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Börsen ~ Umfeld – 6. November 2014

AKZENTE: Ebola – US-Wahlen – Freihandel / TTIP –  BoJ dreht auf – EU – EZB und QE: pro und kontra – Deutschland streikt: nicht alle! –   Österreich ringt um Steuerreform; Wohnen und Mieten

Bitte Scrollen – es folgen von oben nach unten die Abschnitte
HEUTEZULETZTMÄRKTETHEMENUMFELD: Meldungen von West über Ost bis nach Europa – u.a.m. – ERLÄUTERUNGEN

HEUTE 


„Es war in Europa leichter, 12 Währungen abzuschaffen als eine Steuer.“ (Thomas Borer-Fielding)


TAGESTHEMEN


Der EZB-Rat wird voraussichtlich keine zusätzlichen geldpolitischen Maßnahmen signalisieren. Nachdem der Hauptrefinanzierungssatz bei nur noch 0,05 Prozent liegt, der Einlagensatz mit 0,20 Prozent negativ ist und der Ankauf privater Wertpapiere beschlossene Sache, dürfte die EZB zunächst abwarten, glauben befragte Bankvolkswirte. Gleichwohl dürfte EZB-Präsident Mario Draghi in der Pressekonferenz seine Entschlossenheit bekräftigen, im Bedarfsfall auch andere Papiere als Pfandbriefe und Kreditverbriefungen (ABS) zu kaufen. Der Ankauf von ABS hat noch nicht begonnen. Unklar ist, wie viel Geld die EZB über das am 11. Dezember anstehende Refinanzierungsgeschäft mit vierjähriger Laufzeit in das Finanzsystem pressen kann. Sollte all das keinen zufriedenstellenden Eindruck machen und sollten sich die Inflationsaussichten weiter eintrüben, dürften Staatsanleihekäufe als Option ernsthaft diskutiert werden. Vermutlich wird Draghi dazu einige Fragen erhalten.
=> Volkswirte glauben an Ausweitung der EZB-Wertpapierkäufe

Die Bank of England (BoE) wird unterdessen nach Einschätzung von Ökonomen bei der Ratssitzung am Donnerstag an ihrer laxen Geldpolitik festhalten.

Die US-Notenbank hat eine Regel finalisiert, mit der das Entstehen zu großer Banken verhindert werden soll. Demnach wird es demnächst Banken und anderen Finanzhäusern verboten, Wettbewerber zu kaufen oder mit ihnen zu fusionieren, wenn beide zusammen im Anschluss zu groß sind. Als kritische Größe sieht die Fed dabei an, wenn die Unternehmen mehr als zehn Prozent aller Verbindlichkeiten des Finanzsystems in ihren Büchern halten.
=> Fed finalisiert Regel zur Verhinderung zu großer Banken

finanzen.at

Deutsche und internationale Konzerne vermeiden mit Unterstützung der Luxemburger Regierung Steuerzahlungen in Milliardenhöhe, wie die SZ berichtet. Sie verweist auf die Auswertung von 28.000 Seiten geheimer Dokumente. Das Datenleck belege, so die Zeitung, dass die Luxemburger Behörden zum Teil äußerst komplizierte Finanzstrukturen genehmigten, die das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) im Auftrag der Unternehmen entwickelt hatte.

ferner:
Irak – Syrien – IS-Terror – Nahost-Konflikt
Ukraine-Konflikt
EU-

Konjunktur

06.11.14

finanzen.ch

ÖSTERREICH
=> Wiener Börse startet etwas höher – ATX plus 0,39 Prozent

EUROPA: – AUSBLICK: Die Kurse an den europäischen Märkten werden am Donnerstag voraussichtlich erst einmal etwas zurückkommen. „Vor der Sitzung der Europäischen Zentralbank dürften Anleger Gewinne mitnehmen“, sagt ein Händler. Der Markt sei nervös, und die zurückgehende Risikobereitschaft zeige sich auch am Yen, der einen ersten Test der Marke von 115 Yen je Dollar abgebrochen habe. In Europa könnten allerdings gute Unternehmensberichte zum dritten Quartal die Neigung zu Gewinnmitnahmen dämpfen. Der deutsche Markt erwartet den Höhepunkt der Berichtsaison. Außerdem stehen in Deutschland Zahlen zu den Auftragseingängen der Industrie auf dem Terminkalender. – RÜCKBLICK: Nach den Abgaben vom Dienstag ging es mit den Kursen an Europas Börsen am Mittwoch kräftig nach oben. Gute Vorgaben aus den USA hoben von Beginn an die Stimmung. Ein besser als erwartet ausgefallener ADP-Arbeitsmarktbericht unterstrich dann im späteren Tagesverlaf, dass es für die US-Wirtschaft ungebrochen rund läuft. Der Sieg der Republikaner bei den Kongresswahlen in den USA spielte keine Rolle. Der Sektor der Öl- und Gaswerte legte um 2,2 Prozent zu und erholte sich von dem Einbruch am Vortag. Der nach wie vor niedrige Ölpreis bedeutet indessen gute Nachrichten für Fluglinien. Bei den Sektoren lag der Einzelhandel mit einem Plus von 2,4 Prozent an der Spitze, befeuert vom Tagesgewinner Marks & Spencer mit einem Plus von 9,7 Prozent. Zwar litt das Geschäft im ersten Halbjahr unter dem warmen Wetter, der britische Einzelhändler überzeugte aber dennoch auf der Ertragsseite. Zudem wird die Zwischendividende erhöht.

USA: – WAHLEN BRINGEN REKORDE – Der Sieg der Republikaner bei den Kongresswahlen hat den Dow Jones und den S&P 500 am Mittwoch auf Rekordhöhen schließen lassen. Von den gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten hingegen gingen kaum Impulse aus. Der US-Leitindex Dow beendete den Handel mit plus 0,58 Prozent auf 17 484,53 Punkten. Der marktbreite S&P-500-Index rückte um 0,57 Prozent auf 2023,57 Punkte vor. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 hingegen sank um 0,07 Prozent auf 4153,27 Punkte.

ASIEN: – ROT ÜBERWIEGT – An den asiatischen Börsen ging es am Donnerstag mehrheitlich nach unten. Der Nikkei der 225 führenden japanischen Werte lag nach dem rasanten Lauf der Vortage nun knapp 1 Prozent im Minus. Der Hang-Seng-Index in Hongkong rutschte knapp in die Verlustzone.
=> Aktien Asien: Tokio schwächelt nach starkem Lauf
=> MÄRKTE ASIEN/Gewinnmitnahmen in Tokio nach jüngster Rally

DAX              	9.315,48		1,63%
XDAX                	9.304,71		1,05%
EuroSTOXX 50		3.091,54		1,89%
Stoxx50         	2.987,97		1,73%

DJIA                   17.484,53	        0,58%
S&P 500        		2.023,57		0,57%
NASDAQ 100  		4.153,27	       -0,07%

Nikkei 225             16.792,48               -0,86% (Schluss)



ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL / METALLE


RENTEN: – EZB ENTSCHEIDET – Am deutschen Anleihemarkt blicken Anleger am Donnerstag vor allem auf die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB). Experten gehen davon aus, dass die Notenbanker erst einmal abwarten und noch keinen Ausbau ihrer Kaufprogramme beschließen. Der Einstieg in Käufe von Unternehmens- und darüber hinaus auch Staatsanleihen ist für viele Experten wegen der anhaltend niedrigen Inflation und des mickrigen Wachstums im Euroraum allerdings nur eine Frage der Zeit. In den USA stehen am Donnerstag nur wenig Daten an. Am Freitag legt die Regierung ihren monatlichen Bericht zum Arbeitsmarkt vor. Die Vorgaben vom amerikanischen Rentenmarkt sind leicht positiv.
=> EUREX/Renten-Futures ziehen im frühen Handel etwas an
=> Deutsche Anleihen: Fast unverändert

Bund-Future   		151,21		-0,02%
T-Note-Future 		126,41		-0,04%
T-Bond-Future		141,31		 0,55%

AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN

10:30 ES/Auktion 0,50-prozentiger Anleihen 
         mit Laufzeit Oktober 2017 
         Auktion 4,40-prozentiger Anleihen 
         mit Laufzeit Oktober 2023 
         Auktion 2,75-prozentiger Anleihen 
         mit Laufzeit Oktober 2024 
         im Gesamtvolumen von 2 bis 3 Mrd EUR 
 
10:50 FR/Auktion 1,75-prozentiger Anleihen 
         mit Laufzeit November 2024 
         Auktion 2,50-prozentiger Anleihen 
         mit Laufzeit Mai 2030 
         Auktion 4,75-prozentiger Anleihen 
         mit Laufzeit April 2035 
         im Gesamtvolumen von 7,5 bis 8,5 Mrd EUR 
 
11:00 SE/Auktion 0,50-prozentiger inflationsindexierter 
         Anleihen mit Laufzeit Juni 2017 
         im Volumen von 1 Mrd SEK

ANLEIHEN ÖSTERREICH: im Bann (?) von HAA-Haftungsdebatte, OeVAG, Staatsschulden-Neuberechnung, Steuerreformdebatte

10-jährige Referenzanleihe der Republik Österreich aktuell – [interaktiver LINIENCHART, Zeitrahmen wählen]
10-jährige Referenzanleihe der Republik Österreich aktuell – [Interaktiver KERZENCHART, Zeitrahmen wählen]
Österreichischer Zinssatz je Laufzeit aktuell – Österreichische „Zinskurve“ tabellarisch
Staatsanleihen weltweitSpreads zu Bund und T-Note
Staatsanleihen weltweit – Vergleich untereinander
Makroökonomie Österreich
Fiskalindikatoren laut Maastricht inkl. Finanzschuld des Bundes – Aktuelle Entwicklung (OeNB)

DEVISEN: – EURO WIEDER ÜBER 1,25 DOLLAR – Der Euro hat ist in der Nacht zu Donnerstag wieder über die Marke von 1,25 Dollar geklettert, unter die er am Vortrag gerutscht war. Die US-Währung war nach den Kongresswahlen erstarkt, die die Republikaner für sich entscheiden konnten. Zuletzt kostete der Euro 1,2521 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,2480 Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8013 Euro.
=> Devisen: Euro leicht im Plus vor EZB-Sitzung

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		  1,2521	 0,31%
USD/Yen             	114,44		-0,28%
Euro/Yen       		143,30		 0,04%

ROHÖL – ETWAS TEURER – Die Ölpreise haben nach den starken Verlusten in den vergangenen Tagen am Donnerstag wieder leichte Gewinne verbucht. Schwächer als erwartet gestiegene US-Rohöllagerbestände hatten die Ölpreise bereits am Vortag gestützt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 83,10 US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um 24 Cent auf 78,92 Dollar. In den USA sind die Bestände von Rohöl laut Daten vom Mittwochnachmittag in der vergangenen Woche schwächer als erwartet gestiegen.
=> Ölpreise leicht im Plus

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           78,80     78,68             0,15        0,12 
Brent/ICE           83,03     82,95             0,10        0,08

METALLE: –  Der feste Dollar trug maßgeblich zur Schwäche bei den Edelmetallen bei – besonders abzulesen beim Gold. Ohne neue Nachrichten verbilligte sich die Feinunze auf 1.143 Dollar nach 1.168 am Vorabend. Der Preisverfall wurde unverändert mit der Abkehr der US-Notenbank von ihrer lockeren Geldpolitik erklärt. Dem Edelmetall, das keine Zinsen abwirft, sei dadurch eine wichtige Unterstützung entzogen worden, hieß es.
=> Goldpreis fällt auf tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren

finanzen.at

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.145,39      1.141,11    +0,4%          +4,28 
Silber (Spot)         15,39         15,36    +0,2%          +0,03 
Platin (Spot)      1.208,75      1.206,95    +0,1%          +1,80 
Kupfer-Future          3,00          3,01    -0,3%          -0,01

Quellen: dpa-AFX, Dow Jones News,  FuW-Morgenreport, Reuters

[Morning Briefing DE+Europa (DJ)] [Morning Briefing USA+Asien (DJ)] [Morning Briefing Schweiz]

KONJUNKTUR- und WIRTSCHAFTSTERMINE HEUTE, 06. NOVEMBER und der LAUFENDEN WOCHE  45

- DE 
    08:00 Auftragseingang September 
          saisonbereinigt 
          PROGNOSE: +2,0% gg Vm 
          zuvor:    -5,7% gg Vm 
- GB 
    10:30 Industrieproduktion September 
          PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+1,6% gg Vj 
          zuvor:     0,0% gg Vm/+2,5% gg Vj 
 
    13:00 BoE, Ergebnis der Sitzung des geldpolitischen Rats 
          Bank Rate 
          PROGNOSE: 0,50% 
          zuvor:    0,50% 
- EU 
    13:45 EZB, Ergebnis der Ratssitzung 
          Hauptrefinanzierungssatz 
          PROGNOSE: 0,05% 
          zuvor:    0,05% 
- US 
    14:30 Produktivität ex Agrar 3Q (1. Veröffentlichung) 
          annualisiert 
          PROGNOSE: +1,5% gg Vq 
          zuvor:    +2,3% gg Vq 
          Lohnstückkosten 
          PROGNOSE: +0,5% gg Vq 
          zuvor:    -0,1% gg Vq 
 
    14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
          PROGNOSE: 285.000 
          zuvor:    287.000

POLITIK- u.a. TERMINE (HANDELSBLATT Morning Briefing, NZZ am Morgen,  u.a.)

PRESSESPIEGEL – ÜBERSICHTEN

[DJ-Überblick aktuell][DJ-Pressespiegel Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte Branchen – nicht eingelangt] [dpa-AFX Konjunktur-Überblick] [DJ-Pressespiegel Unternehmen – nicht eingelangt] [dpa-AFX Unternehmens-Überblick] [HANDELSBLATT Presseschau = HANDELSBLATT Finance Today] [HANDELSBLATT Schlagzeilen-Ticker] [DIE ZEIT – Newsticker]

dpa-AFX Überblick: ANALYSTEN-EINSTUFUNGEN vom 05.11.2014

BRANCHEN

Stahlverbandschef Eder rechnet mit Stellenabbau in der Branche

finanzen.at

AUSBLICKE

FuW-AUSBLICK

WEITERE AKTUELLE NEWS
[Aktuelle Konjunktur- und Wirtschaftsnachrichten (FN)] [finanzen.net (DE)][finanzen.AT] [finanzen.CH] [Top-Themen (BZ)]

ANALYSEN VON BANKEN
[Bank Austria: Analysen und Research]  [Bank Austria: Wirtschaft online] [Bank Austria: CEE] [LGT Bank Österreich: Marktinformationen]

NACHRICHTEN-PROVIDER
[News & Aktienkurse (AD HOC NEWS)] [Aktuelle Nachrichten Österreich und weltweit (twee.at)] [APA] [APA-OTS]

ZULETZT

Finanzmärkte USA

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Rekorde nach Republikaner-Sieg bei Kongre
US-Anleihen: Überwiegend Verluste
Devisen: Euro im US-Handel weiter unter 1,25 Dollar

Finanzmärkte Europa

XETRA-NACHBÖRSE/XDAX (22 UHR): 9.305 (XETRA-Schluss: 9.315) Pkt. – Deutsche Annington gabe um 3 Prozent nach auf die Nachricht, dass der Konzern das Kapital erhöht. Um 2,5 Prozent abwärts ging es mit Singulus. Beim Anlagenbauer verdüstert sich die Lage weiter. Nachdem das Unternehmen bereits Mitte September vor höheren Verlusten gewarnt hatte, ist der Vorstand nach den Geschäftszahlen für die ersten neun Monate nun noch pessimistischer. Die überraschend veröffentlichten Geschäftszahlen von Osram bewegte die Aktie dagegen nicht.
Umsätze an Terminbörse Eurex gestiegen – C/P = 1,00

MÄRKTE EUROPA/Börsen erholen sich – Bilfinger brechen ein – ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Kurserholung nach US-Kongresswahlen
Aktien Frankfurt Schluss: Gute Unternehmenszahlen treiben Dax wieder nach ob
Aktien Zürich drehen im Sog schwacher Vorgaben ins Minus
Aktien Wien Schluss: ATX verliert leicht
Aktien Osteuropa Schluss: Uneinheitlich – Moskauer Börse sehr schwach

Deutsche Anleihen: Schwächer – Freundliche Aktienmärkte belasten
Devisen: Euro nach US-Wahlen unter Druck

LATE BRIEFING (DJ) – Unternehmen und Märkte – nicht eingelangt
ÜBERBLICK am Abend (DJ)  – nicht eingelangt
ÜBERBLICK am Mittag (DJ)  – nicht eingelangt
MIDDAY BRIEFING – Unternehmen und Märkte
ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
DJ-MORNING BRIEFING – Börsen Deutschland/Europa – nicht eingelangt

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MÄRKTE 

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AKTUELL

 

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THEMEN

EPIDEMIOLOGIE – EBOLA-VIRUS

Thema: Ebola « DiePresse.com

Obama fordert 6,2 Mrd. Dollar für Kampf gegen Ebola – news.ORF.at

ANLEGER
Bill Gross wird «philosophischer Nomade»

finanzen.at
USA: Beschäftigtenzahl steigt stärker als erwartet – ADP
Finanzwirtschaft
Interessensvertretungen – Öffentliche Verwaltung – Politik – Parteien – Außenbeziehungen
Obama – Hoffe auf Zusammenarbeit mit Republikanern

Finanz und Wirtschaft 

Die Macht einer Zentralbank zeigt sich in Japan. Die Bank of Japan (BoJ) hat mit dem Kauf von Anleihen den Investoren satte Gewinne beschert. Der Nikkei-Index notiert fast doppelt so hoch wie Anfang 2012. Das entspricht etwa der Zunahme der Bilanzsumme der BoJ in diesem Zeitraum.   Ein gewollter Nebeneffekt der lockeren Geldpolitik in Japan ist die Abwertung der Landeswährung Yen. Sie hat zum Dollar seit Anfang 2012 ein Drittel ihres Werts verloren.    Da die Inflationsrate und das Wirtschaftswachstum anders als die Finanzmärkte nicht wie gewünscht auf die Geldspritzen reagiert haben, hat die BoJ vergangene Woche mitgeteilt, noch mehr Anleihen kaufen zu wollen. Die blaue Linie in dem Chart wird also noch steiler steigen. Der Nikkei hatte seit der Ankündigung – also innerhalb von drei Handelstagen – schon über 8% zugelegt. Der Yen hat sich zum Dollar 3% abgewertet.    Langfristig könnte diese Abwertungsspirale das Vertrauen in die japanische Währung und den japanischen Staat zerstören. So hat das «Finanz und Wirtschaft» im sogenannten Japan-Drehbuch festgehalten.

Japan

Quelle: Finanz und Wirtschaft

ORIENT – NAHER UND MITTLERER OSTEN – ZENTRALASIEN

Ägypten
Tote und Verletzte bei Anschlägen in Ägypten – news.ORF.at

Lybien
Neuerlich schwere Kämpfe um ostlibysches Bengasi – news.ORF.at

Israel
Israels Steuerbehörde nimmt UBS-Berater fest

Reuters

[redigiert, kompiliert:]  Die Europäische Zentralbank (EZB) wird nach Meinung von Ökonomen ihre Wertpapierankäufe ausweiten. Im Vorfeld der am Donnerstag anstehenden EZB-Ratssitzung erklärten die Volkswirte öffentlicher Banken, breitere Ankäufe würden immer realistischer. Auch Staatsanleihekäufe schließen sie nicht mehr aus. Sorge bereitet den Experten allerdings die bröckelnde Glaubwürdigkeit der offenbar tief zerstrittenen Zentralbank.    „Der Streit, der jetzt in der EZB ausbricht, bringt den größten Glaubwürdigkeitsschaden für die Eurozone„, sagte Deka-Bank-Chefvolkswirt Ulrich Kater. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte am Vortag berichtet, dass mehrere Präsidenten nationaler Notenbanken EZB-Präsident Mario Draghi wegen dessen Alleingängen zur Rede stellen wollten. Kritisiert werde vor allem Draghis Versuch, der Zentralbank ein quantitatives Ziel vorzugeben, eine Bilanzsumme von der Größe von Anfang 2012 [ungefähr 3 Billionen Euro, Anm.].     Dazu müsste sie über Wertpapierankäufe und langfristige Refinanzierungsgeschäfte ungefähr 1 Billion Euro ins Finanzsystem pressen. Ob sie das schafft, ist aus Katers Sicht gar nicht so entscheidend. Schlimm sei allerdings, das in diesem Moment deutlich werde, dass die Zentralbank gar nicht mehr den notwendigen Spielraum habe. „Die Handlungsfähigkeit der EZB hat Grenzen, das erleben wir gerade“, sagte der Deka-Chefvolkswirt.     Ökonomen sind sich inzwischen ziemlich sicher, dass die EZB ihre Bilanz mit dem beschlossenen Ankauf von Covered Bonds und Kreditverbriefungen nicht in dem – zumindest von Draghi gewünschten – Maß ausdehnen kann.     [Es folgen Experten-Meinungen; so auch von Mark Zandi, der Chefvolkswirt von Moody’s Analytics:]  „Quantitative Easing könnte notwendig werden, um den Euro so weit abzuwerten, dass er das Wachstum fördert.“ Das gelte auch für Deutschland, dessen Exportwachstum bröckele.   …  [Mark Zandi:]  „Es ist wirksam bei der Verankerung von Inflationserwartungen, wenn die EZB, wovon ich ausgehen, sehr aggressiv zu Werke geht. Und es würde den Euro schwächen, was meiner Meinung nach sehr, sehr wichtig ist.“ Für die nächsten drei bis fünf Jahre sieht der Chefvolkswirt von Moody’s Analytics eine „überwiegende Wahrscheinlichkeit“, dass es in der Eurozone zu QE kommt.    Allerdings rechnet der Ökonom aus verschiedenen Gründen für die nächsten zwölf bis 18 Monate nicht mit dem Ankauf von Staatsanleihen: Weil die politischen Kosten hoch seien und weil QE in Europa nicht so effektiv wäre wie in den USA oder Großbritannien.

… Sollten alle bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen, um das Wirtschaftswachstum anzuschieben, wäre dann wohl der Kauf von Staatsanleihen die letzte Option, die Draghi ziehen könnte. Allerdings sind die politischen Hürden hierfür sehr hoch – vor allem in Deutschland.    Wie Reuters am Dienstag erfahren hatte, wäre in diesem Fall der Kreis der Gegner mit sieben bis zehn EZB-Räten relativ groß in dem aus 24 Notenbankern bestehenden Gremium.

= vgl. dazu den ausführlichen Bericht: Palastrevolte gegen Draghi – Ärger über Alleingänge

Reuters
=> GESAMT-ROUNDUP: Lokführer bleiben hart – Bahnstreik bis Montag
=> ROUNDUP: GDL lehnt Schlichtungsangebot der Bahn ab  – GDL lehnt Schlichtungsangebot vorerst ab – Streik angelaufen
=> Bahn schlägt Lokführern Schlichtung vor
Finanzwirtschaft
ROUNDUP: Korrektur bei Steuereinnahmen erwartet – FDP: Quittung für Koalition

Wirtschaftsflaute hinterlässt Spuren: Bund, Länder und Kommunen müssen sich bei den Steuereinnahmen auf geringere finanzielle Spielräume einstellen. Die künftigen Einnahmen für den Fiskus dürften wegen der Konjunkturschwäche etwas geringer ausfallen als bisher erwartet. An diesem Donnerstag wird in Berlin das Ergebnis der Steuerschätzer, die zuvor drei Tage lang in Wismar gerechnet hatten, für 2014 und die Zeit bis 2019 bekanntgegeben.    FDP-Chef Christian Lindner sieht den zu erwartenden Dämpfer bei den Steuereinnahmen als Quittung für die große Koalition.   …   Die nachlassende Dynamik der Wirtschaft gehe zu einem Großteil auf das Konto von Union und SPD. Vom Rentenpaket über mehr Bürokratie bis zu steigenden Abgaben habe Schwarz-Rot nichts ausgelassen, um Investitionen zu bremsen und die Menschen zu demotivieren.    Die Bundesregierung hatte ihre Wachstumserwartungen – unter anderem wegen der Russland-Sanktionen und der Flaute im Euro-Raum – für dieses und kommendes Jahr deutlich gesenkt, auf 1,2 und 1,3 Prozent.

Medienbranchen – Interessensvertretungen – Öffentliche Verwaltung – Politik – Parteien – Außenbeziehungen
Zeitschriftenverleger setzen auf digitale Bezahlkultur
Burda-Vorstand glaubt nicht an Bezahl-Inhalte im Internet
Bsirske: GDL schadet der gesamten Gewerkschaftsbewegung
CDU-Arbeitnehmer stellen Bahnprivatisierung infrage
Kriminalbeamte kritisieren Nahles-Pläne zur Tarifeinheit scharf
ROUNDUP/ Nahles: Mehr Betreuung bei Integration von Langzeitarbeitslosen
ROUNDUP 3: Verfassungsgericht billigt umstrittene Luftverkehrssteuer
GroKo und Opposition wollen gegen AfD-Goldhandel vorgehen
Merkel appelliert an Verantwortungsbewusstsein der Lokführer
Schäuble kritisiert Steuerpraktiken von Konzernen und EU-Ländern
Bundesjustitzminister Maas (SPD) will strengeres Gesetz bei Vergewaltigungen
Ernährungsminister: Mündliche Allergenkennzeichnung bei losen Lebensmitteln
Unionsfraktion hat keinerlei Verständnis für geplanten Bahnstreik
Äußerungen von CDU-Politikern zur Erdogan-Karikatur entsetzen Union
CDU-Chef-Haushälter will Bundeshaushalt 2015 ohne Neuverschuldung
CDU-Abgeordneter lehnt direkte Bankenhilfen aus Euro-Rettungsfonds ab
Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz: keine Rückkehr in die Politik
Hasselfeldt (CSU) wirft GDL Geschichtsvergessenheit vor
Auch Linkspartei kritisiert Lokführer-Streik
Riexinger (Linke): Nahles-Pläne gegen Langzeitarbeitslosigkeit ungenügend
FDP-Chef: Steuerschätzung ist Warnsignal für Schwarz-Rot
Hessens Innenminister warnt vor Cyberangriffen auf kritische Infrastrukturen
Zeitung: Snowden will in Deutschland kein Asyl mehr
Die Außenminister Steinmeier (DE) und Hammond (GB) kritisiert Bosnien-Herzegowina wegen mangelnder Reformen
Friedrich Merz (CDU) wirbt für Freihandelsabkommen mit USA
Kohl versteht sich noch heute als Motor Europas
Gesellschaft – Öffentlicher Diskurs
EKD-Ratschef wirft Islam-Verbänden mangelnde Kritik an Gewalt-Traditionen vor
Umfrage: Zwei Drittel finden Rundfunkbeitrag relativ hoch
Einzelunternehmen
Generali steigert operativen Gewinn – Schwierigkeiten in Deutschland

Österreich

Kommentare – Analysen – Medienecho
250-Millionen-Lücke bei Pensionen « DiePresse.com
Wirtschaft
OeNB trauert um ehemaligen Generalrat Dr. Treichl – Oesterreichische Nationalbank (OeNB)
Warnsignal: Österreich stürzt als Standort ab « DiePresse.com
………………………………………………………………………………………..
::: IMMOBILIEN – NACHTRAG
Publikation „Wohnen 2013“ – Statistik Austria – PDF
Tabellenband „Wohnen 2013“ . Statistik Austria – PDF
Pressegespräch zum Thema Wohnen – Statistik Austria – PDF

=> siehe dazu
…   => Überdurchschnittlicher Anstieg der Wohnungsmieten im privaten Mietsektor, Miethaushalte geben ein Viertel des Haushaltseinkommens für Wohnen aus

STATISTIK AUSTRIA – Presse
…   => Börsen ~ Umfeld – 3. November 2014 « Hayek institut  => Österreich
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Wohnen: Wien und die Quadratur des Kreises – news.ORF.at
Finanzwirtschaft
Österreich soll 1,65 Milliarden Euro in EU-Bankenabwicklungsfonds einzahlen

finanzen.at

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ÖSTERREICHISCHE  NACHRICHTENPROVIDER

Oe1 – Journale

07:00 Morgenjournal – Obama trotz Niederlage kampfeslustig – Deutsche Bahn-Streik: Gewerkschaft bleibt hart – Proteste gegen Wiener Imam-Schule – Frauenquote in der SPÖ – Vorauswahl für den Song Contest – Mira Lobe: „Ich bin Ich“.

GESTERN
12:00 – Mittagsjournal – US-Kongresswahl: Fulminante Niederlage für Obama – Jerusalem: heftige Ausschreitungen – Strikter Sparkurs beim Verbund – Transparente OP-Listen: Ministerin blockt ab – Bundesheer-Sparkurs: Fronten verhärtet – Lokführer-Streik in Deutschland – Georgien: Westausrichtung wackelt – Neues von Stermann und Grissemann – Nachruf auf Elisabeth Manas.

07:00 – Morgenjournal – USA: Schlappe für Obamas Demokraten – Operationen: Weiter Zwei-Klassen-Medizin – Deutsche Bahn: Vier Tage im Streik – Ebola: Hochrisiko für Helfer – “Plötzlich Gigolo”: Woody Allen als Zuhälter – freischwimmer festival.

APA

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HISTORISCHER KALENDER

Historischer Kalender – 6. November – Zeit – derStandard.at › Wissenschaft

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ERLÄUTERUNGEN


Individuelles Handeln
greift stets in Wirtschaft und Gesellschaft ein, die ihrerseits auf den je Einzelnen rückwirken. Börsen bilden einen Hotspot dieses sozioekonomischen Wechselgeschehens. Das spiegelt dieser Blogbeitrag wider. Er folgt dabei dem handlungsanstoßenden Newsflow, der westwärts – von Amerika über Australo-Asien, Afrika, Mittel- und Nahost sowie Zentralasien und Osteuropa bis ins „alte“ Westeuropa – strömt. Das ermöglicht rasch eine aktuelle Situationsanalyse und Zeit-Diagnose.

„Börsen ~ Umfeld“ dient somit zur schnellen persönlichen Orientierung über wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorgänge, die zurzeit von der Allgemeinheit diskutiert oder einer öffentlichen Debatte zugeführt werden. Neben Lokalereignissen, die nicht selten Empörungscharakter aufweisen, stehen politisch-gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorgänge oft dann im lodernden Brennpunkt öffentlichen Interesses, wenn die Interessen Einzelner oder von Gruppen im (vermeintlichen) Widerstreit zum Allgemeininteresse, dem Gemeinwohl, stehen. „Börsen ~ Umfeld“ möchte dem Leser jene Informationen an die Hand gegeben, die ihm eine eigene Situationsanalyse und Zeit-Diagnose erlauben.

Das Universum an schriftlichen Dokumenten, Veröffentlichungen, Medien, journalistischen Darstellungen – Meldung, Nachricht, Bericht, Kommentar (Analyse, Glosse), Interview – ist für den Einzelnen von jeher unüberschaubar und häufig auch unzugänglich gewesen. Eine Auswahl daraus war und ist immer auch subjektiv. Was den Leser oder die Leserin anbetrifft, war und ist eine solche Auswahl – früher weit mehr als heute – auch geographisch-lokal und an Geldmittel gebunden, nicht zuletzt auch abhängig von der Lese- und vor allem Rezeptionsfähigkeit der Leserschaft; dabei spielen heute digitale Zugangsmöglichkeiten eine immer herausragendere Rolle. Die Zeit allerdings – da brauchen wir uns heute selbstmitleidstriefend nichts vormachen! – war zu jeder Zeit ein knappes Gut. Und Lesezeit, Zeit zur abwägenden Auswahl, war erst recht immer abhängig von den Geldmitteln, die dem Leser zur Verfügung standen.

„Börsen ~ Umfeld“ erstellen kostet Zeit. Wenn sich auch die Zukunft mit Geld gewissermaßen kaufen lässt, die Gegenwartszeit lässt sich mit allem Geld der Welt nicht dehnen: es muss die Endredaktion der ausgewählten Artikel und damit die Reduktion ihrer Anzahl leider unterbleiben – aus Zeitgründen.

Die Auswahl der Artikel für diesen Blogbeitrag orientiert sich an der Güte und Verlässlichkeit der Medien und ihrer Beiträge, ferner an deren Internationalität einerseits und ihrer Bedeutung für eine österreichische Leserschaft andererseits. So stehen also Agenturmeldungen neben Zeitungsmeldungen der Mainstream- und Leitmedien, Analysen und Kommentare von wissenschaftlichen und Forschungs-Instituten neben solchen, welche – z.B. im Zuge eines partizipativen Journalismus – in Medien und Blogs veröffentlicht wurden. Zu diesen treten bisweilen Artikel aus Alternativ- oder Staatsmedien, um das Bild abzurunden. Hier wie dort gibt es u.U. einen bedenkenswerten Nahebezug zu Propaganda und ‚public diplomacy‚.

Ausgesprochen wissenschaftliche Artikel, die sich an eine scientific community wenden, werden hier in der Regel nicht dargeboten. Der Blogbeitrag ‚Börsen ~ Umfeld‘ wendet sich in erster Linie an die breite Öffentlichkeit, nicht so sehr an die kleine Teilöffentlichkeit der WissenschaftlerInnen.

Alles in allem geht es um das Umfeld und damit die sowohl   staatliche  wie  nicht-staatliche,  zivilgesellschaftlich organisierte Öffentlichkeit, in der sich das Börsengeschehen als sozioökonomischer Hotspot abspielt. Dies erklärt auch, warum neben Artikeln, mit deren Inhalt sich der Blogschreiber durchaus identifizieren kann, sehr wohl auch solche stehen, die mit dessen Meinung kollidieren. Einzelne Artikel werden durch Fettdruck oder farbig herausgehoben; damit soll nicht unbedingt Zustimmung zu diesen Beiträgen noch deren Ablehnung signalisiert werden, sondern vielmehr deren Bedeutung im dargebotenen Insgesamt der Meldungen, Kommentare und Analysen markiert und so die Leseauswahl erleichtert werden.

Der Blogbeitrag ‚Börsen ~ Umfeld‘ wird zumeist werktäglich erstellt, der Schreiber pausiert aber immer wieder einmal. Solche Pausen kommen in der Regel um Wochenenden, um Feiertage sowie im Sommer zu liegen. Die Pausen können mehrere Tage und bis zu mehrere Wochen andauern. Pausen werden in der Regel angekündigt.

Ihr Dr. Michael Schüller

Copyright 2014 by Michael Schueller, Vienna, Austria

2017-08-18T15:06:32+00:00

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