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Börsen ~ Umfeld – 18. November 2014

AKZENTE:  Australien: Freihandel mit Indien und China – Japan: Rezession zeitigt Neuwahlen – Israel: tödlicher Anschlag auf Synagoge – Ukraine: Putin-ARD-Interview und ReaktionenEZB: QE, Appell an säumige Politik , Geschlossenheit der Reden – Telekom: Kritik an Google u.a.-Praktiken – Österreich: Wieser fordert Entschuldung und Investition in F+E

Bitte Scrollen – es folgen von oben nach unten die Abschnitte
HEUTEZULETZTMÄRKTETHEMENUMFELD: Meldungen von West über Ost bis nach Europa – u.a.m. – ERLÄUTERUNGEN

IN EIGENER SACHE
Aus organisatorischen Gründen konnte „Börsen ~ Umfeld“ heute erst spät veröffentlicht werden.
Redaktionsschluss war 12:00 Uhr mittags.

HEUTE 


„Menschen mit Phantasie haben mehr von der Wirklichkeit. Recht geschieht ihnen!“ (Ernst Ferstl)


TAGESTHEMEN


DEUTSCHE BANK – KERNKAPITAL: – Die Deutsche Bank emittiert weitere Wertpapiere, die als zusätzliches Kernkapital (Additional Tier 1 Kapital) anerkannt werden. Die Wertpapiere sollen einer Mitteilung vom Montag zufolge auf US-Dollar lauten. Das Emissionsvolumen werde im Benchmark-Bereich liegen, also bei mindestens einer Milliarde Euro. Die Transaktion sei der zweite Schritt, um ein Volumen von rund 5 Milliarden Euro zusätzlichem Kernkapital zu erreichen, das die Bank bis Ende 2015 emittieren will und das den Richtlinien über Eigenkapitalanforderungen (CRD4) entspreche. Ursprünglich hatte die Deutsche Bank die Pläne zur Schaffung von 5 Milliarden Euro an zusätzlichem Kernkapital zur Stärkung ihrer Bilanz schon im Oktober 2013 mitgeteilt. Im Mai 2014 platzierte sie dann davon bereits 3,5 Milliarden Euro.
=> ROUNDUP: Deutsche Bank stärkt erneut Kapitaldecke mit neuartigen Papieren
=> UPDATE: Deutsche Bank will weiteres Kern-Kapital emittieren

EZB – DRAGHI-MERSCH-REDEN:  EZB-Präsident Mario Draghi hatte gestern darauf verwiesen, dass der Kauf von Staatsanleihen eine Option darstelle, sollte dies nötig werden. Dabei nutzte er erstmals den Begriff „Staatsanleihen“. Von solchen Käufen würden vor allem die Länder aus der Euro-Peripherie profitieren und deren Banken.  Allerdings habe auch die Politik ihre Aufgaben zu erfüllen. Die Stockung des Kreditflusses habe sich letztens abgemildert. Draghi und Mersch, der für die Bankenunion mitveratnwortliche zeichnet, haben unabhängig voneinander in ihren Reden im Wesentlichen die gleichen Auffassungen vertreten.
=> ECB: Draghi, Brüssel – Introductory remarks at the EP’s Economic and Monetary Affairs Committee – Erste zögerliche Erfolge in der Kreditvergabe – Ankündigung eines QE – Apell an die Politik
=> EZB – Mersch, Frankfurt: Aktuelle geldpolitische Herausforderungen – Von den eventuellen Segungen eines QE – Dringender Appell an die Politik: Staatsschulden zähmen, Fehlanreize vermeiden, Arbeitsmärkte reformieren, bürokratische Hürden abbauen

FED – LIBOR: – Die Fed berät bei einem Treffen mit großen Banken und Regulierern über Alternativen zu dem Referenzzins Libor. Eine Serie von Manipulationsskandalen hatte den Libor in Verruf gebracht. An dieser Zusammenkunft am Montag nehmen große Wall-Street-Häuser sowie Regulierer aus Europa und Japan teil, teilte die Notenbank mit. Referenzzinsen seien das Fundament des Finanzsystem, erklärte Fed-Gouverneur Jerome Powell. Es sei in jedermanns Interesse, dass diese Zinsen vertrauenswürdig seien und Manipulationen widerstehen könnten.

ferner:
Japan-Rezession und Politik => ROUNDUP: Japans Regierungschef Abe ruft Neuwahlen aus
Irak – Syrien – IS-Terror – Nahostkonflik
Iran: Atomgespräche in Wien => Iran-Gespräche starten in Schlussrunde – news.ORF.at
Ukraine-Krise
=> UKRAINE: Nato wirft Russland massive Aufrüstung an Grenze zur Ukraine vor
=> Berlin besorgt über schärfere Tonlage in der Ukraine-Krise
EU-Wirtschaftsflaute und die EZB
Österreich: Steuerreform, harziger Wirtschaftsgang


AKTIEN


DEUTSCHLAND: – LEICHT POSITIV – Der Dax dürfte am Dienstag zunächst an seinen letztlich freundlichen Wochenstart anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,15 Prozent höher auf 9320 Punkte. Helfen sollten dem deutschen Leitindex dabei eine weiter stabile Wall Street und eine Erholung am japanischen Markt. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verbesserte sich seit dem Xetra-Schluss um 0,2 Prozent. Höhepunkt der Tagesagenda sind die ZEW-Konjunkturerwartungen für November am späten Vormittag. Am frühen Nachmittag folgen dann die US-Erzeugerpreise.
=> DAX plus 1% – Guter ZEW-Index schiebt Index über 9.400 Punkte, 11:49
=> ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Übersee-Börsen helfen Dax auf die Sprün
=> TRENDUMFRAGE/DAX zum Xetra-Schluss 0,2 Prozent höher erwartet
=> EUREX/DAX-Futures verteidigen Vortagsgewinne – 9.300 Punkte im Blick
=> Aktien Frankfurt Ausblick: Weitere Gewinne dank Schützenhilfe aus Übersee

SCHWEIZ
=>  SMI: Kursgewinne nach guten Vorgaben – Holcim im Fokus

finanzen.ch
=> Aktien Schweiz Vorbörse: Weitere Kursgewinne erwartet – Hoffnung auf Geldpolitik

EUROPA: – AUSBLICK: Mit weiteren Kursgewinnen in Europa rechnen Händler am Dienstag. Im Fokus steht vor allem der deutsche ZEW-Index, der als Vorbote für den wichtigen ifo-Index gesehen wird. „Sollte der ZEW heute nicht enttäuschen, dürfte es weiter nach oben gehen“, sagt ein Händler. Grund für den neuen Optimismus seien die Aussagen von EZB-Präsident Draghi gewesen. Er habe dem Markt die Zuversicht zurückgegeben, dass die EZB jederzeit in den Markt eingreifen könnte. Dazu komme weiter die Kaufempfehlung für Europas Aktien durch J.P.Morgan vom Vortag. Die Analysten hatten betont, dass Europa in der währungsbereinigten Performance mittlerweile 22 Prozent hinter den US-Börsen zurückliege. „So ähnlich dürften auch andere Investmentbanken denken und wieder nach Europa zurückkommen“, so der Händler.    –   RÜCKBLICK: Zunächst belastete das unerwartete Abrutschen Japans in die Rezession die Aktienmärkte, dann kamen erste Käufe auf, weil J.P.Morgan den europäischen Aktienmarkt um zwei Stufen auf „Übergewichten“ hochgestuft hatte. Deutlich ins Plus ging es aber erst, nachdem EZB-Präsident Mario Draghi darauf verwiesen hatte, dass der Kauf von Staatsanleihen eine Option darstelle, sollte dies nötig werden. Dabei nutzte er erstmals den Begriff „Staatsanleihen“. Von solchen Käufen würden vor allem die Länder aus der Euro-Peripherie profitieren und deren Banken. Die BÖrsen in Mailand und Madrid stiegen am stärksten. Der Index der Bankenwerte schloss 0,8 Prozent fester. Während die Aktie von Bayer um 1 Prozent zulegte, verteuerten sich Sanofi um 1,8 Prozent. Die US-Gesundheitsbehörde hatte das Medikament Lemtrada der Sanofi-Tochter Genzyme zugelassen. Bayer ist Co-Entwickler. Leidtragender dürfte AstraZeneca sein, hieß es im Handel. Die Aktie reagierte mit einem Minus von 1,3 Prozent.
=> MÄRKTE EUROPA/Bösen ziehen vor ZEW-Index an

USA: – LEICHTES PLUS – Die US-Börsen haben am Montag an ihren ruhigen Wochenausklang angeknüpft und sind nur minimal gestiegen. Dennoch reichte dies für Schlussstände auf Rekordniveaus. Der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial beendete den Handel mit plus 0,07 Prozent auf 17 647,75 Punkte. Der marktbreite S&P-500-Index stieg ebenfalls um 0,07 Prozent und erreichte damit bei 2041,32 Punkten den höchsten Schlussstand seiner Geschichte. Der Nasdaq 100 büßte dagegen 0,27 Prozent auf 4213,79 Punkte ein.

ASIEN: – JAPAN ERHOLT SICH – Nach einem eher trüben Wochenbeginn haben vor allem die Börsen in Japan am Dienstag wieder kräftig aufgeholt. Der Nikkei in Tokio stieg angesichts von Spekulationen um neue Konjunkturspritzen um mehr als 2 Prozent, nachdem er am Montag einen herben Rückschlag erleiden musste, weil Japan in die Rezession gerutscht war. Der Hang-Seng-Index in Hongkong indes lag rund ein Prozent im Minus. Auch an den chinesischen Festland-Börsen sah es rot aus.
=> MÄRKTE ASIEN/Hoffnung auf neue Konjunkturstimuli beflügelt Nikkei
=> Aktien Asien: Japan erholt sich – China leidet unter fallenden Immobilienpreisen

DAX              	9.306,35		0,58%
XDAX            	9.313,54		0,85%
EuroSTOXX 50		3.084,79		0,81%
Stoxx50        		3.000,50		0,54%

DJIA                   17.647,75	        0,07%
S&P 500        		2.041,32		0,07%

Nikkei 225             17.344,06                2,18% (Schluss)



ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL / METALLE


RENTEN: – ZEW IM FOKUS – Am deutschen Anleihemarkt steht am Dienstag die Konjunkturumfrage des Mannheimer ZEW-Instituts im Mittelpunkt. Nach dem Sinkflug des Frühindikators in den vergangenen Monaten erwarten Bankvolkswirte eine leichte Aufhellung. Ansonsten werden vergleichsweise wenige Wirtschaftszahlen veröffentlicht. In den USA dürfte der NAHB-Hausmarktindex herausragen. Die Vorgaben für den deutschen Rentenmarkt aus Amerika sind leicht positiv.
=> EUREX/Bund-Future startet leicht im Plus
=> Deutsche Anleihen starten unverändert

Bund-Future    		151,60		-0,19%
T-Note-Future 		126,58		-0,04%
T-Bond-Future		141,53		 0,55%

ANLEIHEN ÖSTERREICH: im Bann (?) von HAA-Haftungsdebatte, OeVAG, Staatsschulden-Neuberechnung, Steuerreformdebatte

10-jährige Referenzanleihe der Republik Österreich aktuell – [interaktiver LINIENCHART, Zeitrahmen wählen]
10-jährige Referenzanleihe der Republik Österreich aktuell – [Interaktiver KERZENCHART, Zeitrahmen wählen]
Österreichischer Zinssatz je Laufzeit aktuell – Österreichische „Zinskurve“ tabellarisch
Staatsanleihen weltweitSpreads zu Bund und T-Note
Staatsanleihen weltweit – Vergleich untereinander
Makroökonomie Österreich
Fiskalindikatoren laut Maastricht inkl. Finanzschuld des Bundes – Aktuelle Entwicklung (OeNB)

DEVISEN: – EURO STEIGT LEICHT – Der Euro hat bis zum Dienstagmorgen wieder zugelegt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,2474 US-Dollar. Am Vortag hatten bekräftigende Aussagen zum geldpolitischen Kurs von EZB-Chef Mario Draghi im Europaparlament den Euro belastet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,2496 Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8003 Euro.
=> Devisen: Euro vor ZEW-Index leicht erholt

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD           	  1,2474	0,19%
USD/Yen             	116,61		0,14%
Euro/Yen       		145,46		0,33%

ROHÖL – WEITER LEICHT GEFALLEN – Die Ölpreise sind auch am Dienstag gefallen, allerdings mit etwas geringerem Tempo. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 78,91 US-Dollar. Das waren 40 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur Lieferung im Dezember fiel um 44 Cent auf 75,20 Dollar. Seit Wochenbeginn deutet sich am Ölmarkt eine Stabilisierung an.
=> Ölpreise fallen erneut

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           75,21    75,64             -0,57       -0,43 
Brent/ICE           78,91    79,31             -0,50       -0,40

METALLE: – Nach dem deutlichen Anstieg zum Wochenschluss verteidigte Gold die jüngsten Aufschläge, die Feinunze kostete mit 1.183 Dollar etwas weniger als im späten US-Freitagsgeschäft mit 1.189 Dollar.

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.188,05      1.186,10       +0,2%          +1,95 
Silber (Spot)         16,16         16,15       +0,1%          +0,01 
Platin (Spot)      1.201,85      1.201,40       +0,0%          +0,45 
Kupfer-Future          3,03          3,04       -0,3%          -0,01

Quellen: dpa-AFX, Dow Jones News,  FuW-Morgenreport, Reuters

[Morning Briefing DE+Europa (DJ)] [Morning Briefing USA+Asien (DJ)]

KONJUNKTUR- und WIRTSCHAFTSTERMINE HEUTE, 18. NOVEMBER und der LAUFENDEN WOCHE  47

-GB 
   10:30 Verbraucherpreise Oktober 
         PROGNOSE: 0,0% gg Vm/+1,2% gg Vj 
         zuvor:    0,0% gg Vm/+1,2% gg Vj 
 
-DE 
   11:00 ZEW-Index Konjunkturerwartungen November 
         PROGNOSE: +0,9 Punkte 
         zuvor:    -3,6 Punkte 
         Konjunkturlage 
         PROGNOSE: +1,0 Punkte 
         zuvor:    +3,2 Punkte 
 
-US 
   14:30 Erzeugerpreise Oktober 
         PROGNOSE: -0,1% gg Vm 
         zuvor:    -0,1% gg Vm 
         Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie) 
         PROGNOSE: +0,1% gg Vm 
         zuvor:     0,0% gg Vm

POLITIK- u.a. TERMINE (HANDELSBLATT Morning Briefing, NZZ am Morgen,  u.a.)

PRESSESPIEGEL – ÜBERSICHTEN

[DJ-Überblick aktuell][DJ-Pressespiegel Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte Branchen] [dpa-AFX Konjunktur-Überblick] [DJ-Pressespiegel Unternehmen – nicht eingelangt] [dpa-AFX Unternehmens-Überblick] [HANDELSBLATT Presseschau = HANDELSBLATT Finance Today] [HANDELSBLATT Schlagzeilen-Ticker] [DIE ZEIT – Newsticker]

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 17.11.2014

BRANCHEN

AUSBLICKE

FuW-AUSBLICK

WEITERE AKTUELLE NEWS
[Aktuelle Konjunktur- und Wirtschaftsnachrichten (FN)] [finanzen.net (DE)][finanzen.AT] [finanzen.CH] [Top-Themen (BZ)]

ANALYSEN VON BANKEN
[Bank Austria: Analysen und Research]  [Bank Austria: Wirtschaft online] [Bank Austria: CEE] [LGT Bank Österreich: Marktinformationen]

NACHRICHTEN-PROVIDER
[News & Aktienkurse (AD HOC NEWS)] [Aktuelle Nachricht

finanzen.ch

NATO
UKRAINE: Nato wirft Russland massive Aufrüstung an Grenze zur Ukraine vor

WALK FREE
Bericht: Fast 36 Millionen Menschen Opfer moderner Sklaverei

Weltweit leben rund 35,8 Millionen Menschen als moderne Sklaven. Das geht aus einem am Montag vorgestellten Bericht der australischen Stiftung Walk Free hervor.    Die meisten Fälle seien in Indien gezählt worden: Dort lebten rund 14 Millionen Menschen als Sklaven. Gemessen an der Bevölkerungszahl sei der Anteil der Sklaven in Mauretanien und in Usbekistan am höchsten. Dort seien rund vier Prozent der Bevölkerung betroffen. In Deutschland gibt es Walk Free zufolge rund 10.500 moderne Sklaven.     Zur modernen Sklaverei zählt die Stiftung unter anderem Zwangsarbeit, Zwangsverheiratungen und sexuelle Ausbeutung.

VISION OF HUMANITY
Zahl der Terroranschläge drastisch gestiegen – news.ORF.at

Die Zahl der Terroranschläge mit Toten und Verletzten ist im vergangenen Jahr laut einem Bericht der Londoner Menschenrechtsorganisation Vision of Humanity drastisch gestiegen.    Im Jahr 2013 seien 17.958 Menschen bei Anschlägen ums Leben gekommen, 61 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor, heißt es im „Global Terrorism Index“ der Organisation, der heute vorgestellt wurde. Zwei Drittel der Opfer gehen auf das Konto von nur vier islamistischen Terrororganisationen: Taliban, Al-Kaida, Boko Haram und Islamischer Staat (IS).

OKZIDENT – AMERIKA

USA
Kommentare – Analysen – Medienecho
Wirtschaft
New Yorker Konjunkturindex steigt im November – USA: Empire-State-Index steigt schwächer als erwartet
US-Industrie produziert weniger und ist schlechter ausgelastet – USA: Industrieproduktion fällt überraschend etwas zurück
US-Regierung kündigt weitere Bitcoin-Auktion an
Öffentliche Finanzen
Interessensvertretungen – Öffentliche Verwaltung – Politik – Parteien – Außenbeziehungen
USA: Gouverneur von Missouri ruft Notstand aus – Ferguson-Konflikt schwelt: neue Zusammenstöße erwartet
Kerry reist wegen Iran-Atomgesprächen nach London und Wien

finanzen.at
Gesellschaft – Öffentlicher Diskurs
Einzelunternehmen
Halliburton will Konkurrenten Baker Hughes übernehmen

tagesschau.de
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GESTERN UND VORGESTERN – SCHWERPUNKT PUTIN-INTERVIEW und TALKSHOW

Video: Russlands Präsident Putin im ARD-Exklusivinterview (deutsche Übersetzung)

ARD Mediathek

Zusammenfassungen (Auswahl)
Putin rechtfertigt sich bei «Günther Jauch – 20 Minuten (Schweiz)
Wladimir Putin im Interview mit der ARD: seine wichtigsten Aussagen – inkl. Kurzvideo (Merkel in Sydney) – Web.de
=> Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisiert Wladimir Putin scharf – inkl. Kurzvideo (Merkel in Sydney) – Web.de
=> Wutrede in Sydney: Merkel rechnet mit Putin ab – Großes Donnerwetter – Welt – krone.at
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Reaktionen der Medien bzw. in den Medien
Interview in der ARD: Putin verteidigt Vorgehen auf der Krim – Europa – FAZ  
Putin wirbt um Deutschland – FAZ
Wladimir Putin rechtfertigt im TV Vorgehen in der Ukraine – SPIEGEL ONLINE
Putin bei Jauch: Russlands Wirtschaftslage im Faktencheck – SPIEGEL ONLINE
Der russische Präsident im ARD-Interview: Die Werbestunde des Herrn Putin – International Nachrichten – NZZ.ch
Völkerrechtler widersprechen Putin: Warum die Krim nicht Kosovo ist – International Nachrichten – NZZ.ch
ARD-Interview: Wladimir Putin interviewt sich selbst – Ausland – Politik – Wirtschaftswoche
Ukraine-Krise: Putin verspielt Russlands Zukunft – DIE WELT
Putin im Interview: „Denken Sie überhaupt nach, was Sie tun?“ – DIE WELT
Jauch-Sendung mit Putin-Interview: Was ist die Frage? – Politik – Süddeutsche.de
Der Lügen-Check zum Putin-Interview! PUTINOCCHIO: Wie der Kreml-Chef die Welt belügt – Politik Ausland – Bild.de
„Exklusiv“-Interview: Wie Putin die ARD narrte – Politik Inland – Bild.de
Interview auf ARD bei „Günther Jauch“: Der sympathische Putin – Lob für Interveiwführung und Sendung – TV-Tagebuch – derStandard.at › Etat
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Reaktionen – Folgen
UKRAINE: Nato wirft Russland massive Aufrüstung an Grenze zur Ukraine vor
UPDATE: Vorerst keine weiteren Sanktionen gegen Russland

finanzen.net
EZB sieht Wende zum Besseren bei der Kreditvergabe
=> ECB – Praet, London: Repairing the bank lending channel: the next steps

Zusammenfassung:  The effectiveness of monetary policy in the euro area depends on a well-functioning banking sector as it operates through the bank lending channel. In recent years, efforts have been made to repair this channel. Policymakers agreed to establish Banking Union and the ECB assumed supervisory responsibilities within it. Against that background, we expect the monetary policy initiatives we adopted in June and September to gain pace in the coming months, thus incentivising lending to the real economy and ultimately bringing inflation closer to 2%. Indeed we have already observed a considerable easing of the effective monetary policy stance. We sustain that these measures will have a sizeable impact on the Eurosystem’s balance sheet, which is expected to move towards the dimensions it had at the beginning of 2012. But as banks adjust to a new business environment, it is essential to ensure that they continue to have microeconomic incentives that coincide with our desired macroeconomic objectives, while we keep developing a banking landscape that is sufficiently efficient and diversified to sustain credit supply.

EZB-Präsident bereit zu weiterer Lockerung der Geldpolitik – Aussagen wie vor EU am 6. November
=> ECB: Draghi, Brüssel – Introductory remarks at the EP’s Economic and Monetary Affairs Committee – Ankündigung eines QE – Apell an die Politik

[Draghi nimmt Stellung zu zwei :Monetary policy and financial fragmentation UNDThe collateral framework of the Eurosystem. Er schließt seine längeren Ausführungen:]

…  The Eurosystem collateral framework has been quite complex from the very beginning, not the least because of the variety of national frameworks preceding it. With the onset of the monetary union, the goal was to provide access to Eurosystem credit operations to a broad range of counterparties, in contrast to some other central banks which rely on a few counterparties. Therefore, the collateral framework had to take into account the various national banking systems and financial markets. Some national central banks, for example, accepted credit claims as collateral, while others did not. Some countries had developed covered bond markets, while others only started to set up a respective covered bonds law later, and the same could be said for ABS. For a collateral framework, a common standard had to be found which embraces these national characteristics, while at the same time ensuring that sufficient collateral is available. Several of the measures taken in the crisis have added to this complexity. Therefore a challenge going forward is to make the collateral framework simpler and more transparent, without impacting the ability of counterparties to access our refinancing operations. I am confident that we will achieve this.       2014 has been a year of profound change. But what has been achieved so far is not enough. 2015 needs to be the year when all actors in the euro area, governments and European institutions alike, will deploy a consistent common strategy to bring our economies back on track. Monetary policy alone will not be able to achieve this. This is why there is an urgent need to agree on concrete short-term commitments for structural reforms in the Member States, on a consequent application of the Stability and Growth Pact, on the aggregate fiscal stance for the euro area, on a strategy for investment, and to launch work on a long-term vision to further share sovereignty ensuring the sustainable and smooth functioning of EMU.

[zuvor hatte Draghi klar u.a zwei Gegebenheiten festgestellt:]     (A)    Risks to the economic outlook continue to be on the downside. In particular, the weakening in the euro area’s growth momentum, alongside heightened geopolitical risks, could dampen confidence and, in particular, private investment. In addition, insufficient progress in structural reforms in euro area countries constitutes a key downward risk to the economic outlook.   …     (B)   Yet, we still face a situation where our very accommodative monetary policy stance does not sufficiently reach some final borrowers in the euro area. This is because credit markets in some parts of the euro area are still impaired and show only timid signs of recovery. As a result, credit growth continues to contract and credit conditions – while having eased recently – remain overall tight from a historical perspective. Importantly, costs of bank funding have improved, but are still relatively high in some Member States. Where they are lower, they are not passed on in full to the real economy.     …    In this context, let me emphasise that we are committed to scale the total magnitude of our measures – lending operations as well as outright purchases – up to a size that can deliver the intended support to inflation and the recovery of the euro area economy. All these measures will have a sizeable impact on our balance sheet, which we expect to move towards its early 2012 dimension. This will ensure that our accommodative monetary policy stance will contribute to a gradual recovery and a return of inflation rates in the medium term to levels closer to our aim of below but close to 2%.

vgl. dazu auch:
EZB-Präsident Draghi diskutiert unkonventionelle Maßnahmen im Wirtschaftsausschuss
Economic and Monetary Affairs – Members

EZB – Mersch, Frankfurt: Aktuelle geldpolitische Herausforderungen – Von den eventuellen Segungen eines QU – Dringender Appell an die Politik: Staatsschulden zähmen, Fehlanreize vermeiden, Arbeitsmärkte reformieren, bürokratische Hürden abbauen

[Schlussfolgerungen am Ende der längeren Ausführungen:]

Der Referenzpunkt all unseres Handelns ist, das primäre Mandat der EZB zu erfüllen, d.h. Preisstabilität zu sichern. In Zeiten ungewöhnlich niedriger Inflationsraten bei Leitzinsen nahe Null, ist es geboten unkonventionelle Maßnahmen zu ergreifen.     Unsere Liquiditätsspritzen und Ankaufprogrammen dienen dazu, die Verstopfungen im Kreditkanal zu lösen ( credit easing). Die damit verbundenen Risiken versuchen wir so gering wie möglich zu halten und beschränken uns auf den Ankauf ausgesprochen sicherer Wertpapiere. Ziel ist es nicht, dem Bankensektor schlechte Kreditrisiken abzunehmen und in der Bilanz der Notenbank zu versenken. Das ist nicht unser Auftrag.     Dass sich unsere Bilanz im Zuge dessen verlängert, ist weder ein Selbstzweck noch ein Fetisch. Der damit einhergehende Druck auf die Zinsen ist bestenfalls ein Kollateralnutzen. Die Überschussliquidität, die im Bankensektor steckenbleibt, trägt aber nicht dazu bei, die Realwirtschaft zu beleben, sondern kann nur über den Portfolio und Wechselkurskanal wirken.     Diese Maßnahmen sollten wir erst einmal wirken lassen. Wenn sie nicht ausreichen, sind uns aber nicht die Hände gebunden. Wir können, wenn es denn darauf ankommen sollte, mehr tun. Jede mögliche neue Maßnahme muss dabei im Vorhinein gründlich auf Effektivität und Effizienz durchleuchtet werden und auf Konformität mit unserem Mandat. Zugleich sind wir uns möglicher Nebenwirkungen und Langzeitrisiken sowie den institutionellen und ökonomischen Besonderheiten des Euroraums sowie den Grenzen unseres Mandats bewusst.

[Coeuré betonte dazu in den vorangegangen Redeabschnitten:]  …   SOLVENZ-PROBLEM VON NOTENBANKEN:  Zwar kann eine Notenbank nicht pleitegehen – weder im Illiquiditäts- noch im Insolvenzsinn. Sie kann unbegrenzt Liquidität generieren und über Gewinne aus der  Geldschöpfung vorübergehend auftretende Eigenkapitallücken im Zeitablauf wieder auffüllen. Allerdings kann die Zentralbank – zumindest kalkulatorisch – in eine Situation geraten, in der sie, um solvent zu bleiben, die Geldschöpfung so stark steigern müsste, dass sie keine Preisstabilität mehr gewährleisten könnte. Dabei muss diese Situation gar nicht erst effektiv eintreten – es reicht wenn Marktteilnehmer unterstellen, dass die Zentralbank auf eine derartige Situation zusteuert. Das ist einer der Hauptgründe, warum wir die Solidität unserer Bilanz strikt verteidigen.  …    OPTIONEN: Der Gouverneursrat hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, gegebenenfalls weitere unkonventionelle Massnahmen zu ergreifen, um einer zu langen Phase zu geringer Inflation entgegenzuwirken. Theoretisch könnte auch der Ankauf von Staatsanleihen oder anderen Aktiva wie Gold, Aktien, Exchange Traded Funds (ETF) etc. dazu zählen.   …   RISIKEN und BEDENKEN zu QE:  (1) Dass eine Zentralbank, die öffentliche Schuldtitel kauft, aufpassen muss, dass ihre Geldpolitik nicht von fiskalischen Zwängen dominiert wird, ist nicht von der Hand zu weisen.
Was, wenn die öffentlichen Schulden eines Staates nicht mehr tragfähig sind? Wenn die Notenbank einen Großteil der Anleihen dieses Staates hält, könnte Sie sich gezwungen sehen, ihre Geldpolitik immer weiter zu lockern, um zu vermeiden, dass dieser Staat zahlungsunfähig wird. Die betroffenen Regierungen hätten dann kaum noch Anreiz, notwendige Reformen durchzuführen und nachhaltig zu haushalten.   (2) Selbst wenn eine Zentralbank gewillt ist, ein stabiles Preisniveau zu sichern, kann die Schuldenlast eine Dimension erreichen, die es ihr unmöglich macht, Inflation zu verhindern. Wenn sich kein Anleger mehr bereit erklärt, die Staatsanleihen zu kaufen, muss eine Regierung die Schulden monetarisieren oder den Bankrott ausrufen. Wenn die Kapitalmärkte dies auch nur wittern, würde die Nachfrage nach Staatsanleihen drastisch fallen. Will die unabhängige Notenbank in einem solchen Umfeld mit höheren Zinsen die steigenden Inflationsgefahren eindämmen, könnte dies nicht funktionieren, weil der restriktivere Kurs eine noch höhere Zinslast für den Staat zur Folge hätte. Das wiederum würde zu noch höheren Schulden führen und den Zeitpunkt noch rascher herbeiführen, zu dem die Monetarisierung der Schulden oder der Staatsbankrott unausweichlich wird. Die Inflationserwartungen treiben dann Löhne, Preise und Marktprämien entlang einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung nach oben. Die Währungspolitik wäre schlicht und ergreifend machtlos.   (3) Schließlich ist durchaus fragwürdig, inwiefern es gerechtfertigt wäre, staatliche Kreditrisiken zu vergemeinschaften, ohne zugleich die Ausgabenkontrolle demokratisch legitimiert zu vergemeinschaften. Der EZB als föderaler Institution steht keine fiskalische Instanz gegenüber.   …   ÖKONOMISCHE GRÜNDE:  … a) Die Aussicht auf geringere reale Zinsen könnte die Nachfrage ankurbeln, den Preis von Vermögenswerten steigen lassen, die Inflation zurück auf ein gesundes Niveau bringen und die wirtschaftliche Entwicklung stabilisieren.   … b) Bewertungseffekte … Wenn die Zentralbank Staatsanleihen aufkauft, steigt deren Preis. Bisherige Investoren, würden ihre Portfolien entsprechend umschichten. Sie würden dann andere Papiere mit langen Laufzeiten kaufen. Das würde mit der Zeit dafür sorgen, dass auch die Preise anderer Wertpapiere steigen [die z.B. in den Portfolios von Banken liegen, Anm.] … c) Im Gegensatz zu unseren bisherigen Maßnahmen, die auf die Kreditvergabe, also die Angebotsseite abzielen, könnte quantitative Lockerung die gesamtwirtschaftliche Nachfrage erhöhen, die Wachstumserwartungen anheben und so auch die Nachfrage nach Krediten ankurbeln.  … UNWÄGBARKEITEN und UNTERSCHIEDE: Diese theoretischen Überlegungen, wie QE funktionieren könnte, mögen für die damalige Entscheidung der US Notenbank FED relevant gewesen sein. Sie operiert in einem völlig anderen Umfeld als die EZB. Europas Wirtschaft ist stark bankbasiert. In den USA, hingegen, finanzieren sich Unternehmen vielmehr direkt am Markt. Bankkredite machen nur etwa 20% ihrer Verschuldung aus.     QE kann [möglicherweise, Anm.] effektiv sein, wenn der Privatsektor auf veränderte langfristige Zinsen reagiert. Die Bankkredite, über die sich Europas Unternehmen vornehmlich refinanzieren, haben vergleichsweise kurze Laufzeiten, oft unter fünf Jahren. Die Zinsen auf diese Kredite, stehen darüber hinaus nur bedingt im Zusammenhang mit Marktraten. Vielmehr spiegeln sie die Refinanzierungskosten der Banken wider, die schon jetzt sehr gering sind.   …   Aber kann die Nachfrage wirklich von geldpolitischen Maßnahmen angeschoben werden? Wird Vertrauen durch ein paar zusätzliche Basispunkte in der mittleren Frist geschaffen?  Insgesamt würde ich mich sehr viel wohler fühlen, wenn die politisch Verantwortlichen sich klar dazu bekennen würden, das Risiko für die EZB zu verringern. Wenn sie sich also zu fundamentalen Refomen bekennen würden, um die Staatsverschuldung auf ein tragfähiges Niveau zu bringen und Fehlanreize zu vermeiden. Konkret möchte ich ein klares Bekenntnis zu weiterer wirtschaftlicher und fiskalischer Integration in Europa sehen, sowie strukturelle Reformen, die auch umgesetzt werden und nachhaltiges Wachstum fördern. Dazu gehört etwa, die Arbeitsmärkte zu reformieren und bürokratische Hürden abzubauen. Geldpolitische Lockerung kann keine effektive Wirkung entfalten, wenn Europas Wirtschaft strukturell nicht gut aufgestellt ist.

ECB – Coeuré: Taking stock of the global role of the Renminbi – Remarks on behalf the European-Shinese Banking Day in Frankfurt/Main

…   the RMB clearly has the potential to become a major international currency and to be included, when the International Monetary Fund will deem it appropriate, in the basket of currencies that determines the value of the Special Drawing Rights (SDRs).    That said any currency of a truly global reach needs, amongst others, safe and efficient arrangements and seamless processes to clear and settle transactions in that currency. In the euro area, we have undertaken great efforts to introduce safe and efficient financial market infrastructures for payments and the clearing and settlement of financial instruments. Also within China, extensive work has been, and is, underway in this regard. However, while these infrastructures facilitate the safe and efficient handling of transactions within the respective economies, they do not yet provide for effective automated linkages between the two currency areas. Therefore, the institutions participating in domestic infrastructures are acting as intermediaries and service providers to corporates and financial actors wishing to transact within and between the two currency areas.    Various challenges exist in the processing of cross-border transactions. One is the need to have common or interoperable technical standards, a lack of which hamper a fully automated and fast processing of transactions, leading to higher failure rates and costs. In this regard, we appreciate the efforts undertaken in China to introduce state-of-the-art standards such as ISO20022, as well as those by SWIFT to increase fully-automated processing, for example by developing a standardised dictionary for the Chinese Commercial Code (CCC).     The setting up of RMB clearing arrangements like the one introduced here in Frankfurt –which I understand is starting operations today- and those existing or planned for other centres in Europe and other parts of the world, will play an important role in facilitating cross-border payments, as well as closer integration and relations between economies. I am convinced that the continuous development of more efficient payment and clearing arrangements will benefit corporates and financial actors, both in the euro area and in China.    To conclude, we should not forget that, together with many opportunities, the integration of a new major currency in the global economy also brings risks, as it allows shocks to propagate more easily across borders. To minimise risks, such a process therefore must be monitored carefully and complemented by close cooperation between authorities in China and abroad. Even more important however, is to strengthen the Chinese financial sector, in particular banks, so that it is sufficiently resilient to cope with the new pressures that financial liberalisation inevitably brings. I fully trust Chinese authorities to continue upgrading financial sector supervision and cooperate closely in order to safeguard overall financial stability.

Banken
EZB will Risikomodelle der Banken prüfen 18.11.2014

Wirtschaft – Frankfurter Rundschau
Deutsche Banken stellen sich auf jahrelange Durstrecke ein
UPDATE: IW warnt vor schwindender Zuversicht der Unternehmen
ROUNDUP/Kreise: Aus für zehn Kohlekraftwerke könnte Strompreis erhöhen
Bauernverband warnt vor weiterem Preiskampf bei Milch
Erwerbstätigkeit nimmt im dritten Quartal leicht zu – ROUNDUP: Zahl der Erwerbstätigen im Sommer weiter gewachsen
Zahl der Erwerbstätigen wächst im 3. Quartal 2014 um 0,9 % – Statistisches Bundesamt (Destatis)

Erwerbstätigkeit nach Wirtschaftsbereichen

Aufschwung beim Wohnungsbau in Deutschland hält anBoom am Wohnungsbau lässt nach
=> Januar – September 2014: 5,2 % mehr genehmigte Wohnungen – Statistisches Bundesamt (Destatis)
Öffentliche Finanzen
Medienbranche – Interessensvertretungen – Öffentliche Verwaltung – Politik – Parteien – Außenbeziehungen
ROUNDUP: Uber-Manager sorgt mit angeblich geplanter Schmutzkampagne für Wirbel
DGB trotz interner Kontroverse für Gesetz zur Tarifeinheit
Verdi fordert von Karstadt Rückkehr zur Tarifbindung
EVG konkretisiert Streikdrohung
EVG-Chef stellt GDL Bedingungen für Zusammenarbeit in Tarifrunde
Streik beim Textil-Discounter KiK wird fortgesetzt
Bauernverband warnt vor weiterem Preiskampf bei Milch
Bundesarbeitsgericht entscheidet zu Arbeitszeugnissen
Erbschaftsteuer-Urteil für 17. Dezember angekündigt
Zeitung: Bis zu 850 deutsche Soldaten bleiben in Afghanistan
Bund setzt bei Lkw-Maut weiter auf Toll Collect
Dobrindt gegen Stau-Maut für Autofahrer
Grüne wollen Ehegattensplitting schrittweise abschaffen
Grünen-Chefin fordert Machtwort Merkels in Kohle-Debatte
Trittin sieht Grundkonsens bei den Grünen für mehr Gleichheit
Grüne begrüßen Laumanns Kritik am „Pflege-TÜV“
Palmer fordert von den Grünen wirtschaftsfreundlichere Politik
Deutsche Wirtschaft setzt auf Südostasien: Gabriel reist nach Vietnam
Berlin besorgt über schärfere Tonlage in der Ukraine-Krise
Steinmeier reist zu Krisengesprächen nach Kiew und Moskau
Schockenhoff (CDU): Putin muss Voraussetzungen für Entspannungspolitik schaffen
Schockenhoff (CDU) begrüßt deutliche Worte Merkels zu Verhalten Moskaus
Schockenhoff (CDU) befürchtet neuen Konflikt mit Russland in Serbien
Linken-Fraktionsvize: Sanktionen gegen Moskau „rundweg gescheitert“
=> Gysi: Westen sollte Sanktionen gegen Russland zurücknehmen
Vertriebenen-Präsident: Verhältnis zwischen Rumänien und EU wird mit Johannis besser
Gesellschaft – Öffentlicher Diskurs
Umfrage: SPD und Linke können zulegen
Einzelunternehmen
ROUNDUP: Deutsche Bank stärkt erneut Kapitaldecke mit neuartigen Papieren
Telekom-Chef attackiert Apple, Facebook und Google – Zeitung – Telekom-Chef greift Vorgehen großer US-Internetkonzerne scharf an

… Es sei nicht länger zu akzeptieren, dass Google „,pro Monat eine Milliarde Euro Gewinn macht, ohne sich beim Netzausbau zu engagieren„. Die EU solle nun für die gleichen rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen für Telefon- und Internetkonzerne sorgen.   …   „Wir garantieren unseren Nutzern, dass sie mit Anrufen oder SMS jeden anderen Anschluss weltweit erreichen, dazu sind wir verpflichtet. Warum ist das bei WhatsApp nicht so? Die Internetkonzerne schaffen geschlossene Systeme und alle akzeptieren, dass ich zum Beispiel die Musik, die ich bei iTunes gekauft habe, nicht über einen anderen Dienst nutzen kann. Warum eigentlich?“

Telekom begrüßt andere Regulierungspolitik der EU – Längere Kündigunsfristen für DSL-Kunden im Gespräch
DHL zieht erste Bilanz zu Tests von Paketzustellung per Drohne
Porzellanmanufaktur Meissen expandiert nach China

Österreich

Kommentare – Analysen – Medienecho
Wirtschaft
Statistik Austria: Erster Rechner für persönliche Inflation – news.ORF.at
=> Persönlicher Inflationsrechner – Statistik Austria
Öffentliche Finanzen
Eurogruppen-Koordinator Wieser: Keine Alternative zu Entschuldung – Appell an Politik

finanzen.at  

Zur Entschuldung des öffentlichen und privaten Sektors gibt es keine Alternative, betonte der österreichische EU-Spitzenbeamte Thomas Wieser, Leiter der Arbeitsgruppe der Euro-Finanzminister. Denn in den letzten 20 Jahren angehäufte Schuldenstand müsse man „irgendwie“ wegbekommen. „Es steht uns der Rest des Jahrzehnts mit Entschuldung bevor“, so Wieser bei einem Vortrag am Montag in Wien.    Die Anhäufung der hohen Schuldenstände in den letzten 20 Jahren erklärt sich Wieser damit, dass die Industriestaaten auf die Globalisierung nur „unvollständig“ reagiert haben. Ab Anfang der 90er-Jahre habe die Wucht der Globalisierung viele Gewissheiten der Wirtschaftspolitik durcheinandergebracht. Die Industriestaaten seien mit Produkten aus Niedriglohnländern überschwemmt worden. Das habe zu Arbeitslosigkeit und zu zunehmender Ungleichheit in der Einkommensverteilung geführt. Diese ungleiche Einkommensverteilung sei ein riesiges Problem für die Industriestaaten.     Die hohen Schuldenstände betreffen sowohl den öffentlichen als auch den privaten Sektor, und hier sowohl private Haushalte als auch Banken oder Unternehmen. Bei privaten Haushalten und Unternehmen könne ein Schuldenschnitt vielleicht weiter führen, eine breitflächige Lösung des Schuldenproblems werde es kurzfristig aber nicht geben.    Ohne gemeinsame Währung wäre die Positionierung Europas in diesem globalen Wettbewerb noch viel schwerer gewesen. „Ein gemeinsamer Schirm heißt aber noch lange nicht, dass man darunter einschlafen kann“, meinte Wieser …    Die Architektur der Währungsunion sei nach wie vor unvollständig, sie würde ein höheres Maß an geteilter Verantwortung auch im Nichtwährungsbereich erfordern. Dies könne zwar durch wirtschaftspolitische Kooperationen und Koordination ersetzt werden, aber es erfordere die Bereitschaft aller Mitgliedsstaaten, sich daran zu beteiligen.    Um aus der derzeitigen Wachstumskrise nachhaltig herauszukommen, sei es notwendig, all jene Maßnahmen zu setzen, die das Produktivitätsniveau heben und das Wachstumspotenzial stärken. „Daher müssen wir stärker auch im staatlichen Sektor vom Konsum zu den Investitionen übergehen“, betonte Wieser. Investiert sollte vor allem in Aus- und Weiterbildung sowie in Forschung und Entwicklung werden.

Weiter Gerangel um Steuerreform – news.ORF.at
Tangente: Knapp 300 Mio. Euro für Sanierung – wien.ORF.at
Medienbranchen – Interessensvertretungen – Öffentliche Verwaltung – Politik – Parteien – Außenbeziehungen
Staatsdruckerei mit stabilem Ergebnis im ersten Halbjahr

finanzen.at
Schiffsfonds: VKI darf TVP Treuhand in Wien klagen – news.ORF.at
Einbürgerungsrate deutlich unter EU-Schnitt – news.ORF.at

Die Einbürgerungsrate liegt in Österreich deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Mit 0,7 Prozent rangierte Österreich 2012 am unteren Ende der Skala. Niedriger war die Rate nur in Tschechien und der Slowakei (je 0,4 Prozent) und in Estland (0,6 Prozent). Im Durchschnitt wurden in der EU 2,4 Staatsbürgerschaften je 100 ansässige Ausländer erteilt, wie Eurostat heute mitteilte.

Weiter Gerangel um Steuerreform – news.ORF.at
Vor Parteitag: Die SPÖ und der verkehrte Gegner – news.ORF.at
Die SPÖ und der verkehrte Gegner – news.ORF.at
Mitterlehner beharrt auf Steuer-Ultimatum – news.ORF.at
Tangente: Knapp 300 Mio. Euro für Sanierung – wien.ORF.at
Studie: Anzahl der Muslime in Wien wächst rasch – religion.ORF.at
Gesellschaft – Öffentlicher Diskurs
Studie: Anzahl der Muslime in Wien wächst rasch – religion.ORF.at
Einzelunternehmen
Staatsdruckerei mit stabilem Ergebnis im ersten Halbjahr

finanzen.at

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ÖSTERREICHISCHE  NACHRICHTENPROVIDER

Oe1 – Journale

07:00 Morgenjournal – Atomgespräche mit dem Iran in Wien – Länder suchen Lösung im Asylstreit – Geregeltes Aus für Pleite-Banken – Abdullah-Zentrum: Konferenz gegen IS-Terror – Albertina zeigt sich in Moskau – Ukraine in Wien: Through Maidan and Beyond.

GESTERN
12:00 – Mittagsjournal – WIFO-Chef Aiginger: Steuerentlastung muss kommen – Sparpotential in der Verwaltung – Brandstetter will Vertrauen in Justiz stärken – Wer ist Klaus Johannis? – Bauherrenpreis: Ausstellung im Ringturm.

07:00 Morgenjournal – Wahlergebnis in Rumänien: Johannis gewinnt gegen Ponta – Asyl: Häupl nimmt andere Länder in die Pflicht – IS: Weitere Hinrichtung eines US-Bürgers – Vogelgrippe in den Niederlanden – Bizets Perlenfischer an der Wien – „Mr. Turner – Meister des Lichts“ im Kino.

APA

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11:00APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 11.00 Uhr
09:30APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 09.30 Uhr
05:30APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 05.30 Uhr
17.11.14APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 22.00 Uhr
17.11.14APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 19.00 Uhr
17.11.14APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 16.00 Uhr
17.11.14APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 13.00 Uhr
17.11.14APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 11.00 Uhr
17.11.14APA – N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K – 09.30 Uhr

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HISTORISCHER KALENDER

Historischer Kalender – 18. November – Zeit – derStandard.at › Wissenschaft

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ERLÄUTERUNGEN


Individuelles Handeln
greift stets in Wirtschaft und Gesellschaft ein, die ihrerseits auf den je Einzelnen rückwirken. Börsen bilden einen Hotspot dieses sozioekonomischen Wechselgeschehens. Das spiegelt dieser Blogbeitrag wider. Er folgt dabei dem handlungsanstoßenden Newsflow, der westwärts – von Amerika über Australo-Asien, Afrika, Mittel- und Nahost sowie Zentralasien und Osteuropa bis ins „alte“ Westeuropa – strömt. Das ermöglicht rasch eine aktuelle Situationsanalyse und Zeit-Diagnose.

„Börsen ~ Umfeld“ dient somit zur schnellen persönlichen Orientierung über wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorgänge, die zurzeit von der Allgemeinheit diskutiert oder einer öffentlichen Debatte zugeführt werden. Neben Lokalereignissen, die nicht selten Empörungscharakter aufweisen, stehen politisch-gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorgänge oft dann im lodernden Brennpunkt öffentlichen Interesses, wenn die Interessen Einzelner oder von Gruppen im (vermeintlichen) Widerstreit zum Allgemeininteresse, dem Gemeinwohl, stehen. „Börsen ~ Umfeld“ möchte dem Leser jene Informationen an die Hand gegeben, die ihm eine eigene Situationsanalyse und Zeit-Diagnose erlauben.

Das Universum an schriftlichen Dokumenten, Veröffentlichungen, Medien, journalistischen Darstellungen – Meldung, Nachricht, Bericht, Kommentar (Analyse, Glosse), Interview – ist für den Einzelnen von jeher unüberschaubar und häufig auch unzugänglich gewesen. Eine Auswahl daraus war und ist immer auch subjektiv. Was den Leser oder die Leserin anbetrifft, war und ist eine solche Auswahl – früher weit mehr als heute – auch geographisch-lokal und an Geldmittel gebunden, nicht zuletzt auch abhängig von der Lese- und vor allem Rezeptionsfähigkeit der Leserschaft; dabei spielen heute digitale Zugangsmöglichkeiten eine immer herausragendere Rolle. Die Zeit allerdings – da brauchen wir uns heute selbstmitleidstriefend nichts vormachen! – war zu jeder Zeit ein knappes Gut. Und Lesezeit, Zeit zur abwägenden Auswahl, war erst recht immer abhängig von den Geldmitteln, die dem Leser zur Verfügung standen.

„Börsen ~ Umfeld“ erstellen kostet Zeit. Wenn sich auch die Zukunft mit Geld gewissermaßen kaufen lässt, die Gegenwartszeit lässt sich mit allem Geld der Welt nicht dehnen: es muss die Endredaktion der ausgewählten Artikel und damit die Reduktion ihrer Anzahl leider unterbleiben – aus Zeitgründen.

Die Auswahl der Artikel für diesen Blogbeitrag orientiert sich an der Güte und Verlässlichkeit der Medien und ihrer Beiträge, ferner an deren Internationalität einerseits und ihrer Bedeutung für eine österreichische Leserschaft andererseits. So stehen also Agenturmeldungen neben Zeitungsmeldungen der Mainstream- und Leitmedien, Analysen und Kommentare von wissenschaftlichen und Forschungs-Instituten neben solchen, welche – z.B. im Zuge eines partizipativen Journalismus – in Medien und Blogs veröffentlicht wurden. Zu diesen treten bisweilen Artikel aus Alternativ- oder Staatsmedien, um das Bild abzurunden. Hier wie dort gibt es u.U. einen bedenkenswerten Nahebezug zu Propaganda und ‚public diplomacy‚.

Ausgesprochen wissenschaftliche Artikel, die sich an eine scientific community wenden, werden hier in der Regel nicht dargeboten. Der Blogbeitrag ‚Börsen ~ Umfeld‘ wendet sich in erster Linie an die breite Öffentlichkeit, nicht so sehr an die kleine Teilöffentlichkeit der WissenschaftlerInnen.

Alles in allem geht es um das Umfeld und damit die sowohl   staatliche  wie  nicht-staatliche,  zivilgesellschaftlich organisierte Öffentlichkeit, in der sich das Börsengeschehen als sozioökonomischer Hotspot abspielt. Dies erklärt auch, warum neben Artikeln, mit deren Inhalt sich der Blogschreiber durchaus identifizieren kann, sehr wohl auch solche stehen, die mit dessen Meinung kollidieren. Einzelne Artikel werden durch Fettdruck oder farbig herausgehoben; damit soll nicht unbedingt Zustimmung zu diesen Beiträgen noch deren Ablehnung signalisiert werden, sondern vielmehr deren Bedeutung im dargebotenen Insgesamt der Meldungen, Kommentare und Analysen markiert und so die Leseauswahl erleichtert werden.

Der Blogbeitrag ‚Börsen ~ Umfeld‘ wird zumeist werktäglich erstellt, der Schreiber pausiert aber immer wieder einmal. Solche Pausen kommen in der Regel um Wochenenden, um Feiertage sowie im Sommer zu liegen. Die Pausen können mehrere Tage und bis zu mehrere Wochen andauern. Pausen werden in der Regel angekündigt.

Ihr Dr. Michael Schüller

UPDATE zuletzt 18. November 2014, 16:20

Copyright 2014 by Michael Schueller, Vienna, Austria

2017-08-21T13:19:25+00:00

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