Veranstaltungen

« August 2017 » loading...
MDMDFSS
31
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
1
2
3

Meldungen – 2. Oktober 2014

AKZENTE: IMF Economic Outlook + Financial Stability ReportEZB-QEIS- und Ukraine-Krise.

Bitte Scrollen – es folgen von oben nach unten die Abschnitte
HEUTEZULETZTMÄRKTEMELDUNGENTHEMENMELDUNGEN – u.a.m. – Erläuterungen

HEUTE 

 

TAGESTHEMEN

Die EZB wird demnächst mit dem Kauf von Kreditverbriefungen und Pfandbriefen beginnen, um damit Kreditvergabe, Wachstum und letztlich Inflation anzutreiben. Details wird EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag nach der EZB-Ratssitzung bekanntgeben. So viel ist sicher: Die Zinsen wird der EZB-Rat nicht noch einmal senken können. Nach der unerwarteten Senkung Anfang September liegt der geldpolitische Schlüsselsatz bei 0,05 Prozent. Was nun zu entscheiden ist, sind die Modalitäten des Ankaufs von Kreditverbriefungen und Pfandbriefen. Der EZB-Rat dürfte zum einen den Ankauf erstklassiger und einfacher Kreditverbriefungen (Asset-backed Securities – ABS) beschließen. Einige EZB-Vertreter würden das Ankaufprogramm gerne auf zweitklassige Bestandteile von Verbriefungen ausdehnen, denn Banken müssen solche Mezzanine-Tranchen mit mehr Eigenkapital hinterlegen. Kauft die EZB sie an, wird mehr Eigenkapital für andere Aktivitäten, zum Beispiel Unternehmenskredite, frei. Schon jetzt ist klar, was Draghi nicht verraten wird: Das geplante Volumen der Ankäufe. Dafür hat der EZB-Präsident auch gute Gründe, denn erst mal will er im Dezember ein weiteres vierjähriges Repo-Geschäft bei den Banken unterbringen.

ferner:
IMF World Economiv Outlook Kapitel 3+4  => s.u.
IMF Financial Stability Report Kapitel 2+3  => s.u.
IS-Terrormilizen/Syrien/Türkei, Syrien, Ukraine  => s.u.

AKTIEN

DEUTSCHLAND: – TENDENZ – Im Dax zeichnet sich vor der EZB-Entscheidung auch am Donnerstag zunächst keine Stabilisierung ab. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Morgen des letzten Handelstages der Woche 0,18 Prozent tiefer auf 9365 Punkte. Bislang liegt der Dax auf Wochensicht gut ein weiteres Prozent hinten. Die Vorgaben aus Übersee sprechen für weiteres Ungemach: An der Wall Street rutschte der Dow Jones Industrial unter seine jüngsten Zwischentiefs auf das niedrigste Niveau seit Mitte August. Der Future auf den US-Leitindex verlor seit Xetra-Schluss rund ein Viertelprozent. Auch in Asien gab es deutliche Verluste. In Hongkong läuft ein Ultimatum der Studentenvereinigung für den Rücktritt des Regierungschefs ab und es drohen Unruhen. Tageshöhepunkt ist vor dem morgigen Feiertag die Zinsentscheidung und Pressekonferenz der EZB. Daneben steht vor allem der Börsengang von Rocket Internet im Fokus.
=> Aktien Frankfurt Eröffnung: Verluste vor EZB-Entscheid – Negative Vorgaben
=> EUREX/DAX-Futures leicht erholt
=> TRENDUMFRAGE/DAX zum Xetra-Schluss 0,5 Prozent tiefer erwartet

EUROPA:  Ausblick: Mit weiter abgleitenden Kursen in Europa rechnen Händler am Donnerstag. Vor der EZB-Sitzung und den mit Spannung erwarteten Details zu möglichen Wertpapierkäufen sei nicht mit großen Impulsen für den Markt zu rechnen, heißt es im Handel. Die Vorlagen der US-Börsen sind negativ. „Alles deutet auf weitere Risikoaversion hin“, sagt ein Händler. Die US-Daten vom Vortag hätten gezeigt, dass die Hoffnungen auf eine starke Konjunkturerholung in den USA entweder übertrieben oder zumindest eingepreist seien. Ganz im Fokus des Marktes stehen die Aussagen von EZB-Chef Draghi nach der Sitzung der Zentralbank am Nachmittag.     Rückblick: Mit deutlichem Minus gingen Europas Aktienmärkte am Mittwoch aus dem Handel. Schwache europäische und US-Konjunkturdaten enttäuschten den Markt, hinzu kamen die Sorgen um die Entwicklung in Hongkong. Unter Druck standen auch die Aktien der Fluggesellschaften, nachdem der erste Ebola-Fall in den USA bestätigt worden war. Lufthansa verloren 2,7 Prozent, IAG ebenfalls 2,7 Prozent und Air France-KLM 4,4 Prozent. Grund waren Sorgen über mögliche Flugbeschränkungen. Abwärts ging es auch für Orange, die ehemalige France Telecom. Sie verloren 4,1 Prozent. Einem Zeitungsbericht zufolge trennt sich der Staat von einem 1,9-prozentigen Aktienpaket an dem früheren Monopolisten.

USA: – DEUTLICH IM MINUS – Die US-Börse hat den Monat Oktober mit kräftigen Verlusten begonnen. Nach einem schwachen Handelsstart beschleunigte sie ihre Talfahrt und litt unter überwiegend enttäuschenden Konjunkturdaten. Der Leitindex Dow Jones Industrial büßte am Mittwoch 1,40 Prozent auf 16 804,71 Punkte ein. Der S&P-500-Index verlor 1,32 Prozent auf 1946,16 Punkte. Der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 sank zugleich um 1,60 Prozent auf 3984,74 Punkte.

ASIEN: – STARKE ABSCHLÄGE – An den asiatischen Aktienmärkten ist es am Donnerstag deutlich bergab gegangen. In Japan sank der Leitindex Nikkei 225 zuletzt um 2,12 Prozent auf 15.741,97 Punkte.   HNWEISE:  DONNERSTAG: In Schanghai bleiben die Börsen wegen des Nationalfeiertags und in Hongkong wegen des Chung-Yeung-Fests geschlossen.    FREITAG: In Schanghai ruht der Handel wegen des Nationalfeiertags und in Südkorea wegen des Nationalen Gründungstags.      HINWEISE:     DONNERSTAG: In Schanghai bleiben die Börsen wegen des Nationalfeiertags und in Hongkong wegen des Chung-Yeung-Fests geschlossen.     FREITAG: In Schanghai ruht der Handel wegen des Nationalfeiertags und in Südkorea wegen des Nationalen Gründungstags.
=> MÄRKTE ASIEN/Schwache US-Vorgaben verschrecken

DAX              		9.382,03		-0,97%
XDAX            		9.352,02		-1,02%
EuroSTOXX 50		        3.195,08		-0,96%
Stoxx50        		        3.046,13		-0,69%

DJIA             	       16.804,71	        -1,40%
S&P 500        		        1.946,16		-1,32%
NASDAQ 100  		        3.984,74		-1,60%

Nikkei            	       15.741,97	        -2,12%

RENTEN:

RENTEN: – WARTEN AUF DIE EZB – Am deutschen Anleihemarkt gilt die Aufmerksamkeit am Donnerstag ganz der Europäischen Zentralbank (EZB). EZB-Chef Mario Draghi wird auf der auswärtigen Sitzung in Neapel Details zu den neuen Wertpapierkäufen der Notenbank bekanntgeben. „QE in Form eines Staatsanleiheankaufprogramms wird er ebenfalls nicht ausschließen“, heißt es in einer Vorschau der National-Bank. An Konjunkturdaten dürften die wöchentlichen Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt besonders beachtet werden, bevor am Freitag der monatliche Jobbericht der US-Regierung folgt.
=> Deutsche Anleihen legen weiter zu

Bund-Future   		150,41		 0,46%
T-Note-Future 		125,55		-0,04%
T-Bond-Future		139,72		 0,55%

AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN

10:30 ES/Auktion 1,40-prozentiger Anleihen mit Laufzeit 
         Januar 2020 
         Auktion 2,75-prozentiger Anleihen mit Laufzeit 
         Oktober 2024 
         im Gesamtvolumen von 2,5 bis 3,5 Mrd EUR 
 
10:50 FR/Auktion von Anleihen im Gesamtvolumen von 
         7,0 bis 8,0 Mrd EUR, davon 
         1,75-prozentige Anleihen mit Laufzeit Mai 2023 
         1,75-prozentige Anleihen mit Laufzeit November 2024 
         2,75-prozentige Anleihen mit Laufzeit Oktober 2027

ÖSTERREICHISCHER RENTENMARKT: „im Bann“ (???) von HAA-Haftungsdebatte, Staatsschulden-Neuberechnung, Steuerreformdebatte

10-jährige Referenzanleihe der Republik Österreich aktuell – [interaktiver LINIENCHART, Zeitrahmen wählen]
10-jährige Referenzanleihe der Republik Österreich aktuell – [Interaktiver KERZENCHART, Zeitrahmen wählen]
Österreichischer Zinssatz je Laufzeit aktuell – Österreichische „Zinskurve“ tabellarisch
Staatsanleihen weltweitSpreads zu Bund und T-Note
Staatsanleihen weltweit – Vergleich untereinander
Makroökonomie Österreich
Fiskalindikatoren laut Maastricht inkl. Finanzschuld des Bundes – Aktuelle Entwicklung (OeNB)

DEVISEN: – UNVERÄNDERT VOR EZB-SITZUNG – Der Euro hat sich am Donnerstag vor der EZB-Sitzung kaum bewegt und liegt weiter deutlich unter der Marke von 1,27 Dollar

=> Devisen: Euro legt vor EZB-Entscheidungen zu

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,2654		 0,25%
USD/Yen             	108,75		-0,13%
Euro/Yen       		137,61		 0,11%

ROHÖL – WEITER UNTER DRUCK – Die Ölpreise haben auch am Donnerstag unter Druck gestanden. Nennenswerte Verluste mussten sie zwar nicht hinnehmen, eine Gegenbewegung zu den teils deutlichen Verlusten in den vergangenen Wochen deutet sich aber auch nicht an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Morgen 94,10 US-Dollar. Das waren sechs Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI sank um fünf Cent auf 90,68 Dollar. Rohöl kostet derzeit so wenig wie zuletzt Mitte 2012. Zu dem seit langem hohen Angebot kamen in den vergangenen Tagen durchwachsene Konjunkturdaten aus den USA, dem weltgrößten Ölverbraucher. Diese lassen zunehmend Befürchtungen vor einer abnehmenden Nachfrage aufkommen. Auf der Angebotsseite macht das Ölkartell Opec noch keine Anstalten, die Ölproduktion einzuschränken, um gegen das fallende Preisniveau vorzugehen.
=> Ölpreise bleiben unter Druck

Quellen: dpa-AFX, Dow Jones News,  FuW-Morgenreport, Reuters

[Morning Briefing DE+Europa (DJ)] [Morning Briefing USA+Asien (DJ)] [Morning Briefing Schweiz]

KONJUNKTUR- und WIRTSCHAFTSTERMINE HEUTE, 02. OKTOBER und der LAUFENDEN WOCHE  40

- EU 
  11:00 Erzeugerpreise August 
        Eurozone 
        PROGNOSE: -0,1% gg Vm/-1,2% gg Vj 
        zuvor:    -0,1% gg Vm/-1,1% gg Vj 
 
  13:45 EZB, Ergebnis der Ratssitzung 
        Hauptrefinanzierungssatz 
        PROGNOSE: 0,05% 
        zuvor:    0,05% 
- US 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
        PROGNOSE: 297.000 
        zuvor:    293.000 
 
  16:00 Auftragseingang Industrie August 
        PROGNOSE: -9,3% gg Vm 
        zuvor:   +10,5% gg Vm

POLITIK-TERMINE

—-

PRESSESPIEGEL – ÜBERSICHTEN

[Morning Briefing Handelsblatt][DJ-Pressespiegel Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte Branchen] [dpa-AFX Konjunktur-Überblick][DJ-Pressespiegel Unternehmen] [dpa-AFX Unternehmens-Überblick][Handelsblatt Presseschau = Finance Today][Handelsblatt Schlagzeilen-Ticker]

BRANCHEN

AUSBLICKE

FuW-AUSBLICK

WEITERE AKTUELLE NEWS
[Aktuelle Konjunktur- und Wirtschaftsnachrichten (FN)] [finanzen.net (DE)][finanzen.AT] [finanzen.CH] [Top-Themen (BZ)]

ANALYSEN VON BANKEN
[Bank Austria:

Analyse

DiePresse.com

Stiftungswesen

Reformvorschläge für den Schweizer Stiftungssektor: Suche nach einem zeitgemässen Mäzenatentum – Wirtschaft Nachrichten – NZZ.ch

„… Der Think-Tank Avenir Suisse ist mit Vorschlägen für ein «zeitgemässes Mäzenatentum» in der Stiftungsbranche zum Teil auf Widerspruch gestossen. In einem am Dienstag veröffentlichten Diskussionspapier kritisiert die liberale Denkfabrik die starke Fragmentierung des Sektors. Aufgrund der liberalen Rahmenbedingungen hat der Schweizer Stiftungsplatz in den vergangenen Jahren floriert. Seit 2000 ist die Zahl der Stiftungen um 60% auf 12 900 gestiegen. 85% der Stiftungen hätten allerdings ein Vermögen von unter 5 Mio. Fr. und vier von fünf keine bezahlten Mitarbeiter, teilte Avenir Suisse mit. Zudem seien die steuerprivilegierten Stiftungen teilweise inaktiv. Nur 0,1% der Stiftungen fusionierten pro Jahr, und es gebe nur wenige Kooperationen.       Um dies zu beheben, fordert Studienautor Daniel Müller-Jentsch den Abbau von regulativen Hürden für Fusionen. Gleichzeitig hält Avenir Suisse aber auch neue Regulierungen für einen möglichen Weg, um Defizite im Stiftungssektor zu beheben. So könne der Gesetzgeber den Druck auf inaktive Stiftungen erhöhen [z.B. eine bestimmte Quote des jahresertrages für gemeinnützige Zwecke ausschütten]. …“

=> Der gemeinnützige Stiftungssektor ist zu fragmentiert

Avenir Suisse

Anleger

Marc Faber: „Junge Leute tun mir ehrlich leid“ – Börse – Finanzen – Wirtschaftswoche

 …oooOOO0oo…

MELDUNGEN


INTERNATIONAL

.

IMF  –  CEPR  –  WWWforEurope  und die Weltwirtschaft

!!! IMF World Economic Outlook (WEO), October 2014: Analytical Chapters 3 and 4
      Chapter 3: Is It Time for an Infrastructure Push? The Macroeconomic Effects of Public Investment
This chapter finds that increased public infrastructure investment raises output in both the short and long term, particularly during periods of economic slack and when investment efficiency is high. This suggests that in countries with infrastructure needs, the time is right for an infrastructure push: borrowing costs are low and demand is weak in advanced economies, and there are infrastructure bottlenecks in many emerging market and developing economies. Debt-financed projects could have large output effects without increasing the debt-to-GDP ratio, if clearly identified infrastructure needs are met through efficient investment.
World Economic Outlook, October 2014 – Press Points for Chapter 3, Is It Time for an Infrastructure Push? The Macroeconomic Effects of Public Investment, September 30, 2014 – 2-Seiten-PDF    
Chapter 4: Are Global Imbalances at a Turning Point?
Global current account (“flow”) imbalances have narrowed significantly since their peak in 2006, and their configuration has changed markedly in the process. The imbalances that used to be the main concern—the large deficit in the United States and surpluses in China and Japan—have more than halved. But some surpluses, especially those in some European economies and oil exporters, remain large, and those in some advanced commodity exporters and major emerging market economies have since moved to deficit. This chapter argues that the reduction of large flow imbalances has diminished systemic risks to the global economy. Nevertheless, two concerns remain.
World Economic Outlook, October 2014, Press Points for Chapter 4: Are Global Imbalances at a Turning Point?; September 30, 2014 – 4sum.pdf
=> vgl. dazu:
IMF Survey : The Time Is Right for an Infrastructure Push

      IMF Survey : Global Imbalances: Narrowing Flows, Widening Stocks
      Der Mythos von der Wachstumslokomotive

Wirtschaft Nachrichten – NZZ.ch   

„… Nicht wenige sehen derzeit ideale Bedingungen, um zu klotzen und öffentliche Gelder in die Transport-, Energie- oder Telekommunikationsnetze zu stecken. Denn die Zinsen sind tief und Arbeitskräfte verfügbar. In seinem neuen Weltwirtschaftsausblick übernimmt der Internationale Währungsfonds (IMF) diese Argumentation – allerdings mit Einschränkungen. Die Infrastrukturbedürfnisse seien offensichtlich, meint der IMF. Weltweit nimmt der öffentliche Kapitalstock im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung seit Jahrzehnten ab. In den reichen Industrieländern ist das in erster Linie auf einen Rückgang der jährlichen staatlichen Investitionen im Umgang von rund 4% des Bruttoinlandprodukts (BIP) in den 1980er Jahren auf gegenwärtig noch 3% des BIP zurückzuführen. In einigen Ländern mögen private Infrastrukturen bzw. Investitionen eingesprungen sein, aber auch der Anteil des privaten Kapitalstocks am BIP nimmt seit Jahrzehnten ab. Der sich aufdrängenden Frage, ob die Entwicklung in den reichen Ländern eine gewisse Sättigung reflektiert – im Vergleich zu ärmeren Regionen ist der Kapitalstock pro Kopf noch sehr hoch –, geht der IMF nicht nach.     … Ist angesichts dieser Ausgangslage die Zeit reif für einen Investitionsschub? Ja, sagt der IMF, wenn die Bedürfnisse klar identifiziert sind und die Prozesse effizient sind – will heissen: Gelder sollen nicht versickern, und Investitionen sollen positive Renditen erzielen. Der IMF hält ferner auch an der Bedingung fest, dass die Wirtschaft nicht voll ausgelastet ist und die Geldpolitik locker bleibt – will heissen: Die Zinsen sollen niedrig bleiben, auch wenn das Kapital knapper wird. Diese verlangten Voraussetzungen sind tatsächlich vielerorts gegeben, wenn man sich das schwache Wirtschaftswachstum, die hohe Arbeitslosigkeit und die niedrigen Finanzierungskosten der Staaten vor Augen führt. Daraus zu folgern, dass ein Investitionsprogramm einer von wenigen verbleibenden Hebeln ist, um Wachstum zu generieren, ist aber übertrieben. …   Warum wird aber nicht mehr investiert, wenn so viel für Infrastrukturinvestitionen spricht? Der IMF meint, dass Investitionsentscheide zu wenig oft eben diesen ökonomischen Prinzipien folgen. …  Kommt dazu, dass richtiges Investieren aufwendig ist. So sieht der IMF in vielen Ländern Massnahmen zur Verbesserung der Investitionsprozesse als nötig an, sei es bei der Bewertung von Projekten anhand rigoroser Kosten-Nutzen-Analysen, in der Priorisierung konkurrierender Bedürfnisse, im Beschaffungswesen oder in der Ausführung. Dabei sind viele Hausaufgaben zu erledigen. Das ist anstrengend und nicht besonders sexy. Striktes Projektmanagement und nüchterne Kosten-Nutzen-Rechnungen verkaufen sich nicht so gut – aber mit transparenten Prozessen steht und fällt der Erfolg von Investitionen und der erhofften Auswirkungen auf Wachstum und Beschäftigung.

     Wifo-Chef Aiginger: „Quantitative Easing, bevor es zu spät ist“ « WirtschaftsBlatt.at, 29. August 2014
=>  WWWforEurope

!!! IMF Global Financial Stability Report: Risk Taking, Liquidity, and Shadow Banking: Curbing Excess While Promoting Growth 

!!! CEPR-Studie: Internationale Schulden auf Rekordstand – vor neuer Finanzmarktkrise?  QE als Ausweg!

Finanz und Wirtschaft
Ein neues Gesetz macht die Berichterstattung über den australischen Nachrichtendienst fast unmöglich. Journalisten riskieren jahrelange Haftstrafen, auch wenn sie im öffentlichen Interesse publizieren.

Argentinien

Angespanntes Verhältnis: Argentiniens Zentralbankchef tritt zurück – Wirtschaft Nachrichten – NZZ.ch

AUSTRALIEN

Medien sehen sich als Verlierer des Anti-Terror-Kampfs: Australien schränkt Pressefreiheit ein – Startseite Nachrichten – NZZ.ch

AFRIKA

Zentralafrikanische Republik
Zeitung: EU-Militärmission in Zentralafrika wird verlängert

ORIENT – FERNOST– ASIEN

China
Kommentare – Analysen
Pekings Angst vor Hongkong

Finanz und Wirtschaft
daraus: „Welches europäische Land bietet Ihrer Meinung nach die idealen Voraussetzungen, um a) Kinder grosszuziehen, b) Karriere zu machen und c) sich zur Ruhe zu setzen?  …   Die Schweiz steht vor allem in den Nachbarländern hoch im Kurs. Deutsche und Österreicher beurteilen die Schweiz als das Nonplusultra: Österreicher in allen drei Kategorien, Deutsche in zwei von drei (bei der Ausbildung trauen sie Schweden mehr zu). … “

Europäische Union

Kommentare – Analysen – Medien
EZB als Käufer besicherter Anleihen: Mario Draghi hält Spekulationen am Leben – Finanzen Nachrichten – NZZ.ch
Inflationsrückgang in der Euro-Zone: Kein Grund für Aktivismus – Meinung Nachrichten – NZZ.ch
Der Chart des Tages: Katalonien auf dem Weg zur Unabhängigkeit?

Finanz und Wirtschaft
Wirtschaft
Wachstum der Industrie in Eurozone schwächt sich weiter ab
EZB
EZB erhält keine Gebote bei Dollar-Tender
Geplanter Kauf von Ramschpapieren: „EZB-Funkenflug in Richtung Deutschland“ – Konjunktur – Politik – Handelsblatt
EZB-Chef Draghi erwägt offenbar den Aufkauf griechischer Ramschpapiere. In Berlin stößt das Vorhaben auf Widerstand. Und auch im EU-Parlament regt sich Kritik. AfD-Vize Henkel fürchtet große Risiken für Deutschland.    ***   … Der Vize-Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), Hans-Olaf Henkel, reagierte mit scharfer Kritik auf die Draghi-Pläne. „Statt ein Übergreifen des durch besonders hohe Staats- und Bankschulden im Süden und in Frankreich ausgelösten Brandes auf Deutschland zu verhindern, sorgt die EZB nun für Funkenflug in Richtung Deutschland“, sagte Henkel dem Handelsblatt (Online-Ausgabe). „Denn wer sonst, als die Deutschen, übernehmen das Risiko dieser Papiere, die nicht umsonst unter Finanzexperten als Ramsch bezeichnet werden.“    Henkel hält es vor diesem Hintergrund für geboten, gegenzusteuern. „Je mehr Draghi sich herausnimmt, je weniger die Notwendigkeit, sich vor dem Bundestag und der Öffentlichkeit für diese uns auferlegten Risiken verantworten zu müssen“, kritisierte der AfD-Vize. Eine „Renationalisierung der Verantwortung für Staats- und Bankenschulden“ sei daher jetzt ein „Gebot der Demokratie“.    Auch die FDP warnte, die EZB dürfe sich nicht in den Kauf minderwertiger Papiere hineintreiben lassen. „Wir müssen übermäßige Risiken weiter vermeiden“, sagte der liberale Europaabgeordnete Michael Theurer. Die EZB habe getan, was sie könne. Die Geldpolitik sei damit „ziemlich ausgereizt“, fügte das FDP-Präsidiumsmitglied hinzu. „Jetzt sind vielmehr die Staaten gefordert, strukturelle Reformen durchzuführen.“ Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften lasse sich nur im und mit dem Markt erreichen, und nicht gegen ihn. 
EZB-Chef plant Ankauf griechischer Ramschpapiere « DiePresse.com
Bundesbank fordert Korrektur bei Gesetz zur EU-Bankenaufsicht
Barthle lehnt Kauf von „Ramschpapieren“ durch die EZB ab
Bankenaufsicht
Eine „Lebenslüge“ auf Europas Bankenbaustelle – EZB – derStandard.at › Wirtschaft
EU-Gerichtshof
Mindestlöhne zu umgehen kann legal sein « DiePresse.com
Gipfeltreffen
Herbstgipfel: EU-Staaten müde bei Eurozonen-Reform
EU-Kommission
UPDATE: Finanzhilfen von Rheinland-Pfalz für Nürburgring unzulässig
Kommissariate
Designierter EU-Finanzkommissar will Kapitalmärkte zusammenbringen

Finanz und Wirtschaft
daraus: „Welches europäische Land bietet Ihrer Meinung nach die idealen Voraussetzungen, um a) Kinder grosszuziehen, b) Karriere zu machen und c) sich zur Ruhe zu setzen?  …   Die Schweiz steht vor allem in den Nachbarländern hoch im Kurs. Deutsche und Österreicher beurteilen die Schweiz als das Nonplusultra: Österreicher in allen drei Kategorien, Deutsche in zwei von drei (bei der Ausbildung trauen sie Schweden mehr zu). … “
Einzelunternehmen
voestalpine installiert neuen Forschungschef

finanzen.at

 …oooOOO0oo…


ÖSTERREICHISCHE  NACHRICHTENPROVIDER

 …oooOOO0oo…


HISTORISCHER KALENDER

Historischer Kalender – 2. Oktober – Zeit – derStandard.at › Wissenschaft

 …oooOOO0oo…

Erläuterungen

Individuelles Handeln greift stets in Wirtschaft und Gesellschaft ein, die ihrerseits auf den je Einzelnen rückwirken. Börsen bilden einen Hotspot dieses sozioekonomischen Wechselgeschehens. Das spiegeln die „Meldungen“ wider. Sie folgen dabei dem handlungsanstoßenden Newsflow, der westwärts – von Amerika über Australo-Asien, Afrika, Mittel- und Nahost sowie Zentralasien und Osteuropa bis ins „alte“ Westeuropa – strömt. Das ermöglicht rasch eine aktuelle Situationsanalyse und Zeit-Diagnose.

Die „Meldungen“ dienen somit zur schnellen persönlichen Orientierung über wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorgänge, die zurzeit von der Allgemeinheit diskutiert oder einer öffentlichen Debatte zugeführt werden. Neben Lokalereignissen, die nicht selten Empörungscharakter aufweisen, stehen politisch-gesellschaftliche und wirtschaftliche Vorgänge oft dann im lodernden Brennpunkt öffentlichen Interesses, wenn die Interessen Einzelner oder von Gruppen im (vermeintlichen) Widerstreit zum Allgemeininteresse, dem Gemeinwohl, stehen. Die „Meldungen“ möchte dem Leser jene Informationen an die Hand gegeben, die ihm eine eigene Situationsanalyse und Zeit-Diagnose erlauben.

Die „Meldungen“ werden zumeist werktäglich erstellt, der Schreiber pausiert aber immer wieder einmal. Solche Pausen kommen in der Regel um Wochenenden, um Feiertage sowie im Sommer zu liegen. Die Pausen können mehrere Tage und bis zu mehrere Wochen andauern. Pausen werden in der Regel angekündigt.

Ihr Dr. Michael Schüller

UPDATES: zuletzt 2. Oktober 2014, 10:47

2017-08-18T13:54:56+00:00

Kommentar verfassen