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HEUTEZULETZTMÄRKTE – THEMENUMFELD: Meldungen von West über Ost bis nach Europa – u.a.m. – Erläuterungen

 

HEUTE 


„Zyniker: Ein Mensch, der, wenn er Blumen sieht, nach dem Sarg Ausschau hält.“ (Henry Louis Mencken)


TAGESTHEMEN


Ein Konsortium von Investoren aus Hongkong und Abu Dhabi will die US-Tochter Reebok von adidas kaufen. Laut gut informierten Personen stehen die Interessenten unmittelbar davor, dem Aufsichtsrat ein schriftliches Kaufangebot über 1,7 Milliarden Euro zu unterbreiten. Sollten die Bieter zum Zuge kommen, würde eine achtjährige Konzernehe zwischen adidas und Reebok zu Ende gehen, die dem deutschen Sportartikelhersteller bisher nicht den erhofften Geschäftserfolg gebracht hat. Jynwel Capital, ein Investmentvehikel der malaysischen Milliardärsfamilie Low, sowie Fonds der Regierung von Abu Dhabi steckten hinter dem Konsortium, sagen die Sachkenner. In ihrem Brief an adidas dürften die Investoren argumentieren, dass Reebok als unabhängig geführtes Unternehmen eine bessere Zukunft bevorstünde – eine These, die jüngst auch verschiedene andere Konzernabspaltungen angetrieben hatte.

GLOBALE GELDPOLITIK: – Die BIZ warnt immer eindringlicher vor den Folgen der lockeren Geldpolitik weltweit. „In der Tat sehen wir das Risiko, dass die derzeitige Geldpolitik aus globaler Perspektive zu Gefahren für die Finanzstabilität beitragen könnte“, sagte Claudio Borio, Leiter der Abteilung fur Volkswirtschaft und Geldpolitik, der „Welt“.
EZB-GELDPOLITIK: – Mehrere Großbanken verlangen von wichtigen Kunden Gebühren für Einlagen in Euro. Die pikante Maßnahme, eine Folge der EZB-Niedrigzinspolitik, könnte für Investoren und Unternehmen teuer werden, die auf dem Kontinent Geschäfte machen.     Die EZB wird indes am Montag mit dem Ankauf von besicherten Anleihen beginnen.
BONITÄT RUSSLAND: – Die sich eintrübenden Aussichten der russischen Wirtschaft geben Anlass zur Sorge, findet Moody’s. Auch die schwindenden Devisenreserven des Landes stimmen die Analysten skeptisch. Sie stuften daher die Bonitätsnote Russlands ab. Der Ausblick sei unverändert negativ, hieß es.
IS-TERROR: Unterstützt von Luftangriffen der internationalen Militärallianz haben kurdische Einheiten in der nordsyrischen Stadt Kobane eine Offensive der Terrordschihadisten IS abgewehrt.

Der quasi unzumutbare Anschwall an Meldungen widerspiegelt zumeist zunehmende Polarisierungen  auf internationaler und nationaler Ebene unter dem Primat vermeintlicher oder tatsächlicher Wirtschaftsschwierigkeiten; dies strahlt auf die Diskussion um öffentliche Haushalte aus.   Ausnahmen: US-Wirtschaft zeigt Stärke, Ukraine-Konflikt entspannt sich leicht.

ferner:
(China – Hongkong)
Ukraine-Konflikt
zunehmende Streiks und Streikbereitschaft
mutmaßlicher Rebound: u.a. Rückdeckungskäufe an den Aktienmärkten (?)


AKTIEN


DEUTSCHLAND: – ERHOLUNG ANGESAGT – Der seit Donnerstagmittag laufende Erholungsversuch des Dax dürfte sich zu Wochenbeginn zunächst fortsetzen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,39 Prozent höher auf 8885 Punkte. In der turbulenten Vorwoche war der Dax zunächst um weitere 5 Prozent auf den tiefsten Stand seit September 2013 eingebrochen. Letztlich schaffte er nach drei schwachen Wochen jedoch noch den Weg ins Plus. Im Fokus steht nun unter anderem der Quartalsbericht von SAP . Der Softwarekonzern musste seine Gewinnprognosen zurückschrauben.
=> Aktien Frankfurt Eröffnung: Verluste – Dax zollt Erholungsrally Tribut
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EUROPA: – AUSBLICK: Nach einem üppigen Plus zum Wochenschluss dürfte es am Aktienmarkt weiter nach oben gehen. „Ich rechne mit weiteren Gewinnen, nachdem die Erholungsrally am Freitag bei einem sehr guten Handelsvolumen stattgefunden hat“, so ein Händler. Mit den Börsen in einem ruhigeren Fahrwasser kommen gleich wieder Übernahmespekulationen. Ein Konsortium von Investoren will die US-Tochter Reebok von adidas kaufen. Laut gut informierten Personen stehen die Interessenten unmittelbar davor, dem Aufsichtsrat ein schriftliches Kaufangebot über 1,7 Milliarden Euro zu unterbreiten. Für etwas Verstimmung an der Börse könnten die jüngsten Aussagen von Fed-Präsident Rosengren aus Boston sorgen. Es sieht keinen Grund, das Anleikaufprogramm der Fed zu verlängern. – RÜCKBLICK: Während am Vortag die meiste Zeit noch Trübsal an der Börse geblasen worden war, wurde am Freitag gejubelt. Am stärksten fielen die Erholungsgewinne an den Peripheriemärkten aus. Athen schoss um 7,3 Prozent nach oben. In Italien, Spanien und Portugal legten die Indizes um bis zu 3,4 Prozent zu. Bereits am Donnerstag leiteten die Aussagen von James Bullard, Fed-Chef von St. Louis, die Erholung ein. Bullard sagte, dass das Anleihekaufprogramm der Fed fortgeführt werden könne. Zusätzliche Unterstützung kam von Aussagen des EZB-Ratsmitglieds Coeure am Freitag. Er äußerte sich „verhalten optimistisch“ zur

Konjunktur