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HEUTE 


„Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo die anderen erst einmal reden.“ (John F. Kennedy)


TAGESTHEMEN


Für die Deutsche Bank wird der Skandal um die Manipulation von Referenzzinssätzen offenbar noch teurer als ohnehin schon. Die Behörden aus den USA und Großbritannien wollen der Bank in den kommenden Monaten hohe Strafen wegen der Manipulation des Liborsatzes auferlegen, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen. Der genaue Zeitplan der Untersuchungen und die Höhe der Strafen sind aber noch unklar. Eine der Personen sagte, dass es erst 2015 so weit sein wird. Die Behörden hoffen laut Informanten, dass die Deutsche Bank mehrere hundert Millionen US-Dollar zahlen muss. Die Deutsche Bank wäre das jüngste Kreditinstitut, das von den US-Behörden bestraft wird.


AKTIEN


DEUTSCHLAND: – VERLUSTE ERWARTET – Der Dax dürfte nach seinem Stabilisierungsversuch zum Wochenauftakt am Dienstag wieder den Rückwärtsgang einlegen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,37 Prozent tiefer auf 9175 Punkte. Am Montag war dem Index in der letzten Handelsstunde die Kraft ausgegangen: Er reduzierte seine Gewinne deutlich. Am Dienstag richten sich die Blicke der Anleger noch vor Handelsstart auf Daten zur deutschen Industrieproduktion. Sollte diese wie die bereits bekannten Auftragseingänge schwach ausfallen, könnte das den Markt zusätzlich unter Druck setzen, sagte Marktanalyst Jasper Lawler von CMC Markets. Die Vorgaben aus Übersee liefern am Morgen keine Unterstützung. Der Future auf den Dow Jones Industrial fiel seit dem Xetra-Schluss am Vortag um 0,31 Prozent; die Börsen Asiens bieten wenig Orientierung.
=> ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Sinkende Industrieproduktion belastet Dax
=> Aktien Frankfurt Eröffnung: Verluste – Erneut schwache Daten aus Deutschland
=> EUREX/DAX-Futures entfernen sich weiter nach unten von 9.200er-Unterstützung
=> TRENDUMFRAGE/DAX zum Xetra-Schluss 0,1 Prozent leichter erwartet
=> Aktien Frankfurt Ausblick: Dax wieder im Minus – Konjunkturdaten enttäuschen

USA: – RAUF UND RUNTER – Die US-Aktienmärkte haben zum Wochenauftakt nach einem freundlichen Handelsstart nachgegeben und etwas leichter geschlossen. Nach einem Verlust von 0,60 Prozent in der Vorwoche endete der Dow Jones Industrial am Montag 0,10 Prozent tiefer bei 16 991,97 Punkten. Der S&P-500-Index verlor 0,16 Prozent auf 1964,84 Punkte. Der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 büßte 0,27 Prozent auf 4016,27 Punkte ein.

EUROPA: – AUSBLICK: Mit weiter abrutschenden Kursen rechnen Händler. Die Terminkontrakte auf den DAX sanken bereits am Vorabend rund 35 Punkte unter den Kassaschluss. Händler sprechen von übergeordneter Vorsicht und Gewinnmitnahmen vor Beginn der Berichtssaison. Ein neues Jahrestief im DAX sei durchaus denkbar. „Die Effekte des schwachen Euro werden sich dieses Quartal noch nicht als Entspannungsfaktor in den Bilanzen zeigen“, sagt ein Händler. Als interessant führen Händler daneben die eklatante Underperformance des DAX gegen die US-Börsen auf. Dies könne eine Folge der schwachen Auftragseingänge für Deutschland gewesen sein. Im Fokus stehen daher besonders die deutschen Produktionsdaten. Bei den Unternehmensnachrichten steht die Deutsche Bank mit möglicherweise höheren Strafzahlungen wegen der Manipulationsvorwürfe beim Referenzzinssatz Libor im Blick. Daneben hat sich Rio Tinto ablehnend zu einer Übernahme durch Glencore geäußert.  – RÜCKBLICK:  Die anfänglich kräftigen Kursgewinne haben die Aktienmärkte am Montag im späten Handel nahezu wieder abgegeben. Die Stimmung profitierte zur Eröffnung noch vom überzeugenden US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag. Doch während die US-Wirtschaft brummt, schwächelt die Konjunktur in Europa. Die überraschend schwachen deutschen Auftragseingänge passten in dieses Bild. Am Nachmittag ging der Wall Street zudem die Puste aus und ließ die Kurse in Europa purzeln. JPM rät zum Tausch von Aktien aus dem Gesundheitssektor in Aktien aus dem Energiesektor. Pharmatitel stellten mit einem Aufschlag von 19 Prozent seit Jahresbeginn die klaren Gewinner in Europa. Der Energiesektor sei dagegen in den vergangenen drei Monaten eingebrochen und hinke dem Gesamtmarkt deutlich hinterher. Der Versorgersektor verlor 0,1 Prozent, der Gesundheitssektor gab um 0,2 Prozent nach.
=> MÄRKTE EUROPA/DAX mit schwacher Konjunktur auf Siebenwochentief

ASIEN: – WENIG VERÄNDERUNG – Die Börsen in Asien entwickelten sich am Dienstag uneinheitlich. Während der Nikkei leicht nachgab, erholte sich der der Hang Seng in Hongkong weiter nach der Entspannung bei den Studentenprotesten. – FEIRTAGSHINWEIS: DIENSTAG: In Schanghai bleiben die Börsen wegen der Feierlichkeiten um den Nationalfeiertag geschlossen.
=> MÄRKTE ASIEN/Samsung und Rio Tinto Tagesfavoriten an den Börsen

DAX              	9.209,51		 0,15%
XDAX            	9.185,97		-0,42%
EuroSTOXX 50		3.138,67		 0,17%
Stoxx50        		3.005,01		 0,30%

DJIA                   16.991,91	        -0,10%
S&P 500        		1.964,82		-0,16%
NASDAQ 100  		4.016,27		-0,27%

Nikkei 225             15.827,39                -0,40% (7:15 Uhr)  

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL / METALLE


RENTEN: – KAUM BEWEGUNG ERWARTET  – Deutsche Staatsanleihen dürften am Dienstag nach Einschätzung von Experten mit vergleichsweise wenig Bewegung in den Handel starten. Im Tagesverlauf stehen nur wenige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, an denen sich die Anleger orientieren könnten. Zum Handelsauftakt könnten Daten zur deutschen Industrieproduktion für etwas Impulse sorgen. Volkswirte rechnen bei den August-Daten zwar mit einem Rückgang der Produktion, einen ähnlich starken Einbruch wie bei den Auftragseingängen am Vortag sollte es aber nicht geben.
=> EUREX/Bund-Future startet im Plus

Bund-Future   		150,10		0,11%
T-Note-Future 		125,39		-0,04%
T-Bond-Future		139,34		0,55%

ANLEIHEN ÖSTERREICH: im Bann (?) von HAA-Haftungsdebatte, Staatsschulden-Neuberechnung, Steuerreformdebatte
=> Vier neue Corporate Bonds in den Handel aufgenommen – Wiener Börse

10-jährige Referenzanleihe der Republik Österreich aktuell – [interaktiver LINIENCHART, Zeitrahmen wählen]
10-jährige Referenzanleihe der Republik Österreich aktuell – [Interaktiver KERZENCHART, Zeitrahmen wählen]
Österreichischer Zinssatz je Laufzeit aktuell – Österreichische „Zinskurve“ tabellarisch
Staatsanleihen weltweitSpreads zu Bund und T-Note
Staatsanleihen weltweit – Vergleich untereinander
Makroökonomie Österreich
Fiskalindikatoren laut Maastricht inkl. Finanzschuld des Bundes – Aktuelle Entwicklung (OeNB)

DEVISEN: – EURO ÜBER 1,26 DOLLAR – Der Euro hat sich am Montag im US-Handel weiter von seinen teils deutlichen Verlusten der vergangenen Handelstage erholt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,2615 US-Dollar, nachdem sie bereits im späten europäischen Nachmittagsgeschäft auf 1,2570 Dollar gestiegen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2565 (Freitag: 1,2616) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7958 (0,7917) Euro.
=> Devisen: Euro verliert etwas nach schwachen deutschen Konjunkturdaten

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		  1,2627	-0,22%
USD/Yen             	108,76		-0,02%
Euro/Yen       		137,33		-0,24%

ROHÖL -KAUM VERÄNDERT – Die Ölpreise haben sich am Dienstag nur wenig verändert gezeigt. Händler sprechen von einer Stabilisierung über der Marke von 90 Dollar, nachdem die Ölpreise in den vergangenen Tagen eine rasante Talfahrt gezeigt hatten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Morgen 92,77 US-Dollar. Das waren zwei Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI fiel um vier Cent auf 90,30 Dollar. Im weiteren Handelsverlauf dürften Daten zu den Ölreserven in den USA wieder stärker in den Fokus rücken, hieß es aus dem Handel. Experten erwarten einen Anstieg der Lagerdaten an Rohöl in der größten Volkswirtschaft um 2,0 Millionen Barrel.
=> Ölpreise treten auf der Stelle

METALLE: – Der Goldpreis erholte sich, nachdem er zum Wochenausklang mit dem starken US-Arbeitsmarktbericht auf den tiefsten Stand im laufenden Jahr gerutscht war. Das Settlement unter der Marke von 1.200 Dollar je Feinunze war zudem das niedrigste seit Februar 2010. Am Montag mussten für die Feinunze 1.206 Dollar bezahlt werden, 15 Dollar mehr als am Freitag. Vor allem der fallende Dollar stützte den Goldpreis.

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.205,56      1.207,80       -0,2%          -2,24 
Silber (Spot)         17,33         17,36       -0,2%          -0,04 
Platin (Spot)      1.250,50      1.240,50       +0,8%         +10,00 
Kupfer-Future          3,04          3,03       +0,2%          +0,01 

Quellen: dpa-AFX, Dow Jones News,  FuW-Morgenreport, Reuters

[Morning Briefing DE+Europa (DJ)] [Morning Briefing USA+Asien (DJ)] [Morning Briefing Schweiz]

KONJUNKTUR- und WIRTSCHAFTSTERMINE HEUTE, 07. OKTOBER und der LAUFENDEN WOCHE  41

-DE 
    08:00 Produktion im produzierenden Gewerbe August 
          saisonbereinigt 
          PROGNOSE: -1,5% gg Vm 
          zuvor:    +1,9% gg Vm 
-GB 
    10:30 Industrieproduktion August 
          PROGNOSE: 0,0% gg Vm/+2,6% gg Vj 
          zuvor:   +0,5% gg Vm/+1,7% gg Vj

POLITIK-TERMINE

PRESSESPIEGEL – ÜBERSICHTEN


Wirtschaft
US-Konzerne hängen europäische Konkurrenz im ersten Halbjahr ab
Interessensvertretungen – Öffentliche Verwaltung – Politik – Parteien – Außenbeziehungen
Überraschender Entscheid des US-Obersten Gerichts: Rückenwind für die Homo-Ehe in den USA – International Nachrichten – NZZ.ch
Obama-Vize blamiert Merkel: USA haben EU zu Sanktionen gegen Russland gezwungen