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Mises’ Human Action nach 70 Jahren

Mises' Human Action nach 70 Jahren

Diesen Monat vor 70 Jahren, im September 1949, wurde Ludwig von Mises Magnum Opus, Human Action, veröffentlicht. In kürzerer Form bereits in den 1930er Jahren als Nationalökonomie im deutschsprachigen Raum erschienen, gilt Human Action heute als eine der wichtigsten Werke der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Das mehr als 800-seitige Buch ist eine rigorose Verteidigung der Marktwirtschaft und des Kapitalismus.

Das Liberale Institut aus der Schweiz hat aus diesem Grund ein Paper des renommierten amerikanischen Austrian, Richard Ebeling, veröffentlicht, welches frei zum Download steht. Lesen Sie hier auch die Zusammenfassung von Ebelings Argument:

Im September 1949 erschien Human Action, der bahnbrechende, in Genf verfasste Klassiker der modernen Ökonomie des Wirtschaftswissenschaftlers Ludwig von Mises. Die brillante Abhandlung stellt weiterhin ein Grundstein für das Verständnis der freien Gesellschaft und der Marktwirtschaft dar. Im wahrsten Sinne des Wortes formulierte Mises eine «Sozialwissenschaft»: Alles, was in der sozialen Welt geschieht, beginnt im Denken und Handeln des einzelnen Menschen. Dieser gibt der Welt um ihn herum als zielgerichtet handelndes Wesen eine Bedeutung, wählt die gewünschten Ziele aus, entscheidet über geeignete Mittel zu ihrer Erreichung und unternimmt Handlungen um seine Pläne zu verwirklichen.

Ein zentrales Thema in Human Action ist die Hervorhebung der wesentlichen Bedeutung der wirtschaftlichen Kalkulation. Die Institution der Marktwirtschaft kann nicht durch eine staatliche Planung ersetzt werden, ohne dass dabei wirtschaftliche Produktivität und Effizienz verloren gehen. Nur mit marktbasierten Preisen können rationale Entscheidungen für den Einsatz der unzähligen Produktionsmittel getroffen werden. Mit der Abschaffung des Privateigentums und damit des Marktaustausches und der Marktpreise fehlen den zentralen Planern die notwendigen Informationen, um festzustellen, was wie produziert werden soll, um Verschwendung und Ineffizienz zu minimieren.

Staatliche Eingriffe in die Marktwirtschaft führen gemäss Mises bei unternehmerischen Entscheidungen zu Verzerrungen und Ungleichgewichten in den Beziehungen zwischen Angebot und Nachfrage. Die Folgen davon sind die Verschwendung von Ressourcen, wirtschaftliche Krisen, Interventionsspiralen und die ständige Aufblähung der freiheitseinschränkenden Staatsmacht.

Die Meinungen, die hier auf hayek-institut.at veröffentlicht wurden, entsprechen nicht notwendigerweise jenen des Hayek Instituts.

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