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Mi 06

…aus der Steckdose?

6. Dezember | 8:00 - 10:00
Mo 18

Carl Menger

Carl Menger ist der Gründervater der Österreichischen Schule der Ökonomie und legte mit seinem 1871 erschienen Werk „Grundsätze der Volkswirtschaftslehre“ das intellektuelle Fundament für das weitere Schaffen der „Österreicher“. Die Hauptthese des Buches besagt, dass der Wert eines Gutes nicht durch objektiv bestimmbare Faktoren, wie Arbeit oder Materialkosten, entsteht, sondern durch subjektive Wertschätzungen von Individuen gegenüber dem Produkt entsteht.
Hiermit kann Carl Menger gemeinsam mit Leon Walras und William Stanley Jevons als einer der Begründer der Grenznutzenschule gesehen werden, auf deren Erkenntnissen die gesamte moderne Ökonomie aufbaut.
Ein äußerst wichtiger Moment in der Gründungsgeschichte der Österreichischen Schule war der so genannte Methodenstreit der Nationalökonomie. Hierbei sah sich Carl Menger mit der Gegenposition der Deutschen Historischen Schule konfrontiert, deren Vertreter die Existenz von so genannten ökonomischen Gesetzen prinzipiell leugneten und dementsprechend keine Rolle für Theorie in der Wirtschaftswissenschaftlichen Forschung sahen. Menger hingegen sprach der induktiv- empirischen Methode keineswegs ihre Bedeutung ab, war aber der Meinung, dass empirische Analyse immer durch theoretische Untermauerung gestützt sein müsse. Die Richtung, in die sich die Volkswirtschaftslehre von da an entwickelte hat zweifellos Menger Recht gegeben.

2017-04-09T23:42:31+00:00