AKZENTE: Anthropologie/Psychologie: Credtiscoring, Bedürfnisverzicht, Lebenserfolg – Rogoff: Bargeld abschaffen – Indien – CH – DE: Wirtschafts flau – A: EZB-„Ramsch“-Debatte, Demographisches

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HEUTEZULETZTMÄRKTETHEMENUMFELD: Meldungen von West über Ost bis nach Europa – u.a.m. – ERLÄUTERUNGEN

Redaktionsschluss 10:45

HEUTE 

 „Wir leben in einer Gesellschaft mit beschränkter Haltung.“ (Ernst Reinhardt) => siehe dazu unter ANTHROPOLOGIE


TAGESTHEMEN


ThyssenKrupp hat im abgelaufenen Geschäftsjahr zum ersten Mal seit vier Jahren einen Nettogewinn erwirtschaftet. Der Konzern will daran auch die Aktionäre beteiligen: Das Stahl- und Technologieunternehmen plant, eine Dividende von 11 Cent je Aktie auszuschütten. Bei ThyssenKrupp zahlten sich damit vor allem ein hartes Sparprogramm und Verbesserungen im amerikanischen Stahlgeschäft aus. Unter dem Strich verdiente ThyssenKrupp in dem im September zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 210 Millionen Euro. Im Vorjahr war im Gesamtkonzern noch ein Verlust von 1,4 Milliarden Euro angefallen.

CHINA EINKAUFSMANAGERINDEX:  – Chinas Industrie könnte im November so wenig ausgelastet gewesen sein wie seit sechs Monaten nicht mehr. Das zeigt ein vorläufiges Branchenbarometer der Bank HSBC und des Datenanbieters Markit. Damit dürfte die Führung in Peking noch stärker unter Druck geraten, etwas gegen das sich abkühlende Wachstum in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt zu tun. Der vorläufige HSBC-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe fiel im November von 50,4 auf 50 Punkte, teilten HSBC und Markit mit.

GELDPOLITIK USA: – Der nachlassende Preisauftrieb in den USA und die sich abschwächende Entwicklung in Übersee sorgen für Unsicherheit unter den US-Währungshütern. Bei ihrer Sitzung am 29. und 30. Oktober wiesen die Ratsmitglieder vor allem auf den schwächeren wirtschaftlichen Ausblick und erhöhte Abwärtsrisiken in Europa, China und Japan sowie den steigenden Dollar hin, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll hervorgeht. Sollten sich die ökonomischen und finanziellen Bedingungen im Ausland weiter verschlechtern, könnte sich auch das US-Wirtschaftswachstum mittelfristig langsamer entwickeln als derzeit erwartet, hieß es in den Aufzeichnungen.
=> US-Notenbanker besorgt über Inflation und wirtschaftliche Entwicklung

ferner:
Nahost-Konflikt: Israel nach Anschlag
(Irak – Syrien – IS-Terror)EU: flaue Wirtschaft
Deutschland: Tarifkonflikte (Bahn)
Österreich: Steuerreform, harziger Wirtschaftsgang, RBI


AKTIEN


DEUTSCHLAND: – DAX MINIMAL IM MINUS – Nach drei Gewinntagen zeichnet sich im Dax am Donnerstag eine kaum veränderte Eröffnung ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,02 Prozent tiefer auf 9471 Punkte. Tags zuvor war der deutsche Leitindex zeitweise um 0,69 Prozent über die Marke von 9500 Punkten und auch die viel beachtete 200-Tage-Linie gestiegen. Letztlich konnte er den Großteil seiner Gewinne jedoch nicht halten und schloss nur noch moderat im Plus.
=> ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax schwächer nach Gewinnserie
=> Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax kaum verändert
=> TRENDUMFRAGE/DAX mit leichten Abgaben erwartet
=> EUREX/DAX-Futures geben zum Auftakt leicht nach
=> Aktien Frankfurt Ausblick: Stagnation zur Eröffnung erwartet

Von den Überseebörsen kommt nun kein neuer Schwung: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gab seit dem Xetra-Schluss leicht nach, nachdem die Wall Street auf Rekordlevel auf der Stelle getreten ist. Auch in Asien fehlen am Morgen größere Kursausschläge. Im Fokus stehen zunächst die Quartalszahlen von ThyssenKrupp , bevor am Nachmittag ein ganzer Strauß von US-Konjunkturdaten neue Impulse geben dürfte.

SCHWEIZ
=> Aktien Schweiz Eröffnung: Kaum verändert – Swatch und Richemont gesucht
=> Aktien Schweiz Vorbörse: Kaum verändert mit positiver Tendenz

ÖSTERREICH
=> Wiener Börse startet leichter, RBI-Aktien nach Zahlen minus 4,6%

EUROPA: – AUSBLICK:

An Europas Aktienmärkten zeichnet sich eine wenig veränderte Eröffnung ab. Im Blick steht die Bekanntgabe der Einkaufsmanagerindizes aus Europa für das verarbeitende Gewerbe. Besondere Bedeutung kommt dabei der Entwicklung in Deutschland zu. Der chinesische PMI für das verarbeitende Gewerbe ist im November in erster Lesung auf 50 von 50,4 Punkten, und damit stärker als erwartet, gefallen. „Sollten die europäischen Daten auch enttäuschen, könnte das die Börsen belasten“, sagt ein Händler. Die Bekanntgabe des Protokolls der Fed-Sitzung von Ende Oktober bewegt derweil die Märkte nicht. Dieses entsprach weitgehend den Erwartungen. Die US-Wirtschaft wachse weiter moderat. Besorgt zeigte sich das Gremium wegen der niedrigen Inflationsrate, mittelfristig sollte diese aber wieder Richtung 2 Prozent steigen. Über den Zeitpunkt einer ersten Zinserhöhung erfuhren die Anleger wenig Neues.   –   RÜCKBLICK: An den Börsen war von einem zurückhaltenden Geschäft im Vorfeld der Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank die Rede. Das zeigte sich auch an den zum Ende hin abbröckelnden Kursen. Für den Minensektor ging es um 1,8 Prozent nach unten. Ein Ende der Talfahrt d