AKZENTE:  –

Bitte Scrollen – es folgen von oben nach unten die Abschnitte
HEUTEZULETZTMÄRKTETHEMENUMFELD: Meldungen von West über Ost bis nach Europa – u.a.m. – ERLÄUTERUNGEN

HEUTE 


„Wenn man eine Arbeit mag, dann ist es keine Arbeit.“ (Anders Jonas Angström)


TAGESTHEMEN


TAGESTEHMA (1) – Die Fed dürfte wie geplant das Ende des Kaufprogramms verkünden und damit ihre Geldspritzen für die Konjunktur absetzen. Spannend wird die Frage, ob sie an ihrer Aussage festhält, die Leitzinsen „noch für eine beträchtliche Zeit“ niedrig zu halten. Die Meinungen von Ökonomen dazu sind gespalten, manche Experten glauben an eine Änderung der Passage, andere gehen davon aus, dass sie erhalten bleibt.
=> Fed dürfte Geldspritzen für Konjunktur absetzen

finanzen.at

TAGESTHEMA (2) – Die Deutsche Bank hat wegen hoher Rechtskosten im dritten Quartal überraschend einen Verlust geschrieben. Nach Steuern blieb ein Verlust von 94 Millionen Euro, wie die Bank mitteilte. Analysten hatten dagegen mit einem Gewinn von 92 Millionen Euro gerechnet. Zwar hatte die Bank schon vorher Rechtskosten in Höhe von 894 Millionen bekannt gegeben – was die Analysten aber offenbar nicht einkalkuliert hatten, ist, dass diese Kosten steuerlich nicht absetzbar sind. Operativ hat die Bank im dritten Quartal im Devisengeschäft von einem erstarkten US-Dollar profitiert. Auch die Kursschwankungen zur Zeit des Schottland-Referendums waren gut für das Geschäft.


AKTIEN


DEUTSCHLAND: – GEWINNE ERWARTET – Der Dax dürfte am Mittwoch vor der geldpolitischen Entscheidung der US-Notenbank Fed fester starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,38 Prozent höher auf 9103 Punkte. Die Fed dürfte am Abend nach dem Börsenschluss hierzulande ihr milliardenschweres Anleihekaufprogramm zur Stützung der Konjunktur einstellen – darin sind sich Experten weitgehend einig. Allerdings sind Änderungen an dem Zinsversprechen „Forward Guidance“ durchaus möglich. Bisher hatte die Fed auch nach dem Ende der Anleihekäufe die Fortsetzung der Niedrigzinspolitik für einen beträchtlichen Zeitraum versprochen. Auf Unternehmensseite richten sich die Blicke unter anderem auf Quartalszahlen der Deutschen Bank. Zahlreiche Rechtsstreitigkeiten belasten den Finanzkonzern weiter schwer.
=> Aktien Frankfurt Ausblick: Höher vor Fed-Entscheidung – Deutsche Bank mit Zahlen

EUROPA: – AUSBLICK: An den europäischen Börsen dürfte sich die Aufwärtsbewegung vom Dienstag zur Wochenmitte fortsetzen. Damit wetten die Aktienmärkte nach Einschätzung von Beobachtern auf die Unterstützung durch die US-Notenbank. Diese tagt am Abend und dürfte das komplette Ende des Anleihekaufprogramms beschließen. „Die Fed dürfte ihre Anleihekäufe beenden, womit in den USA eine neue Ära der Geldpolitik beginnt. Die Zyniker sehen die nächste Runde geldpolitischer Lockerungen (QE4) aber schon vor der Tür stehen“, sagt Chris Weston von IG Markets. Ein Frankfurter Aktienhändler macht mit Blick auf die Börsen „Potenzial für Gewinnmitnahmen“ aus, sollte die Fed die jüngsten, kurstreibenden Marktspekulationen nicht erfüllen.  – RÜCKBLICK: Am Dienstag schlossen fast alle Branchen deutlich im Plus. Positive Impulse gab es durch Quartalsberichte – vor allem in den USA. Zudem stützte ein überraschender Sprung in der Zuversicht der US-Verbraucher auf ein Siebenjahreshoch. Trotz der aktuellen Kursgewinne läuft die Berichtssaison in Europa aber nicht so rund wie jene in den USA. Gerade im Finanzsektor belasten horrende Rückstellungen die Kurse. Der Euro wurde gestützt von schwachen US-Aufträgen für langlebige Industriegüter. UBS sprangen nach Zahlenausweis um 5,8 Prozent. Die hohen Kosten für Rechtsstreitigkeiten belasteten den Gewinn zwar stärker als erwartet, positiv ragte aber der Mittelzufluss in die Vermögensverwaltung hervor. Bei Lloyds Banking haben hohe Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten den Gewinn dagegen beinahe „aufgezehrt“. Die Aktien fielen um 2,4 Prozent. Noch übler sah die Lage bei Standard Chartered aus, die unter einem schwächeren Wachstum in China litten. Die Aktien brachen um 8,8 Prozent ein. Sanofi erging es noch schlechter, sie brachen um 10,6 Prozent ein. Der Blockbuster „Lantus“ enttäuschte schwer. Genau gegenläufig lief es bei Novartis. Vor allem der Umsatz mit Glivec übertraf die Erwartungen. Die Aktien stiegen um 1,8 Prozent.

USA: – 17 000 PUNKTE ÜBERSPRUNGEN – Der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial hat am Dienstag erstmals seit Monatsanfang wieder über 17 000 Punkten geschlossen. Einige gute Quar