AKZENTE:  Rohstoffe – Schuldenkrise – Schattenbanken – Islamismus – Anleger – Kritik an EZB – Steinreiches Österreich

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 „Mit Propheten unterhält man sich am besten drei Jahre später.“ (Peter Ustinov)


TAGESTHEMEN


Die neue Frau im Vorstand von Siemens stellt sich zu Beginn des neuen Geschäftsjahres gleich auf harte Zeiten ein. Siemens müsse sich auf eine länger andauernde Flaute im Kraftwerksgeschäft einstellen, sagte die neue Energiechefin Lisa Davis mehreren Zeitungen in einem gemeinsamen Interview. „Wir werden in den nächsten zwei bis drei Jahren ein niedriges Margenniveau sehen“, sagte die frühere Shell-Managerin „BöZ“ und „FT“. Im Markt für große Gasturbinen gebe es inzwischen ein Überangebot, das für Preisdruck sorge. Es müsse sich daher noch zeigen, ob die Talsohle im Energiegeschäft schon erreicht sei. Siemens sehe sich auch Herausforderungen im Windturbinengeschäft ausgesetzt: Dieser Bereich wachse zwar, aber Siemens müsse eng mit seinen Zulieferern zusammenarbeiten, um die eingegangenen Projekte zeit- und budgetgerecht fertigstellen zu können. In der jüngsten Vergangenheit hatte Siemens bei zahlreichen Windparkprojekten Verzögerungen und Abschreibungen hinnehmen müssen.

ferner:
(Hongkong)
Nahost-Konfliktherde
Ukraine-Konflikt


AKTIEN


DEUTSCHLAND: – IM PLUS – Der Dax dürfte am Montag nach den Verlusten der vergangenen beiden Wochen einen Erholungsversuch starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 1,38 Prozent höher auf 9323 Punkte. Freundliche Vorgaben stützen. Die US-Börsen hatten am Freitag, an dem hierzulande an der Frankfurter Börse nicht gehandelt wurde, deutlich zugelegt. Seit dem Xetra-Schluss am Donnerstag stieg der Future auf den Dow Jones Industrial um rund zwei Prozent zu. An den Börsen Asiens war die Stimmung ebenfalls gut. Ob der deutsche Aktienmarkt sich nachhaltig erhole, sei allerdings offen, schrieb Analyst Jens Klatt von DailyFX. Richtungweisend könnte der Start in die US-Berichtssaison werden. Zudem behalten Anleger die internationalen politischen Krisen im Auge. Zum Wochenauftakt fehlen zunächst größere Impulse von Unternehmens- und Konjunkturseite.
=> Aktien Frankfurt Eröffnung: Erholung nach Verlustwochen – Gute Vorgaben
=> EUREX/Kräftiger Sprung im DAX-Future
=> TRENDUMFRAGE/DAX zum Xetra-Schluss 1,1 Prozent fester erwartet
=> Aktien Frankfurt Ausblick: Erholungsversuch nach Verlustwochen – Daten dämpfen

EUROPA: – AUSBLICK: Mit einer Aufholjagd zum Wochenstart rechnen Händler. Am Feiertag am Freitag konnte der deutsche Aktienmarkt die starke US-Erholung nicht mitmachen. Sie war durch den guten US-Arbeitsmarktbericht ausgelöst worden. Der Euro stürzte daraufhin auf 1,25 Dollar ab. Für exportorientierte Werte sehen Händler dies als gute Vorlage. Entsprechend der Performance des US-Leitindexes S&P-500 dürfte der DAX mindestens 100 Punkte zulegen. Einzelne Händler rechnen sogar mit einem Sprung bis an die 9.300er-Marke. Daneben ist die Woche relativ ruhig, was wichtige Makrodaten betrifft. Händler gehen von einer Umorientierung des Marktes auf Unternehmensdaten aus. Mit Alcoa startet in der Wochenmitte das erste wichtige US-Unternehmen in die Berichtssaison. Im Fokus am Montag steht der Blick auf die deutschen Auftragseingänge für August. Volkswirte gehen von einem weiteren Rückgang aus. Morgan Stanley sieht jedoch „nur eine Korrektur nach starken Zulagen“ und keine fundamentale Verschlechterung.    ***   RÜCKBLICK: Nach einem starken Arbeitsmarktbericht aus den USA hat der Euro am Freitag seine Abwärtsbewegung wieder aufgenommen. Die Gemeinschaftswährung rutschte zum Dollar auf ein neues Jahrestief bei 1,2500. Die US-Wirtschaft hat im September deutlich mehr Stellen geschaffen als erwartet. Zugleich fiel die Arbeitslosenquote wieder unter die Marke von 6 Prozent. In London stiegen easyJet-Aktien nach einem angehobenen Ausblick um 6,4 Prozent. Nach Ryanair profitierte damit eine weitere Billigfluglinie von den Problemen der großen Fluggesellschaften. Zweiter Tagesfavorit waren Bankenaktien. Ihr Index stieg um 1,7 Prozent, hatte am Vortag aber auch am kräftigsten Federn lassen müssen nach den enttäuschten Erwartungen an die EZB-Sitzung am Donnerstag.

USA: – IM PLUS – Ein starker Arbeitsmarkt hat der US-Börse am Freitag Gewinne beschert und den Dow Jones Industrial wieder über die Marke von 17 000 Punkten geschoben. Der US-Leitindex schloss 1,24 Prozent höher bei 17 009,69 Zählern. Der S&P-500-Index rückte um 1,12 Prozent auf 1967,90 Punkte vor. Der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 legte zugleich um 1,04 Prozent auf 4027,31 Zähler zu. Auf Wochensicht gaben die Indizes aktuell dennoch um zwischen 0,6 bis 0,8 Prozent nach.

ASIEN: – DEUTLICH ERHOLT – In Asien haben die Aktienmärkte am Montag kräftig zugelegt. In Tokio stieg der Leitindex Nikkei 225 zuletzt um 1,53 Prozent auf 15.948,57 Punkte. An der Börse in Hongkong setzte sich die Erholung vom Wochenausklang fort. Nach den heftigen Studenten-Protesten in der vergangenen Woche hat sich die Lage erst einmal beruhigt. Der Hang-Seng-Index stieg am Montag um rund ein halbes Prozent.   FEIERTAGSHINWEISE:  MONTAG: In Schanghai bleiben die Börsen wegen der Feierlichkeiten um den Nationalfeiertag geschlossen.    DIENSTAG: In Schanghai bleiben die Börsen wegen der Feierlichkeiten um den Nationalfeiertag geschlossen.

DAX              		9.195,68		-1,99% (Donnerstag)
XDAX            		9.224,58		-1,36%
EuroSTOXX 50		        3.133,37		 0,87%
Stoxx50        		        2.996,17		 0,81%

DJIA             	       17.009,69	         1,24%
S&P 500        		        1.967,90		 1,12%
NASDAQ 100  		        4.027,31		 1,04%

Nikkei            	       15.948,57	        +1,53% (7.15 Uhr)

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL / METALLE


RENTEN: – LEICHTE VERLUSTE – Deutsche Staatsanleihen dürften am Montag nach Einschätzung von Experten etwas schwächer in die neue Handelswoche starten. Nach wie vor sorgen die robusten Arbeitsmarktdaten aus den USA vom vergangenen Freitag für mehr Risikofreude bei den Anlegern und belasten die Festverzinslichen, hieß es aus dem Handel. „Der Verarbeitung des US-Arbeitsmarktberichts dürfte noch etwas Raum geschenkt werden“, kommentierte Experte Dirk Gojny von der National-Bank. Im weiteren Handelsverlauf stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Kalender, an denen sich die Anleger orientieren könnten.
=> EUREX/Bund steigt wieder über 150 Prozent
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