Standard: Manche Fragen sich: Kann der Staat mit mehr Geld überhaupt etwas anfangen?

Kolm: Die Krise, die wir jetzt erleben, ist eine Krise des Wohlfahrtsstaates, also der vielen Sozialausgaben, der Staatsverschuldung. Man braucht sich dazu nur die Entwicklung anzusehen: 1870 lag die Staatsverschuldung in Österreich bei zehn Prozent des BIP, 1960 waren es 35; jetzt sind wir jenseits der 70-Prozent-Marke.

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