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OSTERFERIEN: Für dieses Blogforma ist ein Time-Out bis in die zweite Nachosterwoche hinein geplant; doch sind die Zeiten unruhig und es könnten „abgespeckte“ Versionen folgen.
ONLINE ist eine spannende Folge von Börsen ~ Umfeld – Kommentare und Analysen für die abgelaufene KW 13/2015, die heute, 12:45 um Dokumente zur Steuerreform u.a.m. ergänzt wurde .

HEUTE – 12:00

Update 13:00  und 19:00 (Österreich – Umfrage)

„Diejenigen fürchten das Pulver am meisten, die es nicht erfunden haben.“ (Heinrich Heine)


TAGESTHEMEN


USA – Die Präsidentin der US-Notenbank Janet Yellen hat sich am Freitag relativ detailliert zu den Risiken eines zu aggressiven Anziehens der Geldpolitik geäußert. Auf einer Konferenz der Fed von San Francisco sagte Yellen: „Wie viele meiner Fed-Kollegen glaube ich, dass die passende Zeit noch nicht gekommen ist, aber ich erwarte, dass die Umstände einen Anstieg bei der Federal-Funds-Rate im Lauf dieses Jahres erlauben.“

CHINA – Die chinesische Zentralbank stemmt sich gegen den Abschwung auf dem Immobilienmarkt. Die Notenbank lockerte am Montag die Anforderungen an Immobilienkredite. Käufer von Zweithäusern müssten teilweise nur noch 40 Prozent des Hauswerts als Anzahlungen leisten, teilte die Notenbank am Montag mit. Zuvor lag die Anzahlung bei 60 Prozent. Auch für Erstkäufer von Häusern sei die erforderliche Anzahlung teilweise gesenkt worden.    Das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt bröckelt: seit Jahresbeginn sind fast alle wichtigen Konjunkturindikatoren aus China schlechter als erwartet ausgefallen. Einige Experten fragen sich bereits, ob die chinesische Wirtschaft auf eine harte Landung zusteuert. Vor allem der Immobilienmarkt hat sich wegen hoher Leerstände zuletzt stark abgeschwächt.

JAPAN – Die Industrieproduktion in Japan ist im Februar zum ersten Mal seit drei Monaten gesunken. Sie ging nach Angaben des Handels- und Industrieministeriums gegenüber dem Vormonat um 3,4 Prozent zurück. Die Kontraktion fiel damit deutlich stärker aus als von Analysten erwartet. Sie hatten im Mittel nur eine Abschwächung um 1,8 Prozent vorhergesagt. Jüngste Konjunkturdaten hatten einen lahmenden Konsum sowie einen Rückgang der Inflation in Richtung null gezeigt. Für März erwartet das Ministerium einen weiteren Rückgang der Industrieproduktion um 2,0 Prozent. Im April soll dann mit plus 3,6 Prozent eine Erholung einsetzen.

EU / EUROZONE – Bei Verbrauchern wie auch den Unternehmen in der Eurozone hat sich die Wirtschaftsstimmung im März spürbar und in allen Bereichen gebessert. Sie kletterte damit auf den höchsten Stand seit Juni 2011 und etablierte sich nachhaltig über der Marke von 100 Punkten, die den langjährigen Durchschnitt angibt.

GRIECHENLAND – Griechenlands Reformvorschläge reichen den internationalen Geldgebern offenbar nicht aus. Es fehlten Details, sagten Offizielle der Eurozone. Somit werde das Land wohl noch einige Wochen auf die dringend benötigte Geldspritze warten müssen. Vertreter der griechischen Regierung hatten ihrem Reformvorschläge am Wochenende in Brüssel der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) vorgestellt. Sie müssen der Liste zustimmen, sonst gibt es kein Geld für Griechenland. Derweil hat die Ratingagentur Fitch die Bonität Griechenlands am Freitag um zwei Stufen auf CCC von B abgestuft. Diese Stufe steht für substanzielle Risiken. Unterdessen rechnen die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank (EZB) sowie der Internationale Währungsfonds nicht mehr damit, dass Griechenland im laufenden Jahr einen Primärüberschuss erzielen wird. Das berichtet der Spiegel mit Berufung auf Troika-Kreise. Ursprünglich sei vorgesehen gewesen, dass das Plus der laufenden Einnahmen über die Ausgaben, abgesehen von den Zinsausgaben, bei drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen sollte.

FRANKREICH – Nach den Départementswahlen in Frankreich kontrolliert das konservativ-bürgerliche Lager künftig rund zwei Drittel der Gebietskörperschaften. Den in der Nacht zum Montag veröffentlichten Endergebnissen außer Guadeloupe zufolge hat die konservative Opposition um den früheren Staatschef Nicolas Sarkozy künftig in 66 der 101 Départements eine Mehrheit, die Sozialisten und andere linke Parteien kontrollieren 33 Gebiete. Die rechtsextreme Partei Front National konnte kein Département erobern. Die Wahl hatte vor allem eine symbolische Bedeutung, denn der politische Einfluss der Räte in den Départements ist begrenzt. Sie galt aber als wichtiger Stimmungstest.

AKTUELLES: [HANDELSBLATT Schlagzeilen-Ticker] [DF – aktuelle Nachrichten] [ORF – aktuelle Nachrichten


AKTIEN


OECD  – Finanzmarkt – Hinweise auf die Finanzmarktstabilität weltweit (Bild anklicken => größer und bessere Qualität)

  

OECD Interim Economic Outlook March 2015 (fol. 20)  OECD Interim Economic Outlook March 2015 (fol. 21)
. OECD Interim Economic Outlook March 2015

DEUTSCHLAND: – WALL STREET HILFT – Positive Vorgaben aus Übersee dürften am deutschen Aktienmarkt für einen freundlichen Wochenauftakt sorgen. Der Wertpapierhändler IG taxierte den Dax am Montagmorgen 0,37 Prozent höher auf 11 912 Punkte. In der vergangenen Wochen hatte für den deutschen Leitindex eine Serie mit zehn Gewinnwochen in Folge geendet. Im Tagesverlauf könnten Konjunkturdaten für Impulse sorgen. Neben deutschen Verbraucherpreisen stehen Daten vom US-Immobilienmarkt auf der Agenda.
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EUROPA: – AUSBLICK: Nachdem der DAX am Freitag eine Serie von zehn Gewinnwochen in Folge beendet hat, wird er am Montag zum Handelsstart im Plus erwartet. Dabei dürfte er vor allem durch Kursgewinne an der Wall Street im späten Geschäft wie dem Plus an den asiatischen Börsen profitieren. Weiterhin steht die Entwicklung in Griechenland im Fokus. Wie lange das Geld in den öffentlichen Kassen noch reicht, weiß niemand. Erste Indikationen sehen den DAX 42 Punkte fester bei 11.910 Zählern und damit wieder über der 11.900er Marke in den Handel starten. *** RÜCKBLICK: Nach einem fulminanten Start in das Jahr konsolidierten die Börsen in Europa diese Woche nahe dem Jahreshoch. Dabei ist zu erkennen, dass die Argumente für weitere Gewinne momentan fehlen. Auf der anderen Seite werden die Investoren nervös, wenn geopolitisches Störfeuer aufkommt. Dies war am Vortag zu beobachten. Wie ein Stein fielen die Indizes kurzfristig mit der Nachricht, dass Saudi-Arabien und seinen Verbündeten die Stellungen der Huthi-Rebellen im Jemen bombardiert. Unterstützung erhält der Aktienmarkt in Europa weiterhin von einem leichter tendierenden Euro. Infolge der erneuten Dollar-Stärke und fallender Rohstoffpreise gerieten die Aktien des Sektors Öl und Gas, vor allem aber die der Rohstoffproduzenten, unter Druck. Der Sektor der Rohstoffwerte verlor gegen den Trend 1,8 Prozent, der Sektor der Öl- und Gaswerte notierte 0,4 Prozent leichter.
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USA: – KLEINES PLUS – Die Klettertour an der Wall Street ist am Freitag mühselig gewesen. Meist legten die wichtigsten Indizes nach kurzen Anstiegen wieder den Rückwärtsgang ein. Nachhaltigere Aufwärtsimpulse kamen letztlich durch Übernahmespekulationen in den Markt. Medien berichteten über Gespräche des weltgrößten Chipherstellers Intel zur Übernahme des Chipspezialisten Altera. Die Rede von Notenbankchefin Janet Yellen hingegen brachte nichts wesentlich Neues. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial ging mit einem kleinen Plus von 0,19 Prozent bei 17 712,66 Punkten aus dem Tag.

ASIEN: – IM GRÜNEN BEREICH – An den meisten asiatischen Aktienmärkten ging es zu Wochenbeginn aufwärts. Der Nikkei-225-Index in Tokio legte nach einem Auf und Ab zuletzt ein gutes halbes Prozent zu. Ein Marktteilnehmer begründete dies mit Verkäufen vor dem Ende des Geschäftsjahres 2014/2015 am 31. März. Der Hang-Seng-Index in Hongkong und die chinesischen Festland-Börsen legten um anderthalb Prozent zu, nachdem die Zentralbank weitere Konjunkturhilfen angedeutet hatte.
=> MÄRKTE ASIEN/“Taubenhafte“ PBoC beflügelt chinesische Aktien
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DAX                    11.868,33	 0,21%
XDAX                   11.869,82	-0,01%
EuroSTOXX 50		3.679,03	 0,25%
Stoxx50        		3.424,60	 0,08%

DJIA                   17.712,66	 0,19%
S&P 500        		2.061,02	 0,24%
NASDAQ 100  		4.332,86	 0,41%

Nikkei 225             19.422,95         0,71% (7:15 Uhr)

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL / METALLE


RENTEN: Die anstehenden US-Daten dürften den Rentenmarkt wohl nicht belasten, schrieben die Experten der Helaba am Montagmorgen. Sie sehen den Bund-Future in einer Spanne von 157,80 bis 159,10.
=> EUREX/Bund-Future startet fester in die Woche
=> Deutsche Anleihen: Leicht behauptet

Bund-Future   		158,49		0,06%
T-Note-Future 		128,56		0,04%
T-Bond-Future		164,13		0,08%

AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN

11:00 IT/Auktion 1,05-prozentiger Anleihen mit Laufzeit 
         Dezember 2019 im Volumen von 1,5 bis 2 Mrd EUR 
         Auktion 1,50-prozentiger Anleihen mit Laufzeit 
         Juni 2025 im Volumen von 2 bis 2,5 Mrd EUR 
         Auktion zinsvariabler Anleihen mit Laufzeit 
         Juni 2022 im Volumen von 2 bis 3 Mrd EUR

ANLEIHEN ÖSTERREICH: : im Bann (?) von HETA-Zahlungsausfall, HAA-Haftungsdebatte, OeVAG, Staatsschulden-Neuberechnung, Steuerreformdebatte, AKTUELLE RATINGS: Fitch  (ORF,  13.2.2015): AA+;  S&P  (Finanzen.at, 27.3.2015) : AA+ stabil A-1+, MOODY’S setzt Bewertung aus (ORF, 27. Februar 2015), zuletzt: Aaa stabil P-1

S&P bestätigt Republiks-Rating AA+ und Ausblick allgemein – Ausblick für Budgetkonsolidierung zurückgenommen
Rating der Bundesländer und Banken – GRAPHIK der “Die Presse” vom 24. März 2015
Neuer Index UDRB löst am 1. April 2015 Sekundärmarktrendite ab – Oesterreichische Nationalbank (OeNB)

10-jährige Referenzanleihe der Republik Österreich aktuell – [interaktiver LINIENCHART, Zeitrahmen wählen]
10-jährige Referenzanleihe der Republik Österreich aktuell – [Interaktiver KERZENCHART, Zeitrahmen wählen]
[Bundesanleihen-Österreich] [Kapitalmarktgesetz (RIS)]  
Österreichischer Zinssatz je Laufzeit aktuell – Österreichische „Zinskurve“ [Schaubild und Tabelle]
[OeKB-Zinsstrukturkurve Bundesanleihen] [OeKB-SMR bis 31. März 2015] [Anleihenindizes] [