AKZENTE: Ebola – Erdöl – Internet: Datensicherheit, Innovation – Stadt/Gender/Wirtschaft – China u.a.: APEC, Wirtschaft – Irak/IS-Terror/Syrien – Ukraine – Schweiz: solide Gebarung, wenig ArbeitsloseEU: Keuschniggs „Wirtschaftshilfe“Deutschland: Mauerfall-Feiern und Rückblick, Biermann gegen Linke, Gabriel vs. Piketty – Österreich: Drogen-Legalisierung (NZZ-Analyse), Wirtschaft.

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HEUTEZULETZTMÄRKTETHEMENUMFELD: Meldungen von West über Ost bis nach Europa – u.a.m. – ERLÄUTERUNGEN

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„Das Telefon ist eine Erfindung des Teufels, die die erfreuliche Möglichkeit, sich einen lästigen Menschen vom Leibe halten zu können, teilweise wieder zunichte macht.“ (Amborse Gwinnett Bierce)


TAGESTHEMEN


Das Exportwachstum der chinesischen Wirtschaft hat sich im Oktober abgeschwächt, lag aber immer noch über den Schätzungen von Ökonomen. Da sich auch die Importe angesichts der anhaltenden Wirtschaftsschwäche abgekühlt haben, weitete sich der Handelsbilanzüberschuss der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt aus. Chinas Jahresteuerung ist derweil im Oktober zum Vormonat stabil geblieben und verharrt damit weiterhin deutlich unterhalb der von der Regierung vorgegebenen Obergrenze. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise im Oktober um 1,6 Prozent zu. Das ist derselbe Anstieg wie im September und das niedrigste Niveau seit fast fünf Jahren. Genau diesen Wert hatten Analysten erwartet. China will die Inflation langfristig auf maximal 3,5 Prozent begrenzen. Chinas Präsident Xi Jinping hat indes die Zeiten des Megawachstums in seinem Land für beendet erklärt und gleichzeitig um Vertrauen für die Wirtschaftspolitik der chinesischen Führung geworben.

ferner:
Irak – Srien – IS-Terror – Nahost-Konflikt
Ukraine-Konflikt
EU-Wirtschaftsflaute
Österreich: Steuerreform, harziger Wirtschaftgang


AKTIEN


DEUTSCHLAND: – KAUM VERÄNDERT ERWARTET – Der Dax dürfte wenig verändert in die neue Woche starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Montagmorgen 0,07 Prozent tiefer bei 9285 Punkten, nachdem dieser die letzte Woche mit einem moderaten Minus beendet hatte wegen Sorgen über einen früher als gedachten Leitzins-Anstieg in den USA. Die Vorgaben aus Übersee liefern wenig Orientierung. Der Future auf den Dow Jones Industrial trat seit dem Xetra-Schluss am Freitag unter dem Strich auf der Stelle. Der Kalender ist auf Unternehmens- sowie Konjunkturseite zunächst nur spärlich gefüllt.
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EUROPA: – AUSBLICK: Wenig verändert dürften Europas Börsen in die neue Berichtswoche starten. „Ich sehe momentan keine großen Impulsgeber“, sagt ein Händler. Mit der EZB-Sitzung und den US-Arbeitsmarktdaten seien die großen Brocken in der vergangenen Woche abgearbeitet worden. Die jetzt beginnende Woche biete dagegen wenig. Keinen Belastungsfaktor sieht der Teilnehmer durch das am Wochenende abgehaltene Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien. Sowohl die spanische Zentralregierung wie auch das Verfassungsgericht haben die Volksbefragung bereits im Vorfeld für verfassungswidrig erklärt.  – RÜCKBLICK: Der US-Arbeitsmarktbericht belegte am Freitag, dass die US-Wirtschaft brummt. Anleger drehten daher den Börsen in Europa den Rücken zu, um ihr Geld an der Wall Street arbeiten zu lassen. Besonders kräftig ging es in Südeuropa nach unten. Obwohl die EZB den Banken erst kürzlich attestiert hatte, für ein Krisenszenario gut gerüstet zu sein, gab der Sektorindex 1,4 Prozent nach. Verkauft wurden vor allem Aktien südeuropäischer Banken. National Bank of Greece brachen um 9 Prozent ein, nachdem der Drittquartalsbericht am Donnerstag die Erwartungen verfehlt hatte. In Italien verloren UniCredit 3,3 Prozent und Banco Santander in Spanien 2,0 Prozent. Aber auch französische Bankenwerte wurden verkauft, so büßten Credit Agricole 2,9 Prozent und Societe Generale 2,4 Prozent ein. Gute Geschäftszahlen verhalfen dagegen Swiss Re zu einem Plus von 2 Prozent. Stahlwerte profitierten von guten Quartalszahlen und einem positiven Ausblick bei ArcelorMittal. Die Aktie legte 2,3 Prozent zu und zog auch ThyssenKrupp und Salzgitter mit nach oben. Die Aktien der Bergwerkskonzerne Anglo American, Rio Tinto, BHP Billiton und Glencore legten ebenfalls deutlich zu. Der Stoxx-Branchenindex der Minenwerte stieg um 1,7 Prozent und war der mit Abstand stärkste Sektor. Die robuste Stahlnachfrage könnte als Signal gewertet werden, dass der Druck auf die Eisenerzpreise nachlasse.

USA: – GERINGE AUSSCHLÄGE – Die US-Aktienmärkte haben zum Schluss der vergangenen Woche nur geringe Ausschläge gezeigt und keine klare Richtung eingeschlagen. „Wir befinden uns in einem Pausenmodus, in dem die Kursgewinne der vergangenen Wochen verdaut werden“, umschrieb ein Börsianer das Geschehen. Der Dow-Jones-Index schloss am Freitag mit einem Plus von 0,11 Prozent bei 17 573,93 Punkten. Damit schaffte der Leitindex immerhin einen Wochengewinn von gut einem Prozent. – FEIERTAGSMELDUNG – DIENSTAG: In den USA bleibt der Rentenmarkt wegen des „Veteranentages“ geschlossen.

ASIEN: – ROT UND GRÜN – Die asiatischen Märkte konnten sich zu Wochenbeginn auf keine Richtung einigen. Während der japanische Nikkei um mehr als ein halbes Prozent fiel, stiegen die chinesischen Börsen durch die Bank. Dort hatte der Außenhandel auch im Oktober stark zugelegt. Der Hang-Seng-Index in Hongkong legte zuletzt annähernd 2 Prozent zu.
=> MÄRKTE ASIEN/Börsenallianz Schanghai/Hongkong sorgt für Kursrally

DAX                  	9.291,83		-0,91%
XDAX            	9.288,01		-1,25%
EuroSTOXX 50 		3.064,92		-1,20%
Stoxx50        		2.979,02		-0,45%

DJIA                   17.573,93	         0,11%
S&P 500        		2.031,92		 0,03%
NASDAQ 100  		4.160,51		-0,09%


Nikkei 225             16.780,53                -0,59% (Schluss)



ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL / METALLE


RENTEN: – WENIG BEWEGUNG – Deutsche Staatsanleihen dürften am Montag nach Einschätzung von Experten mit wenig Bewegung in die neue Handelswoche starten. Es stehen nur wenige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, an denen sich die Anleger orientieren könnten. Besser als erwartet ausgefallene Exportdaten aus China vom Wochenende und eine unveränderte chinesische Inflation im Oktober von 1,6 Prozent konnten am Morgen zunächst nur an den chinesischen Aktienmärkten für deutliche Kursgewinne sorgen. Im weiteren Tagesverlauf rechnen Experten mit einem weiter ruhigen Handel am deutschen Rentenmarkt.
=> EUREX/Renten-Futures stagnieren zum Wochenbeginn
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