aufgefordert wurde, Deutschland zu verlassen, musste nun die Leiterin der Politischen Abteilung an der Deutschen Botschaft Moskau ihren Posten räumen. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Regierungskreise.

ferner:
Irak – Syrien – IS-Terror – Nahostkonflikt
Ukraine-Krise
EU-Wirtschaftsflaute
Österreich: Steuerreform, harziger Wirtschaftsgang


AKTIEN


DEUTSCHLAND: – SCHWÄCHER ERWARTET – Nach zwei kaum veränderten Wochen wird der Dax am Montag schwächer erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,63 Prozent tiefer auf 9195 Punkte. Aus Übersee kommen belastende Vorgaben: So zeichnet sich an der Wall Street nach der Rekordjagd zunächst eine Korrektur ab. Dem Dow Jones Industrial gelang am Freitag kein neues Hoch mehr. Der Future auf den US-Leitindex rutschte seit dem Xetra-Schluss um 0,5 Prozent ab. Weitere Impulse sollten am Nachmittag einige US-Daten geben – der Empire State Index, die Industrieproduktion sowie die Kapazitätsauslastung.
=> DAX am Mittag mit leichten Verlusten
=> Aktien Frankfurt: Japanische Rezession belastet den Dax
=> KORREKTUR/ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Schwache Übersee-Börsen bremsen
=> EUREX/DAX-Futures starten mit kräftigem Rutsch nach unten
=> TRENDUMFRAGE/Schwächerer Wochenstart erwartet
=> Aktien Frankfurt Ausblick: Schwache Übersee-Börsen bremsen

SCHWEIZ
=> Aktien Schweiz: Weiter im Minus – Konjunktursorgen belasten
=> Aktien Schweiz Eröffnung: Schwächer zum Wochenstart – Konjunktursorgen in Asien
=> Schwächerer Wochenstart beim SMI erwartet

ÖSTERREICH
=> Wiener Börse (Eröffnung) – ATX am Vormittag etwas leichter
=> Wiener Börse startet etwas schwächer – ATX verliert 0,21 Prozent
=> Wiener Aktienmarkt vorbörslich leichter erwartet

EUROPA: – AUSBLICK: Nach überraschend schwachen Wachstumszahlen aus Japan zeichnen sich Abgaben an Europas Börsen zu Wochenbeginn ab. Die japanische Wirtschaft ist im dritten Quartal um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal geschrumpft. Erwartet wurde ein Plus von 0,5 Prozent. Japan ist damit in eine technische Rezession gerutscht. Die kritischen Stimmen zu Abenomics dürften nach der schwachen Lesung weiter zunehmen. Eine weitere Mehrwertsteuererhöhung dürfte nach den Daten vom Tisch sein, heißt es im Handel. Unklar sei, was die BIP-Zahlen für mögliche vorgezogene Neuwahlen bedeuten. Die Tatsache, dass die japanische Öffentlichkeit ohnehin gemischte Gefühle zu Abenomics habe, könnten laut IG Neuwahlen nach den Daten erschweren. Sollte Abe nicht bald mit neuen und überzeugenden Ideen an die Öffentlichkeit treten, dürfte der Widerstand gegen Abenomics weiter zunehmen, heißt es. Die BIP-Zahlen dürften auf die Sitzung der japanischen Notenbank in der laufenden Woche keinen Einfluss nehmen, nachdem die Währungshüter erst unlängst eine massive Ausweitung der Bilanz angekündigt haben. Neben Japan dürften sich zu Wochenbeginn die Blicke Richtung EZB richten. Mit Draghi, Mersch, Coeure und Praet treten gleich mehrere hochkarätige Redner auf. Nach den jüngsten Daten, die das desinflationäre Umfeld in der Eurozone bestätigt haben, dürften die Anleger gespannt auf jegliche Änderung der Kommunikation achten, sagt die Credit Agricole.   –  RÜCKBLICK: An den europäischen Börsen hat sich zum Wochenausklang keine einheitliche Tendenz durchgesetzt. Während sich DAX und Euro-Stoxx-50 kaum veränderten, standen ausgewählte Branchen im Blick. Hauptgewinner waren die Medienaktien, deren Branchenindex um 1,1 Prozent zulegte. Etwas stabilisiert wurde die Stimmung von neuen Zahlen zur Konjunktur in Europa. Hier konnten Deutschland und Frankreich die negative Erwartungshaltung entkräften. Der befürchtete Absturz in die Rezession blieb aus. Bei den Medienaktien machte die norwegische Schibsted-Aktie einen Sprung um 34 Prozent. Händler verwiesen auf ein Gemeinschaftsunternehmen von Schibsted mit Press Holdings aus Singapur, der südafrikanischen Naspers und der norwegischen Telenor. Die Unternehmen wollen in einer Reihe von Ländern eine Plattform für bezahlte Anzeigen aufbauen. Lagardere gewannen 7,3 Prozent. Die Aktie reagierte damit auf die Einigung zwischen dem Verlagshaus Hachette, einer Lagardere-Tochter, und Amazon. Nach langen Streit haben beide Unternehmen ihren Streit zur Preisgestaltung bei e-books beigelegt. Mit dem Ölpreis drehten auch die Aktien aus dem Öl- und Gasbereich ins Plus. Der Ölpreis erholte sich um gut ein Prozent, nachdem er am Morgen noch auf den tiefsten Stand seit über fünf Jahren gefallen war. Der Branchenindex stieg um 0,5 Prozent, nachdem er am Vormittag noch unter den größten Verlierern zu finden gewesen war. Nokia verloren 5,5 Prozent. Der Konzern hat lediglich seine Langfristziele etwas angehoben, Marktteilnehmer hatten aber mehr erwartet und nahmen nun Gewinne mit.
=> MÄRKTE EUROPA/Japan lastet auf dem DAX – Merck legen deutlich zu

USA: – ENDE DER REKORDWOCHE – Der US-Aktienmarkt hat am Freitag eine Woche der Rekorde ruhig ausklingen lassen. Nachdem der Dow Jones Industrial am Montag, Dienstag und Donnerstag mit Mühe Höchststände erklommen hatte, fehlte ihm zum Wochenschluss endgültig die Kraft für eine Fortsetzung der Gipfeltour. Der Dow Jones Industrial trat mit minus 0,10 Prozent auf 17 634,74 Punkte nahezu auf der Stelle. Auf Wochensicht ergaben dies ein Plus von 0,35 Prozent. Der marktbreite S&P-500-Index bewegte sich am Freitag mit einem Aufschlag von 0,02 Prozent auf 2039,82 Punkte ebenfalls kaum vom Fleck.

ASIEN: – JAPAN TIEFROT – Die asiatischen Börsen haben die neue Woche mehrheitlich mit Verlusten begonnen. Vor allem die Börse in Tokio hat am Montag in Folge schlechter Konjunkturdaten für Japan deutlich nachgegeben. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte schloss um 3,00 Prozent im Minus bei 16 973,80 Punkten. Die japanische Wirtschaft ist vorläufigen Daten zufolge in die Rezession gerutscht ist. Der Hang-Seng-Index in Hongkong verlor ein knappes Prozent.
=> MÄRKTE ASIEN/Schwaches BIP lässt japanische Aktien einbrechen
=> Rezession lässt Tokios Börse absacken
=> MÄRKTE ASIEN/Schwaches BIP lässt japanische Aktien einbrechen

DAX              	9.252,94		 0,05%
XDAX            	9.235,02		-0,16%
EuroSTOXX 50		3.059,99		 0,10%
Stoxx50                 2.984,42		-0,13%

DJIA                   17.634,74	        -0,10%
S&P 500        		2.039,82		 0,02%
NASDAQ 100   		4.224,99		 0,27%

Nikkei 225             16.973,80                -3,00% (Schluss)



ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL / METALLE


RENTEN: – DRAGHI VOR EU-PARLAMENT – Am deutschen Anleihemarkt blicken Investoren am Montag zum einen auf Konjunkturdaten aus den USA. Veröffentlicht werden Zahlen zur Industrieproduktion sowie ein für das Verarbeitende Gewerbe wichtiger Frühindikator. Zum anderen stehen im Euroraum zahlreiche Reden ranghoher Notenbanker an. In Brüssel wird sich EZB-Chef Mario Draghi vor dem EU-Parlament äußern. Die Experten von der Essener National-Bank erwarten einen festen Start am Rentenmarkt.
=> EUREX/Bund-Future mit Aufschlägen zu Wochenbeginn
=> Deutsche Anleihen legen weiter zu

Bund-Future   		151,89		 0,14%
T-Note-Future 		126,98		-0,04%
T-Bond-Future		142,25		 0,55%

AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN

12:00 BE/Auktion 3,00-prozentiger Anleihen 
         mit Laufzeit September 2019 
         Auktion 2,60-prozentiger Anleihen 
         mit Laufzeit Juni 2024 
         im Gesamtvolumen von 1,5 bis 2 Mrd EUR

ANLEIHEN ÖSTERREICH: im Bann (?) von HAA-Haftungsdebatte, OeVAG, Staatsschulden-Neuberechnung, Steuerreformdebatte
EANS-CMS: Oberbank AG / Anleiheneuemission

10-jährige Referenzanleihe der Republik Österreich aktuell – [interaktiver LINIENCHART, Zeitrahmen wählen]
10-jährige Referenzanleihe der Republik Österreich aktuell – [Interaktiver KERZENCHART, Zeitrahmen wählen]
Österreichischer Zinssatz je Laufzeit aktuell – Österreichische „Zinskurve“ tabellarisch
Staatsanleihen weltweitSpreads zu Bund und T-Note
Staatsanleihen weltweit – Vergleich untereinander
Makroökonomie Österreich
Fiskalindikatoren laut Maastricht inkl. Finanzschuld des Bundes – Aktuelle Entwicklung (OeNB)

DEVISEN: – TENDENZ – Der Euro hat bis zum Montagmorgen weiter Boden gut gemacht, nachdem er am Freitag im Zuge robuster Einzelhandelsdaten aus den USA knapp unter 1,24 Dollar gefallen war. Am gleichen Tage setzte jedoch eine Gegenbewegung ein. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,2548 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Freitagmittag auf 1,2436 festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8041 Euro.
=> Devisen: Euro legt zu – Auf und Ab beim Yen

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		  1,2548	 0,17%
USD/Yen             	115,59		-0,59%
Euro/Yen       		145,05		-0,42%

ROHÖL – WIEDER BILLIGER – Die Ölpreise haben am Montag nach einer kurzen Verschnaufpause weiter nachgegeben. Nach wie vor richten sich alle Blick darauf, ob das Ölkartell Opec etwas gegen den Preisverfall unternehmen wird. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 79,01 US-Dollar. Das waren 40 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur Lieferung im Dezember fiel um 27 Cent auf 75,55 Dollar.
=> Ölpreise geben wieder nach

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           75,16    75,82             -0,87       -0,66 
Brent/ICE           78,89    79,41             -0,65       -0,52

METALLE: –  Der Goldpreis zog nach einem zwischenzeitlichen Rücksetzer kräftig an. Die Feinunze stieg zum Settlement um 2,1 Prozent bzw 24,10 Dollar auf 1.185,60 Dollar. Neben dem schwächeren Dollar hätten Shorteindeckungen den Preis hochgetrieben, sagten Händler.

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.189,56      1.189,60       -0,0%          -0,04 
Silber (Spot)         16,33         16,33       +0,0%          +0,00 
Platin (Spot)      1.207,90      1.211,40       -0,3%          -3,50 
Kupfer-Future          3,05          3,05       +0,0%          +0,00

Quellen: dpa-AFX, Dow Jones News,  FuW-Morgenreport, Reuters

[Morning Briefing DE+Europa (DJ)] [Morning Briefing USA+Asien (DJ)]

KONJUNKTUR- und WIRTSCHAFTSTERMINE HEUTE, 17. NOVEMBER und der LAUFENDEN WOCHE  47

-US 
    14:30 Empire State Manufacturing Index November 
          PROGNOSE: 12,00 
          zuvor:     6,17 
 
    15:15 Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung Oktober 
          Industrieproduktion 
          PROGNOSE: +0,2% gg Vm 
          zuvor:    +1,0% gg Vm 
          Kapazitätsauslastung 
          PROGNOSE: 79,3% 
          zuvor:    79,3%

POLITIK- u.a. TERMINE (HANDELSBLATT Morning Briefing, NZZ am Morgen,  u.a.)

UKRAINE: EU-Außenminister beraten über Konflikt

PRESSESPIEGEL – ÜBERSICHTEN

[DJ-Überblick aktuell][DJ-Pressespiegel Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte Branchen] [dpa-AFX Konjunktur-Überblick] [DJ-Pressespiegel Unternehmen] [dpa-AFX Unternehmens-Überblick – WOCHENENDE] [HANDELSBLATT Presseschau = HANDELSBLATT Finance Today] [HANDELSBLATT Schlagzeilen-Ticker] [DIE ZEIT – Newsticker]

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 14.11.2014
dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 10.11.2014 bis 14.11.2014  
BRANCHEN

Flugzeug-Nachverfolgung wird zur Norm – Standortbestimmung alle 15 Minuten

AUSBLICKE

FuW-AUSBLICK

Börse Frankfurt-News: Abwarten und Teetrinken (Wochenausblick)
WOCHENAUSBLICK: Dax-Anleger müssen ‚November-Blues‘ bezwingen

WEITERE AKTUELLE NEWS
[Aktuelle Konjunktur- und Wirtschaftsnachrichten (FN)] [finanzen.net (DE)][finanzen.AT] [finanzen.CH] [Top-Themen (BZ)]

ANALYSEN VON BANKEN
[Bank Austria: Analysen und Research]  [Bank Austria: Wirtschaft online] [Bank Austria: CEE] [LGT Bank Österreich: Marktinformationen]

NACHRICHTEN-PROVIDER
[News & Aktienkurse (AD HOC NEWS)] [Aktuelle Nachrichten Österreich und weltweit (twee.at)] [APA] [APA-OTS]

ZULETZT

Finanzmärkte USA

MÄRKTE USA/Trotz guter Konjunkturdaten dominiert Vorsicht – ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Woche voller Rekorde klingt ruhig aus
US-Anleihen: Ins Plus gedreht – Anhaltende Zeichen für Rückgang des Preisniveau
Devisen: Eurokurs erholt sich leicht – Gegenbewegung nach robusten US-Daten

Finanzmärkte Europa

XETRA-NACHBÖRSE/XDAX (22 Uhr): 9.235 (XETRA-Schluss: 9.253) Punkte
Umsätze an Terminbörse Eurex gefallen – C(P = 0,70

MÄRKTE EUROPA/Medienwerte Gewinner des TagesROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Moderate Gewinne vor G20-Treffen – Daten stützen
XETRA-SCHLUSS/Uneinheitlich – Versorger unter DruckROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax geht orientierungslos ins Wochenende
Aktien Zürich etwas leichter – Julius Bär nach Zahlen unter DruckAktien Zürich Schluss: Verluste nach Rekordhoch am Morgen
Aktien Wien Schluss: ATX geht kaum bewegt ins Wochenende
Wien – Die zehn größten Kursgewinner und -verlierer der Woche

finanzen.at
Aktien Osteuropa Schluss: Gewinne in Warschau – Verluste in Budapest und Moskau

Deutsche Anleihen legen weiter zu
Devisen: Euro gibt leicht nach – Dollar auf dem Vormarsch

WOCHENENDÜBERBLICK (DJ) 15. und 16.November 2014
ÜBERBLICK (DJ) am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik – SAMSTAG
SAMSTAGSÜBERBLICK (DJ) 15. November 2014

LATE BRIEFING – Unternehmen und Märkte
ÜBERBLICK am Abend (DJ)  – nicht eingelangt
ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
MIDDAY BRIEFING – Unternehmen und Märkte
ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
MORNING BRIEFING – Deutschland/Europa

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MÄRKTE 

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AKTUELL

 

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THEMEN

EPIDEMIOLOGIE – EBOLA-VIRUS

Thema: Ebola « DiePresse.com

Ebola führt zu Nahrungsmittelkrise – Ban Ki-Moon warnt vor Folgen auf G-20-Gipfel
G20: Scharfe Kritik an ’schwacher‘ Reaktion der Staaten auf Ebola

WELTRAUMFAHRT
Leere Batterien beenden Arbeit von Minilabor „Philae“

SICHERHEIT
Flugzeug-Nachverfolgung wird zur Norm – Standortbestimmung alle 15 Minuten

GESELLSCHAFT
US-Soziologin: „Die Mitte verschwindet“ « DiePresse.com

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UMFELD


INTERNATIONAL

G20
G20-Staaten beschließen Wirtschafts- und SteuerreformenG20/ROUNDUP: Staaten wollen bis 2018 zusätzlich 2,1 Prozent Wachstum erreichen
=> G20 Leaders‘ Communiqué Brisbane Summit, 15-16 November 2014 – 5-Seiten-PDF
=> G20: IWF-Chefin lobt Wachstums und Fraueninitiative der Gipfel-Staaten
…   => Press Release: IMF Managing Director Christine Lagarde Welcomes G20 Growth Strategies, Says Implementation Critical
=> G20: OECD to help monitor growth and gender commitments – Newsroom – OECD
G20/ROUNDUP: Mehr Tempo bei Klimaschutz – aber keine konkreten Zusagen
G20/ROUNDUP: Automatischer Austausch über Steuersparmodelle nicht vor 2017
G20/ROUNDUP: Gipfel-Staaten rügen USA für das Verschleppen der IWF-Reform
G20: Scharfe Kritik an ’schwacher‘ Reaktion der Staaten auf Ebola
G20: Staaten sollen Schlupflöcher im globalen Finanzsystem stopfen
G20: Obama untermauert US-Führungsanspruch im Pazifikraum
G20: Obama und Europäer machen Druck bei Freihandelsabkommen TTIP – Angst vor Asien
Ebola führt zu Nahrungsmittelkrise – Ban Ki-.Moon warnt vor Folgen auf G-20-Gipfel
G20: UN-Generalsekretär ruft Staaten zu mehr Klimaschutz auf
G20: Scharfe Kritik an ’schwacher‘ Reaktion der Staaten auf Ebola
G20: Aktivisten üben scharfe Kritik an Gipfelbeschlüssen
………………………………………………………………………………………..
G20/UKRAINE/GESAMT-ROUNDUP: Ukraine-Konflikt kann Weltkonjunktur abwürgen
G20/UKRAINE/GESAMT-ROUNDUP: Putin und der Westen unversöhnlich beim Gipfel
G20/UKRAINE/ROUNDUP/Obama: Vorerst keine neuen Sanktionen gegen Russland
G20/UKRAINE: Obama beklagt ‚russische Aggression‘ in der Ukraine
Putin: Ukraine-Konflikt nicht einseitig betrachten
G20/UKRAINE: Dreier-Gespräch Merkel-Putin-Juncker über Krise beendet, SAMSTAG
=> G20/Putin: Differenzen mit dem Westen in der Ukraine-Krise bleiben
=> G20-Gipfel: Putin vorzeitig abgereist  – G20: Putin verlässt eilig Gipfel – ‚Montag wieder auf Arbeit‘Putin verlässt G-20-Gipfel vorzeitig
=> G20: Putin mit Gipfel unzufrieden – Ärger über verzögerte IWF-Reform
Neue Sanktionen gegen Russland möglich – G-20-GipfelG20/UKRAINE: EU prüft in der Ukraine-Krise neue Sanktionen gegen Russland
……………………………………………………………………………………….
Pressestimme: ‚Frankfurter Allgemeine Zeitung‘ zu G-20-Gipfel

UNO
Ebola führt zu Nahrungsmittelkrise – Ban Ki-.Moon warnt vor Folgen auf G-20-Gipfel
G20: UN-Generalsekretär ruft Staaten zu mehr Klimaschutz auf
UN-Welternährungsprogramm muss Ernährungshilfe in Kenia kürzen
Bericht: UN-Sicherheitsrat bereitet weitere Sanktionen gegen IS vor
Deutschland ratifiziert UN-Konvention gegen Korruption

UNHCR
UNHCR: 400.000 Menschen in Libyen auf der Flucht

IMF
G20: IWF-Chefin lobt Wachstums und Fraueninitiative der Gipfel-Staaten
=> Press Release: IMF Managing Director Christine Lagarde Welcomes G20 Growth Strategies, Says Implementation Critical

OECD
G20: OECD to help monitor growth and gender commitments – Newsroom – OECD
Staatssekretär de Watteville bangt um Schweizer Einfluss auf OECD

NATO
Bericht: Schnelle Eingreiftruppe der Nato kommt früher als geplant
Poroschenko: Nato-Beitritt der Ukraine derzeit nicht möglich
Gabriel: Nato-Säbelrasseln an russischer Grenze „völlig falsch“
SPD begrüßt schnelle Eingreiftruppe der Nato unter deutscher Führung

OKZIDENT – AMERIKA

USA
Kommentare – Analysen – Medienecho
Wirtschaft
Stimmung der US-Verbraucher hellt sich im November aufUSA: Michigan-Konsumklima steigt auf Siebenjahreshoch
Talfahrt der US-Importpreise beschleunigt sich – USA: Einfuhrpreise fallen weniger stark als erwartet
Umsätze der US-Einzelhändler steigen wieder – USA: Einzelhandel fährt etwas mehr Umsatz ein als erwartet
Fed/Bullard: Arbeitsmarkt rechtfertigt Zinspolitik nicht mehr
Öffentliche Finanzen
Interessensvertretungen – Öffentliche Verwaltung – Politik – Parteien – Außenbeziehungen
Mit Kleinflugzeugen: US-Justiz überwacht Bürger aus der Luft – news.ORF.at
US-Außenministerium offenbar Ziel von Hackerangriff – news.ORF.at
US-Abgeordnete wollen Pipeline – Konfrontation mit Obama steht an
US-Repräsentantenhaus stimmt für umstrittene Keystone-Pipeline
Obama bestätigt Hinrichtung von US-Helfer in Syrien
G20: Obama untermauert US-Führungsanspruch im Pazifikraum
G20/UKRAINE/ROUNDUP/Obama: Vorerst keine neuen Sanktionen gegen Russland
G20/UKRAINE: Obama beklagt ‚russische Aggression‘ in der Ukraine
G20: Obama und Europäer machen Druck bei Freihandelsabkommen TTIP – Angst vor Asien
Gesellschaft – Öffentlicher Diskurs
Volksinitiative ‚Rettet Brandenburg‘ verlangt Stopp neuer Windräder
Einzelunternehmen
ROUNDUP 2/’FT‘: Facebook will Netzwerke für Unternehmen anbieten

Kolumbien
Kolumbien setzt Friedensverhandlungen mit FARC-Rebellen aus  – Kolumbien – derStandard.at › International

Brasilien
ROUNDUP: ‚Petrolão‘-Affäre erschüttert Brasilien – Top-Firmen im Visier
Rousseff: Petrobras-Skandal kann Brasilien für immer verändern
Neue Aussagen heizen Brasiliens Petrobras-Affäre an

Argentinien
Argentinien kämpft gegen Mega-Inflation

AUSTRALIEN

Australien
ROUNDUP: Australien und China einigen sich auf Freihandelsabkommen

AFRIKA

Nigeria
Nigeria: Boko Haram nimmt Heimatdorf entführter Mädchen ein

Burkina Faso
Diplomat wird Übergangspräsident in Burkina Faso – news.ORF.at

Kenia
UN-Welternährungsprogramm muss Ernährungshilfe in Kenia kürzen

ORIENT – FERNOST– ASIEN

Pasifikraum (Region)
G20: Obama untermauert US-Führungsanspruch im Pazifikraum

China
China kündigt Steuer-erleichterungen an

finanzen.ch
China will Onlinehandel fördern – news.ORF.at
ROUNDUP: Australien und China einigen sich auf Freihandelsabkommen
Yuan-Drehscheibe in Frankfurt hat Arbeit aufgenommen

Japan
ROUNDUP 3: Japans Wirtschaft rutscht in die Rezession
Schwacher Konsum lässt Japan in Rezession rutschen
ROUNDUP: Toyotas neues Brennstoffzellenauto heißt ‚Zukunft‘
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HINTERGRUND/Japans Wirtschaftsexperiment wackelt: Was kann Europa lernen?

Das wirtschaftliche Großexperiment Japans droht zu scheitern. Trotz einer extrem lockeren Geldpolitik und zahlreicher Konjunkturprogramme ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt in die Rezession gerutscht, wie Zahlen vom Montag zeigen. Das wirft die Frage auf, ob Europa das gleiche Schicksal droht: Auch die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Zügel massiv gelockert; die EU-Kommission plant ein neues, milliardenschweres Investitionspaket. Ist der Euroraum auf dem Weg in „japanische Verhältnisse“ mit wirtschaftlicher Stagnation und fallenden Preisen?

Wo liegen die Probleme in Japan? …   Wie ist die Lage im Euroraum?  …

Was sind die Lehren für Europa?
Das Beispiel Japan zeigt, dass billiges Zentralbankgeld und staatliche Konjunkturprogramme nur Zeit kaufen können. Zwar ist die japanische Wirtschaft auch von einer Steuererhöhung zurückgeworfen worden. Dennoch: Wird die Zeit nicht genutzt, um die angeschlagene Wirtschaft wieder fit zu machen, bleibt von lockerer Geldpolitik und Staatshilfen nur ein Strohfeuer übrig. Genau das droht nun Japan: Wirtschaftsreformen, die ein nachhaltiges Wachstum garantieren können, sind bisher ausgeblieben. Entsprechende Ankündigungen von Premier Shinzo Abe sind aus Sicht von Volkswirten der NordLB ein „Plazebo“ geblieben. Die Folge: Lässt die Wirkung von Geldpolitik und Staatshilfen nach, geht es mit der Konjunktur bergab.

Was ist mit der Staatsverschuldung?
… Japan –  im Gegensatz zum Euroraum – weitgehend im Inland verschuldet. Eine Schuldenkrise mit stark steigenden Zinsen ist deshalb bisher ausgeblieben. Doch darauf kann sich Japan nicht bis in alle Ewigkeit verlassen. Fachmann Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank warnt: Wenn die Finanzmärkte aufwachten und die hohe Verschuldung Japans zur Kenntnis nähmen, dann werde das schnell und heftig geschehen. Dies habe die schwere Schuldenkrise in Europa gezeigt.

Drohen in Europa nun „japanische Verhältnisse“?
Darüber streiten Ökonomen: Einige Volkswirte, vornehmlich aus dem angelsächsischen Raum, warnen genau davor. Andere Experten sind dagegen weniger pessimistisch. Ein Argument, das sie gegen ein japanisches Szenario im Euroraum anführen, lautet: In Europa haben angeschlagene Länder zumindest damit begonnen, wichtige Wirtschaftsreformen anzugehen. In Krisenländern wie Spanien hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Der Lohn: Das Wachstum zieht an, sogar die Arbeitslosigkeit geht wieder leicht zurück, wenngleich von sehr hohem Niveau aus. Wenig hoffnungsvoll stimmt hingegen die Entwicklung in anderen Ländern wie Frankreich oder Italien, wo wichtige Reformen entweder noch gar nicht begonnen wurden oder nur zäh vonstatten gehen.

ORIENT – NAHER UND MITTLERER OSTEN – ZENTRALASIEN

Israel
Israels Wirtschaft schrumpft erstmals seit fünf Jahren
Israels Außenminister will Siedlungsbau trotz Kritik fortsetzen

Libyen
UNHCR: 400.000 Menschen in Libyen auf der Flucht

Algerien
Drittgrößte Moschee der Welt – Doka und Jenbacher bauen mit

finanzen.ch
UBS will Boni von Devisenhändlern zurückfordern
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Presseschau vom Wochenende 46 (15./16. November)
Die Schlagzeilen der Sonntagspresse vom Sonntag, 16. November 2014

Europäische Union

Kommentare – Analysen – Medien
::: EZB
EZB – QE: Wissenschaftler schlagen synthetischen Euro-Bond vor

Hans Bentzien, DJ

Zwei namhafte Wissenschaftler haben die Schaffung einer synthetischen Euro-Staatsanleihe vorgeschlagen, die die Europäische Zentralbank (EZB) zum Zweck der quantitativen Lockerung (QE) anstelle einzelner nationaler Staatsanleihen kaufen könnte. Ihr Vorteil: Die EZB würde nicht klassische Staatsanleihen kaufen und sich damit auch nicht dem Vorwurf der Staatsfinanzierung mit der Notenpresse aussetzen. Der Vorschlag zielt aber nicht nur auf ein möglicherweise bevorstehendes QE, sondern hat auch eine regulatorische Dimension.  …

=>    A safe asset for Eurozone QE: A proposal

VOX, CEPR’s Policy Portal

The ECB seems to be edging towards QE, but faces a quandary on what to buy. This proposal suggests that the ECB buy ‘Safe Market Bonds’. These would be synthetic bonds formed by the senior tranches of EZ national bonds combined in GDP-weighted proportions. The ECB would merely announce the features of the synthetic bonds it will purchase. The market would create the bonds in response to this announcement, thus avoiding new EZ-level institutions or funds

HINTERGRUND/Japans Wirtschaftsexperiment wackelt: Was kann Europa lernen?

::: ANDERES
Europa und das Putin-Problem – Thomas Mayer – derStandard.at › Meinung
Irland: Vom Pleitestaat zu Europas Musterschüler – Irland in der Krise – Sonderfall, kein Vorbild für EU-Südländer – derStandard.at › Wirtschaft
Wirtschaft
Eurozone: Rekordüberschuss in der HandelsbilanzÜberschuss der Eurozone im Außenhandel steigt im September
Gesellschaft
Women agains Violence Europe – WAVE-Konferenz in Wien über Prävention von häuslicher Gewalt – news.ORF.at

Jede dritte Frau in Europa und jede fünfte in Österreich hat seit ihrem 15. Lebensjahr physische und/oder sexuelle Gewalt erfahren. Darauf machten die grüne Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Ulrike Lunacek, und die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) heute bei der Eröffnung einer Konferenz des Netzwerks Women Against Violence Europe (WAVE) in der Bundeshauptstadt aufmerksam.

EZB
Banken tilgen weitere 1,9 Mrd Euro aus Dreijahrestendern
EZB-Direktor Mersch hält Tür zu weiteren Lockerungen offenMersch: EZB ignoriert Gefahren ihrer Geldpolitik nicht – Weitere Lockerungen möglich
Banken
Banken tilgen weitere 1,9 Mrd Euro aus Dreijahrestendern
Fitschen: Europas Banken hinken im globalen Wettbewerb hinterher
Öffentliche Finanzen
ROUNDUP/Keine Lösung im Haushaltsstreit: EU-Staaten versetzen Parlamentarier
=> Geplante Verhandlungen zum EU-Haushaltsstreit vorerst geplatzt
=> EU-Staaten ringen um Lösung im Haushaltsstreit
Gipfeltreffen
UKRAINE: EU-Außenminister beraten über Konflikt
EU-Kommission
EU-Kommission – Von TTIP keine „Mega-Spritze“ erwarten

finanzen.at
Estland
„Werden Sie E-Este!“ Wie sich Estland vergrößern will – news.ORF.at
Finnland
Finnische Tataren auf VAE-Terrorliste – news.ORF.at
Slowakische Republik
Slowakischer Parlamentspräsident tritt nach Korruptionsskandal zurück
Slowakischer Präsident warnt Ukraine vor Spaltung
Tschechische Republik
Proteste am Rande der Feiern zur „Samtenen Revolution“ – news.ORF.at
Rumänien
Wahlen in Rumänien: Iohannis gewinnt Präsidentenamt
Serbien (Beitrittskandidat)
Serbischer Regierungschef wirft serbischen Oligarchen Plünderung von Banken vor
Belgrad: Serbischer Nationalist Seselj bei Kundgebung – news.ORF.at
Gabriel will deutsch-serbische Wirtschaftsbeziehungen anschieben
Bosnien und Herzegowina (Beitrittskandidaten)
Mutmaßliche Kriegsverbrecher in Bosnien festgenommen – news.ORF.at
Ungarn
Massenproteste gegen Orban-Regierung angekündigt – Ungarn – derStandard.at › International

Deutschland

Kommentare – Analysen – Medienecho
Pressestimme: ‚Kölner Stadt-Anzeiger‘ zu Streit in der Linkspartei
Pressestimme: ‚Frankfurter Rundschau‘ zu Gedenken an die Bundeswehr-Soldaten
Wirtschaft
Investition in Bildung: Per Anleihe Studenten unterstützen – Privatuni als Emittent
Yuan-Drehscheibe in Frankfurt hat Arbeit aufgenommen
Statistik über Investmentfonds im Euro-Währungsgebiet: September 2014 – leichte Zunahme – Deutsche Bundesbank   
Bundesbank: Konjunkturschwäche trotz ausgelasteter KapazitätenBundesbank: Wirtschaft wächst mit angezogener Handbremse

Die Bundesbank attestiert der deutschen Wirtschaft eine konjunkturelle Schwächephase bei normal ausgelasteten Kapazitäten. Mit einem Zuwachs von lediglich 0,1 Prozent habe das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal nur sehr verhalten zugelegt, erklärten die Konjunkturexperten der Bundesbank in ihrem Monatsbericht für November. „Der Expansionspfad der deutschen Wirtschaft flacht sich damit in der Grundtendenz seit Jahresbeginn ab„, hieß es im Bericht.    …   Die verhaltene Konjunkturentwicklung habe bislang einer weiteren Belebung des Arbeitsmarktes aber nicht im Weg gestanden, hielt die Bundesbank fest. Der Beschäftigungszuwachs habe im Sommer erneut ausschließlich auf der Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung beruht.    …   „Die weiter eingetrübten Konjunkturerwartungen und der stagnierende Auftragseingang deuten auf eine recht schwunglose Wirtschaftsentwicklung in Deutschland mindestens bis zum Jahresende 2014 hin“, meinte die Bundesbank. „Die globale Güternachfrage ist zwar weiterhin expansiv ausgerichtet, es fehlt ihr aber derzeit an kräftigen Impulsen.   …   Allmählich belebende Impulse erhofft sich die Bundesbank von der erheblichen Abwertung des Euro und dem stark gefallenen Ölpreis. „Die binnenwirtschaftliche Grunddynamik kann sich aufgrund der guten Arbeitsmarktlage, der kräftigen Zuwanderung und der spürbaren Lohnsteigerungen nach wie vor auf den privaten Konsum stützen“. …

IW: Zuversicht der Unternehmen schwindet, Skepsis wächst

Zwar ist die deutsche Wirtschaft im dritten Quartal noch einmal knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt, die Unternehmen urteilen aber zunehmend skeptisch über die weitere Entwicklung. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) korrigiert deshalb nun seine Konjunkturprognose weiter nach unten. Nach einer Umfrage des Instituts wollen inzwischen deutlich weniger Unternehmen ihre Investitionen ausweiten.    …   In ihrer „Konjunkturumfrage Herbst“ malen die Kölner Ökonomen ein trübes Zukunftsbild. Als Konsequenz erwarten die Forscher jetzt nur noch rund 1,25 Prozent Wirtschaftswachstum in diesem und im kommenden Jahr. Sie korrigierten damit ihre Erwartungen „jeweils um gut einen Viertelprozentpunkt nach unten“, sagte IW-Direktor Michael Hüther.    …   Die schwache Konjunktur im Euroraum und der Ukraine-Konflikt wirken sich nach der Analyse der Ökonomen „zunehmend negativ auf deutsche Unternehmen aus“.   …   Das unsichere wirtschaftliche Umfeld, aber auch die hohen Energie- und Arbeitskosten wirken sich laut IW negativ auf die Investitionspläne aus: 30 Prozent der Firmen wollen 2015 mehr investieren, 23 Prozent dagegen voraussichtlich weniger als momentan. Im Frühjahr 2014 hatten noch über 44 Prozent der Unternehmen angegeben, mehr investieren zu wollen, und nur knapp 15 Prozent hatten eine Reduzierung angekündigt.    …   Für kommendes Jahr rechnen demnach nur noch rund 24 Prozent der Unternehmen mit mehr Mitarbeitern; im Frühjahr waren es für das Jahr 2014 knapp 38 Prozent.    …   IW-Direktor Hüther warnte die Politiker davor, die deutsche Wirtschaft zusätzlich zu belasten. „In den vergangenen zwölf Monaten hat sich in Deutschland einiges zu Lasten der Betriebe entwickelt“, erklärte er, „zum Beispiel die Rente mit 63 und der Mindestlohn“. Auch die strengere Regulierung der Zeitarbeit schaffe zusätzliche Kosten für die Unternehmen. Hüther forderte eine Stärkung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit und der Investitionsneigung, die durch wirtschaftspolitische Entscheidungen geschwächt worden seien.

IMK-Forscher: Deutschland braucht höhere Löhne

Die Löhne in Deutschland müssen nach Einschätzung der Experten vom Institut für Makroökonomie und Konjunkturforscher (IMK) stärker steigen. In ihrer neuesten Analyse zu den Lohn- und Arbeitskosten kommen die gewerkschaftsnahen Forscher zu dem Ergebnis, dass die Arbeitskosten derzeit schwächer zulegen als im EU-Durchschnitt. „Ein dynamischerer Zuwachs bei Löhnen- und Arbeitskosten wären aber ökonomisch sinnvoll, um die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und Europa zu stabilisieren“, forderte IMK-Chef Gustav Horn.     In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres legten die Arbeitskosten hierzulande um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Im EU-Mittel waren es laut IMK 1,3 Prozent. Durchschnittlich kostet die Arbeitsstunde in Deutschland 31,30 Euro. Damit kommt Deutschland unter den EU-Mitgliedern weiter auf Rang 8. Teurer ist Arbeit unter anderem in den Niederlanden, Frankreich, Belgien und Schweden. Dänemark liegt bei 41,40 Euro auf dem Spitzenplatz. „Man muss sagen, dass Deutschland damit immer noch sehr, sehr wettbewerbsfähig ist“, betonte Horn.     Der IMK-Direktor beklagte als Ursache für den schwachen Lohnanstieg eine Zweiteilung des Arbeitsmarktes. Während in der Industrie gute Löhne gezahlt würden, verdienen die Beschäftigen im Dienstleistungsbereich seiner Einschätzung nach zu wenig.

Studie: Junge Deutsche scheuen Selbstständigkeit 

Die meisten Deutschen sind einer Umfrage zufolge der Ansicht, dass man Unternehmertum lernen kann. Trotzdem können sich in kaum einem Land weniger junge Menschen vorstellen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marketingunternehmens Amway in Puchheim bei München. Demnach kann sich nur jeder dritte Deutsche zwischen 14 und 34 Jahren vorstellen, sich mit einem eigenen Betrieb selbstständig zu machen. Im EU-Durchschnitt sind es fast die Hälfte der jungen Menschen.

Feiertage an Wochenenden bringen 2015 0,25 Prozent mehr Wachstum
Gastgewerbe macht im September mehr Geschäft
Pressemitteilungen – Gastgewerbeumsatz im September 2014 real um 1,6 % gestiegen – Statistisches Bundesamt (Destatis)

Umsatz im Gastgewerbe

Immer mehr Unternehmen versichern Mitarbeiter gegen Entführungen
ROUNDUP/Konjunkturprogramm an der Tankstelle: Benzin günstig wie lange nicht
Autoindustrie begrüßt Gabriels Schwenk beim TTIP-Investorenschutz
Taxifahren wird teurer – Branche verweist auf Mindestlohn
ROUNDUP/Nach Bahnstreik: Fernbusse sind bekannter geworden
ROUNDUP: Autofahren ohne eigenen Wagen – Carsharing wächst
Renten könnten in den kommenden Jahren spürbar steigen
Deutsche Bahn stellt deutlich mehr Mitarbeiter ein  – Bericht: Deutsche Bahn stockt Personal deutlich auf
Laut Rentenversicherungsbericht gehen immer mehr Ältere arbeiten
Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe gestiegen
=> Pressemitteilungen – September 2014: 1,2 % mehr Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe – Statistisches Bundesamt (Destatis)
Öffentliche Finanzen
Studie: Im Schnitt 3300 Euro mehr Steuern wegen kalter Progression
Schäuble meldet Anspruch des Bundes auf Soli-Einnahmen nach 2019 an
Renten könnten in den kommenden Jahren spürbar steigen
Regierung rechnet mit Anstieg der Renten um 39 Prozent bis 2028
Steuervorteile für energetische Gebäudesanierung – Zeitung – Kauder kündigt Steuervorteile für energetische Eigenheim-Sanierung an
Bericht: Bundestag genehmigt 100 neue Stellen beim Verfassungsschutz
Beamtenbund: 170 000 Stellen im öffentlichen Dienst unbesetzt – Beamtenbund: Im öffentlichen Dienst fehlen 170.000 Fachkräfte
Zeitung: Langzeitarbeitslose nur unzureichend betreut
Interessensvertretungen – Öffentliche Verwaltung – Politik – Parteien – Außenbeziehungen
Zentralrat: Juden-Anfrage der „Rechten“ ist „perfider Antisemitismus“
Ver.di: Streik bei Textildiskonter KiK – news.ORF.at
DGB und Unions-Arbeitnehmer: Riester-Rente muss auf den Prüfstand
Nun droht auch die EVG mit Bahnstreik – Zeitung
ROUNDUP: ‚Notfalls‘ will auch Bahn-Gewerkschaft EVG streiken
Beamtenbund: 170 000 Stellen im öffentlichen Dienst unbesetzt – Beamtenbund: Im öffentlichen Dienst fehlen 170.000 Fachkräfte
Verbraucherzentrale fordert niedrigere Kerosinzuschläge – Zeitung
Frauenrechtlerinnen protestieren bei Merkel gegen Verzögerungen bei Frauenquote
Kriminalbeamte sehen große Probleme im Umgang mit Flüchtlingskindern
Hooligan-Demonstration weitgehend ruhig verlaufen
Immer mehr Sexualstraftäter werden gegen Ärzte-Votum entlassen
Gesetz zur „Tarifeinheit“ erst am 10.12. im Kabinett – Magazin – Bericht: Gesetz zur Tarifeinheit verzögert sich weiter
Notenstreit im Arbeitszeugnis – Bundesarbeitsgericht entscheidet
Ökonomen schlagen „Anti-Stau-Maut“ vor
Bundestag beschließt Verschärfung des Sexualstrafrechts
Bund will Maut-Vertrag mit Toll Collect bis 2018 verlängern
3000-Meter-Grenze für umstrittenes Gas-Fracking bleibt
=> ‚Spiegel‘ – Bundesregierung: Kompromiss zum umstrittenen Gas-Fracking – Regierung will Gasförderung durch Fracking ermöglichen
Regierung will den Sicherheitsbehörden versprochene Funkfrequenzen versteigern
Gesundheitsexperten der GroKo kündigen Reform des Pflege-TÜV an
GroKo streitet über Frauenquote
Schäuble ermuntert Kommunen zu mehr Öffentlich-Privaten-Partnerschaften
ROUNDUP/Gabriel: Klimaziel auch ohne Kohleausstieg erreichbar
=> Gabriel dementiert Abkehr von Klimazielen
=> Bericht: Gabriel verkündet Abkehr von Klimaschutzzielen
Ernährungsminister sagt Fettleibigkeit den Kampf an
Agrarminister fordert Abkommen zur Bekämpfung des Hungers
Von der Leyen verteidigt Standort für Bundeswehr-Gedenkstätte
In der CDU werden Rufe nach Steuersenkung lauter – Magazin
‚Spiegel‘: Kauder legt Veto gegen Entwurf zur Frauenquote ein
Kauder wirft Grünen wegen Rot-Rot-Grün in Thüringen „Verrat“ vor
Tauber (CDU) verteidigt Merkel gegen Vorwurf der Überheblichkeit
CDU-Generalsekretär über „Linksdrall“ in der SPD besorgt
SPD begrüßt schnelle Eingreiftruppe der Nato unter deutscher Führung
Ausreisezentren in Afrika: SPD lehnt Vorschlag von de Maizière ab
SPD für Alkohol-Wegfahrsperre als freiwillige Bewährungsauflage
Oppermann (SPD) lehnt Steuerentlastungen in dieser Legislaturperiode ab
Oppermann (SPD) fordert Respekt für Rot-Rot-Grün in Thüringen
Grüne kritisieren verbale Ausfälle in der Linkspartei
Hofreiter (Grüne) bezweifelt Regierungsfähigkeit der Linken
Künast (Grüne) geht Initiative gegen Übergewicht nicht weit genug
Gysi: Westen sollte Sanktionen gegen Russland zurücknehmen
Ramelow (Linke) attackiert Merkel nach Kritik an Rot-Rot-Grün
Thüringen: Ramelow (Linke) bietet Stasi-Opfern Dialog an
Egon Bahr sieht Sanktionen gegen Russland kritisch
Ex-Verteidigungsminister Jung verteidigt Gedenkkultur der Streitkräfte
ROUNDUP: Bund-Länder-Verhandlungen über Finanzbeziehungen festgefahren – Verhandlungen über Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen festgefahren
Deutschland ratifiziert UN-Konvention gegen Korruption
Gabriel: Nato-Säbelrasseln an russischer Grenze „völlig falsch“
Merkel mahnt entschlossenen Umgang mit Russland an

finanzen.at
Steinmeier will das Verhältnis zu Russland entkrampfen
UKRAINE/Steinmeier: Keine neuen EU-Sanktionen gegen Russland geplant, SONNTAG
G20/UKRAINE: Dreier-Gespräch Merkel-Putin-Juncker über Krise beendet, SAMSTAG
Berlin und Moskau weisen gegenseitig Diplomaten aus – Magazin, SAMSTAG – Bericht: Deutschland und Russland weisen gegenseitig Diplomaten aus
Merkel und Steinmeier starten neuen Anlauf bei Ukraine-Krisendiplomatie, FREITAG
Gabriel will deutsch-serbische Wirtschaftsbeziehungen anschieben
Grenzgänger: Schäuble vereinbart mit Frankreich „Fiskalausgleich“
Afghanische Soldaten nach Bundeswehr-Ausbildung untergetaucht
Gesellschaft – Öffentlicher Diskurs
Umfrage: Grüne verbuchen in Wählergunst leichte Gewinne
Studie: Junge Deutsche scheuen Selbstständigkeit
Studie: Nutzer sehen bei Datenschutz die Politik in der Pflicht
Umfrage: Rente durch Reformen für Mehrheit nicht sicherer geworden
Sterbehilfe-Debatte: Krebshilfe fordert Ausbau der Palliativmedizin
Hilfswerk kritisiert anhaltende Kinderfeindlichkeit in Deutschland
Studie: Große Fortschritte bei Integration junger Migranten
Islamwissenschaftler weist auf Bildungspotenzial junger Muslime hin
Immer mehr Unternehmen versichern Mitarbeiter gegen Entführungen
Zahl der Angriffe auf Asylbewerberheime steigt dramatisch
Umfrage: Ausgefallene Bart-Kreationen für viele Deutsche lächerlich
Einzelunternehmen
Fitschen: Europas Banken hinken im globalen Wettbewerb hinterher
MeinFernbus soll 2014 erstmals Gewinn machen

Österreich

Kommentare – Analysen – Medienecho
Wie die „ZiB 2“ mit der EU umgeht: Fahrlässig – Gerfried Sperl – derStandard.at › Meinung
Wer Erbschaftssteuer sagt, meint Reformverweigerungssteuer

finanzen.at  

Die Inflation (VPI) in Österreich ist für verschiedene Haushaltsgruppen über die vergangenen Jahre unterschiedlich ausgefallen. Laut Daten der Statistik Austria belief sich die Durchschnittsrate von 2007 bis 2014 nach VPI auf 2,2 Prozent. Für das reichste Haushalts-Zehntel mit im Schnitt Ausgaben von 6.432 Euro im Monat, betrug die Teuerung 2,5 Prozent, für das ärmste Zehntel (741 Euro) 2 Prozent.      Seit 2007 gab es, wie der Generaldirektor der Statistik Austria, Konrad Pesendorfer, am Montag im Klub der Wirtschaftspublizisten erklärte, auch Phasen in denen für das ärmste Zehntel der Haushalte eine höhere Inflation gemessen wurde, als für lapidar ausgedrückt die oberen Zehntausend. Tendenziell hänge dies mit den Wohnkosten zusammen, die bei ärmeren Haushalten höher gewichtet sind als bei reichen. Aber auch eine Teuerung bei Lebensmitteln kann ein Grund sein, dass ärmeren Haushalten das Geld stärker durch die Finger rinnt. Das war etwa im Jahr 2008 der Fall, aber auch Ende 2009/Anfang 2010 und auch im Jahr 2011 vereinzelt.    Vergleicht man die Jahresinflation zwischen September 2013 und September heuer, lag die Inflation für das Zehntel der Haushalte mit den meisten Ausgaben bei 1,9 Prozent, für die mittleren Haushalte (2.452 Euro monatliche Ausgaben) bei 1,5 Prozent und für die ärmsten Haushalte bei 1,1 Prozent – bei einer VPI-Inflationsrate von 1,6 Prozent. Auch aus Sicht des obersten Statistikers sind die Unterschiede „nicht unsignifikant“, wie Pesendorfer sagte.

Bank Austria erwartet anhaltende Stagnation

finanzen.at  

Die heimische Konjunktur kommt nicht in Schwung. Im Oktober hat sich der Konjunkturindikator der Bank Austria nur geringfügig erholt und bewegt sich nun auf der Nulllinie. Die Experten des Instituts rechnen nun mit einer anhaltenden Stagnation. „Zumindest bis zum Jahresende bewegt sich die österreichische Wirtschaft am Rande einer Rezession“, teilte Chefökonom Stefan Bruckbauer am heutigen Montag mit.  …  Die Investitionszurückhaltung hält an und der Außenhandel entwickelt sich gebremst. Die zähe Erholung in Europa, die Russland/Ukraine-Krise und die angespannte Lage im Nahen Osten dämpfen die Exportnachfrage.    2015 könnte die Wirtschaft dann aber wieder stärker wachsen als heuer. Den Außenhandel beleben sollte die robuste Nachfrage aus vielen Schwellenländern und aus den USA. Die Abschwächung des Euro erhöht die preisliche Wettbewerbsfähigkeit in vielen Märkten.   …

Gutachten geben OeNB-Beteiligung Casinos Austria Wert unter 500 Mio. Euro

finanzen.at 

Der Wifo-Ökonom und emeritierte WU-Professor Fritz Breuss urteilt die US-Studie zum geplanten EU/USA-Freihandelsabkommen TTIP als „Blödsinn“ ab: „Ich habe selten so einen Unsinn gesehen“. Ein Modell der Makroökonomie, eine gesamtwirtschaftliche Betrachtung ohne Sektoren, sei für die Studie nicht geeignet. Geht es nach der US-Studie, hat TTIP einzig auf das Kapitaleinkommen einen positiven Effekt.    Die Studie sei „abenteuerlich“, sagte Breuss am Freitag am Rande einer WU-Veranstaltung zu TTIP zur APA. Es werde nicht klar gesagt, wie sie erstellt wurde und es sei „irgendein Modell“ angewendet worden. Im angewandten Makroökonomie-Modell seien keine Zölle und Handelshemmnisse eingebaut. „Die kann man aber nicht simulieren“, so Breuss.    Geht es nach der Studie der US-amerikanischen Tufts University nahe Boston wird sich das Abkommen in Europa negativ auf Exporte, Bruttoinlandsprodukt (BIP), Arbeitseinkommen, Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Finanzmarktstabilität auswirken. Positive Effekte sind einzig für das Kapitaleinkommen zu erwarten.    Lutz Güllner, der stellvertretende Referatsleiter in der Generaldirektion Außenhandel der EU-Kommission, bezeichnete die US-Studie am Freitag vor WU-Studenten als „überhaupt nicht aussagekräftig“. Die Studie sei bei Mittel- und Ansatzwahl sehr fragwürdig. Es habe nur ein Doktoratsstudent in seiner Doktorarbeit ein Modell angewendet und es gebe sehr viele bessere Ansätze.

Droht Autoreisezügen das endgültige Aus? – news.ORF.at
Zu wenige Arbeitsplätze für behinderte Menschen – Starker Anstieg in letzten fünf Jahren – Strenger Beschäftigungsschutz als Bumerang – wien.ORF.at
Öffentliche Finanzen
Schelling teilt positive Fiskalrats-Einschätzung zum Budget nicht

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:::   STEUERREFORM
WIFO-Chef: Acht Mrd. Euro für Steuerreform nötig – news.ORF.at
Steuern: Foglar will „nachhaltige Entlastung“ « DiePresse.com, 15. November 2014
Foglar: Steuerentlastung vor Nulldefizit – Mittagsjournal – oe1.ORF.at Politik, 15. November 2014
=> www.oegb.at – Klare Botschaft an die Regierung – Arbeitnehmer werden sich Lohnsteuersenkung nicht selbst zahlen – 30. Oktober 2014
=> www.oegb.at – Das ÖGB/AK-Steuermodell im Überblick

=> Lohnsteuer runter
=> Lohnsteuer runter – Modell
=> Lohnsteuer runter – Wir machen Druck
=> ÖGB-Chef Foglar: „Lassen uns nicht mehr vertrösten“ – oe1.ORF.at Politik, 4. Juli 2014

Steuerreform: Stachel in der Koalition – Mitterlehner stellt Rute ins Fenster – Budget – derStandard.at › Inland, 16. November 2014
ÖVP: Länger leben, länger arbeiten « DiePresse.com
Mitterlehner: Gebühren in Wien sollten gesenkt werden – Grüne und SPÖ wehren sich « DiePresse.com
ORF-„Pressestunde“: Mitterlehner beharrt auf Steuer-Ultimatum – news.ORF.at, 16. November 2014
▶ 20141116 1105 Pressestunde Mitterlehner Steuerreform bis Mitte Maerz – YouTube
▶ 20141116 1105 Pressestunde Mitterlehner Massnahmen zur Verbesserung der Finanzsituation – YouTube
96,3 Prozent: Voves wieder SPÖ-Steiermark-Chef – 6 Mrd. EUR Entlastung fix, so Faymann: „Jetzt sind einmal die Arbeitnehmer dran.“ – steiermark.ORF.at, 15. November 2014
SPÖ legt Steuerkonzept vor, Faymann sieht ÖVP am Zug – news.ORF.at, 14. November 2014
Lacina: „Vermögensteuer wie damals hielte ich für völlig falsch“ « DiePresse.com. 14. November 2014
SPÖ fordert Erbschaftssteuer für Reiche und Stiftungen « DiePresse.com, 14. November 2014
Steuern: Bundesländer verärgert über Faymann « DiePresse.com, 15. November 2014
Steuerreform: Bundesländer kritisieren SPÖ-Vorstoß betreffend Finanzausgleich zwschen Bund und Ländern – news.ORF.at, 15. November 2014
Steuerreform – Tirols SPÖ-Chef: Ohne Einigung muss es Neuwahlen geben

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ÖSTERREICHISCHE  NACHRICHTENPROVIDER

Oe1 – Journale

12:00 – Mittagsjournal – WIFO-Chef Aiginger: Steuerentlastung muss kommen – Sparpotential in der Verwaltung – Brandstetter will Vertrauen in Justiz stärken – Wer ist Klaus Johannis? – Bauherrenpreis: Ausstellung im Ringturm.

07:00 Morgenjournal – Wahlergebnis in Rumänien: Johannis gewinnt gegen Ponta – Asyl: Häupl nimmt andere Länder in die Pflicht – IS: Weitere Hinrichtung eines US-Bürgers – Vogelgrippe in den Niederlanden – Bizets Perlenfischer an der Wien – „Mr. Turner – Meister des Lichts“ im Kino.

SAMSTAG
12:00 Mittagsjournal – Im Journal zu Gast: ÖGB-Präsident Erich Foglar; Russlands Wende nach Osten; Rumänien vor der Präsidenten-Stichwahl; mutmaßlicher Kriegsverbrecher Vojislav Seselj ist frei; Marianne Faithfull gastiert im Konzerthaus

07:00 Morgenjournal – G20-Gipfel: Krisen dieser Welt im Fokus – Philae: Sonde im Schatten – Gesetz neu: Künstliche Befruchtung – Foglar: nachhaltiges Gesamtsteuerpaket – Schottland: Salmond geht – Spanien: Pdemos im Aufwind – Aus für Autoreisezug?

FREITAG
12:00 – Mittagsjournal – Weiter Aufregung bei FIFA – Chefermittler widerspricht Bericht der Ethikkomission. Kritik und Lob für neues Fortpflanzungsgesetz. Die “neue” Mariahilferstraße wird eröffnet. Und: “Chowanschtschina” feiert am Samstag in der Wiener Staatsoper Premiere.

07:00 – Morgenjournal – SPÖ und ÖVP einigen sich auf ein überraschend weitgehendes Gesetz zur Fortpflanzungsmedizin. Ärzte demonstrierten in Klagenfurt für höhere Gehälter. Immer mehr Unternehmen versuchen, sich durch “Crowdfunding” zu finanzieren. Und: “Die Schneekönigin” im Akademietheater.

APA

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17.11.14APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 13.00 Uhr
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HISTORISCHER KALENDER

Historischer Kalender – 17. November – Zeit – derStandard.at › Wissenschaft
Historischer Kalender – 16. November – Zeit – derStandard.at › Wissenschaft
Historischer Kalender – 15. November – Zeit – derStandard.at › Wissenschaft

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ERLÄUTERUNGEN


Individuelles Handeln
greift stets in Wirtschaft und Gesellschaft ein, die ihrerseits auf den je Einzelnen rückwirken. Börsen bilden einen Hotspot dieses sozioekonomischen Wechselgeschehens. Das spiegelt dieser Blogbeitrag wider. Er folgt dabei dem handlungsanstoßenden Newsflow, der westwärts – von Amerika über Australo-Asien, Afrika, Mittel- und Nahost sowie Zentralasien und Osteuropa bis ins „alte“ Westeuropa – strömt. Das ermöglicht rasch eine aktuelle Situationsanalyse und Zeit-Diagnose.

„Börsen ~ Umfeld“ dient somit zur schnellen persönlichen Orientierung über wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorgänge, die zurzeit von der Allgemeinheit diskutiert oder einer öffentlichen Debatte zugeführt werden. Neben Lokalereignissen, die nicht selten Empörungscharakter aufweisen, stehen politisch-gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorgänge oft dann im lodernden Brennpunkt öffentlichen Interesses, wenn die Interessen Einzelner oder von Gruppen im (vermeintlichen) Widerstreit zum Allgemeininteresse, dem Gemeinwohl, stehen. „Börsen ~ Umfeld“ möchte dem Leser jene Informationen an die Hand gegeben, die ihm eine eigene Situationsanalyse und Zeit-Diagnose erlauben.

Das Universum an schriftlichen Dokumenten, Veröffentlichungen, Medien, journalistischen Darstellungen – Meldung, Nachricht, Bericht, Kommentar (Analyse, Glosse), Interview – ist für den Einzelnen von jeher unüberschaubar und häufig auch unzugänglich gewesen. Eine Auswahl daraus war und ist immer auch subjektiv. Was den Leser oder die Leserin anbetrifft, war und ist eine solche Auswahl – früher weit mehr als heute – auch geographisch-lokal und an Geldmittel gebunden, nicht zuletzt auch abhängig von der Lese- und vor allem Rezeptionsfähigkeit der Leserschaft; dabei spielen heute digitale Zugangsmöglichkeiten eine immer herausragendere Rolle. Die Zeit allerdings – da brauchen wir uns heute selbstmitleidstriefend nichts vormachen! – war zu jeder Zeit ein knappes Gut. Und Lesezeit, Zeit zur abwägenden Auswahl, war erst recht immer abhängig von den Geldmitteln, die dem Leser zur Verfügung standen.

„Börsen ~ Umfeld“ erstellen kostet Zeit. Wenn sich auch die Zukunft mit Geld gewissermaßen kaufen lässt, die Gegenwartszeit lässt sich mit allem Geld der Welt nicht dehnen: es muss die Endredaktion der ausgewählten Artikel und damit die Reduktion ihrer Anzahl leider unterbleiben – aus Zeitgründen.

Die Auswahl der Artikel für diesen Blogbeitrag orientiert sich an der Güte und Verlässlichkeit der Medien und ihrer Beiträge, ferner an deren Internationalität einerseits und ihrer Bedeutung für eine österreichische Leserschaft andererseits. So stehen also Agenturmeldungen neben Zeitungsmeldungen der Mainstream- und Leitmedien, Analysen und Kommentare von wissenschaftlichen und Forschungs-Instituten neben solchen, welche – z.B. im Zuge eines partizipativen Journalismus – in Medien und Blogs veröffentlicht wurden. Zu diesen treten bisweilen Artikel aus Alternativ- oder Staatsmedien, um das Bild abzurunden. Hier wie dort gibt es u.U. einen bedenkenswerten Nahebezug zu Propaganda und ‚public diplomacy‚.

Ausgesprochen wissenschaftliche Artikel, die sich an eine scientific community wenden, werden hier in der Regel nicht dargeboten. Der Blogbeitrag ‚Börsen ~ Umfeld‘ wendet sich in erster Linie an die breite Öffentlichkeit, nicht so sehr an die kleine Teilöffentlichkeit der WissenschaftlerInnen.

Alles in allem geht es um das Umfeld und damit die sowohl   staatliche  wie  nicht-staatliche,  zivilgesellschaftlich organisierte Öffentlichkeit, in der sich das Börsengeschehen als sozioökonomischer Hotspot abspielt. Dies erklärt auch, warum neben Artikeln, mit deren Inhalt sich der Blogschreiber durchaus identifizieren kann, sehr wohl auch solche stehen, die mit dessen Meinung kollidieren. Einzelne Artikel werden durch Fettdruck oder farbig herausgehoben; damit soll nicht unbedingt Zustimmung zu diesen Beiträgen noch deren Ablehnung signalisiert werden, sondern vielmehr deren Bedeutung im dargebotenen Insgesamt der Meldungen, Kommentare und Analysen markiert und so die Leseauswahl erleichtert werden.

Der Blogbeitrag ‚Börsen ~ Umfeld‘ wird zumeist werktäglich erstellt, der Schreiber pausiert aber immer wieder einmal. Solche Pausen kommen in der Regel um Wochenenden, um Feiertage sowie im Sommer zu liegen. Die Pausen können mehrere Tage und bis zu mehrere Wochen andauern. Pausen werden in der Regel angekündigt.

Ihr Dr. Michael Schüller

UPDATE zuletzt 18. November 2014, 07:21

Copyright 2014 by Michael Schueller, Vienna, Austria

2017-08-21T13:17:45+00:00

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