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HEUTEZULETZTMÄRKTETHEMENUMFELD: Meldungen von West über Ost bis nach Europa – u.a.m. – ERLÄUTERUNGEN

In eigener Sache

Eigentlich hätte der Blog im Verlauf der letzten Woche wieder starten sollen. Doch die berühmten widrigen Umstände machten einen Strich durch die „zentrale Planungswirtschaft“. Womit wieder einmal bewiesen wäre, dass Mises und Hayek nicht ganz daneben lagen …

Der heutige Bloggbeitrag blickt – sehr kurz !- auch in die erste Februarwoche und ein wenig in den Januar zurück: Griechenland rührt um. Ein Überblick über Dezember und Januar harrt – wegen der widrigen Umstände – versandtbereit in den Startlöchern. Mal sehen, ob daraus noch etwas wird.

Einen guten Wochenstart und eine weitere Fortsetzung der guten Fahrt ins Neue Jahr meinen Leserinnen und Lesern!

HEUTE 

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„Allgemeine Regeln und Bedingungen der Vermeidung des Irrtum überhaupt sind: 1. selbst zu denken, 2. sich an die Stelle eines anderen zu denken und 3. jederzeit mit sich selbst einstimmig zu denken.“ (Immanuel Kant)  


TAGESTHEMEN


GRIECHENLAND I – Dem Widerstand von Athens Gläubigern zum Trotz hält der neue griechische Regierungschef Alexis Tsipras an seinen Plänen fest, aus dem bisherigen Hilfsprogramm auszusteigen und stattdessen mit Hilfe einer Überbrückungsfinanzierung eine neue langfristige Lösung der Schuldenkrise auszuhandeln.
Seine Regierung werde ihre Wahlversprechen einlösen, sagte Tsipras am Sonntagabend bei der Vorstellung seines Regierungsprogramms im Parlament. Seine Regierung werde die Regeln der Eurozone respektieren, die griechische Wirtschaft aber nicht zu einer „ewigen Rezession“ zwingen. Die Bevölkerung habe seiner Regierung das Mandat erteilt, das bisherige strikte Sparprogramm aufzukündigen, betonte der Chef der linken Syriza-Partei. Er lud alle Partner aus den Euroländern ein, am Verhandlungstisch über neue Wege aus der Schuldenkrise zu beraten.
Gleichzeitig hielt er an seiner Ankündigung fest, den Mindestlohn von derzeit 580 Euro bis zum kommenden Jahr auf 750 Euro monatlich anzuheben. Dies sei ein Schritt gegen die „humanitäre Krise“, die durch die bisherige Sparpolitik ausgelöst worden sei. Tsipras kündigte außerdem „einen gnadenlosen Krieg gegen die Korruption“ und gegen Steuerbetrug an. Als Antwort auf die Frage, wie die ganzen Sozialmaßnahmen finanziert werden sollen, verwies Tsipras unter anderem auf nach seiner Ansicht noch offene Reparationsforderungen an Deutschland aus der Nazi-Zeit.
=> ROUNDUP: Griechischer Ministerpräsident Tsipras besteht auf Neuverhandlung
=> Tsipras setzt auf mehr Steuereinnahmen und weniger „Troika-Diktat“
=> Tsipras besteht auf Reparationsforderungen an Berlin

GRIECHENLAND II – Griechenland könnte in den nächsten Wochen das Geld ausgehen, sollte das Land keinen Zugang zu weiteren Mitteln erlangen. Deutschland und die anderen europäischen Gläubiger riskierten damit einen Zusammenbruch des Landes und ein Ausscheiden aus dem Euro. Griechenlands Wirtschaftsminister George Stathakis sagte dem Wall Street Journal, dass der Rückgang der Steuereinnahmen und anderer Staatseinnahmen das Land an den Rand eines finanziellen Kollapses gebracht habe.

GRIECHENLAND II – Vor dem Treffen der EU-Finanzminister am Mittwoch in Brüssel hat EU-Parlamentspräsident Martin Schulz die griechische Regierung zur Vertragstreue aufgerufen. „Wenn die Griechen zu ihren Zusagen stehen, dann stehen die Geldgeber zu ihren Finanzzusagen. Steigt eine Seite aus, steigt auch die andere aus“, sagte Schulz dem Tagesspiegel. „Das ist genau das, was Griechenland gerade nicht brauchen kann.“

GRIECHENLAND III – Standard & Poor’s hat das Rating Griechenlands auf ‚B-‚ von ‚B‘ heruntergestuft. Dennoch bleibt die Bonität auf der Beobachtungsliste für ein mögliches weiteres Downgrade, wie die Ratingagentur mitteilte. Moody’s hat das Griechenland-Rating von Caa1 unter Beobachtung gestellt.

ÖSTERREICH – Die österreichische Wirtschaft stagnierte im 2. Halbjahr 2014. Aufgrund der etwas günstigeren Konjunkturlage im Frühjahr sowie eines Wachstumsüberhanges aus dem Jahr 2013 ergibt sich für das Jahr 2014 insgesamt ein Anstieg des BIP von 0,3%. Das Bild der Vorlaufindikatoren ist weiterhin trüb. Vor diesem Hintergrund dürfte trotz der aktuell vorteilhaften Entwicklung der Rohölpreise und des schwächeren Euro-Kurses auch das I. Quartal 2015 von einem trägen Konjunkturverlauf geprägt sein.
=> APA ots news: Zweite Jahreshälfte 2014 geprägt von Stagnation der österreichischen Wirtschaft (WIFO)
=> WIFO-Meldung

WEITERE BLICKPUNKTE: Ukraine-Krise, IS, Boko Haram, harziger Wirtschaftsverlauf weltweit, Staatsschuldenzunahmen, Währungs-„Wettläufe“


AKTIEN


DEUTSCHLAND: – SCHWÄCHER ERWARTET – Nach einer Gewinnserie zeichnet sich am deutschen Aktienmarkt am Montag ein schwächerer Start ab. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Börsenstart bei 10 766 Punkten und damit um 0,74 Prozent unter dem Xetra-Schluss vom Freitag. Der Leitindex hatte in vier Wochen fast 15 Prozent gewonnen. „Einige Anleger beginnen, sich die Frage zu stellen, ob die Notenbank-getriebene Kursrally nicht zunächst weit genug gelaufen ist“, sagte IG-Marktstratege Chris Weston.
=> EUREX/DAX-Future startet knapp behauptet
=> TRENDUMFRAGE/DAX niedriger erwartet
=> Aktien Frankfurt Ausblick: Dax geht die Luft aus

EUROPA: – AUSBLICK: Der deutsche Aktienmarkt wird zum Wochenstart mit einem Rücksetzer erwartet. Bereits in der Vorwoche war zu erkennen, dass dem Börsenbarometer DAX die Kraft fehlt, die Marke bei 11.000 Punkten ernsthaft