AKZENTE: IMF Economic Outlook + Financial Stability ReportEZB-QEIS- und Ukraine-Krise.

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TAGESTHEMEN

Die EZB wird demnächst mit dem Kauf von Kreditverbriefungen und Pfandbriefen beginnen, um damit Kreditvergabe, Wachstum und letztlich Inflation anzutreiben. Details wird EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag nach der EZB-Ratssitzung bekanntgeben. So viel ist sicher: Die Zinsen wird der EZB-Rat nicht noch einmal senken können. Nach der unerwarteten Senkung Anfang September liegt der geldpolitische Schlüsselsatz bei 0,05 Prozent. Was nun zu entscheiden ist, sind die Modalitäten des Ankaufs von Kreditverbriefungen und Pfandbriefen. Der EZB-Rat dürfte zum einen den Ankauf erstklassiger und einfacher Kreditverbriefungen (Asset-backed Securities – ABS) beschließen. Einige EZB-Vertreter würden das Ankaufprogramm gerne auf zweitklassige Bestandteile von Verbriefungen ausdehnen, denn Banken müssen solche Mezzanine-Tranchen mit mehr Eigenkapital hinterlegen. Kauft die EZB sie an, wird mehr Eigenkapital für andere Aktivitäten, zum Beispiel Unternehmenskredite, frei. Schon jetzt ist klar, was Draghi nicht verraten wird: Das geplante Volumen der Ankäufe. Dafür hat der EZB-Präsident auch gute Gründe, denn erst mal will er im Dezember ein weiteres vierjähriges Repo-Geschäft bei den Banken unterbringen.

ferner:
IMF World Economiv Outlook Kapitel 3+4  => s.u.
IMF Financial Stability Report Kapitel 2+3  => s.u.
IS-Terrormilizen/Syrien/Türkei, Syrien, Ukraine  => s.u.

AKTIEN

DEUTSCHLAND: – TENDENZ – Im Dax zeichnet sich vor der EZB-Entscheidung auch am Donnerstag zunächst keine Stabilisierung ab. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Morgen des letzten Handelstages der Woche 0,18 Prozent tiefer auf 9365 Punkte. Bislang liegt der Dax auf Wochensicht gut ein weiteres Prozent hinten. Die Vorgaben aus Übersee sprechen für weiteres Ungemach: An der Wall Street rutschte der Dow Jones Industrial unter seine jüngsten Zwischentiefs auf das niedrigste Niveau seit Mitte August. Der Future auf den US-Leitindex verlor seit Xetra-Schluss rund ein Viertelprozent. Auch in Asien gab es deutliche Verluste. In Hongkong läuft ein Ultimatum der Studentenvereinigung für den Rücktritt des Regierungschefs ab und es drohen Unruhen. Tageshöhepunkt ist vor dem morgigen Feiertag die Zinsentscheidung und Pressekonferenz der EZB. Daneben steht vor allem der Börsengang von Rocket Internet im Fokus.
=> Aktien Frankfurt Eröffnung: Verluste vor EZB-Entscheid – Negative Vorgaben
=> EUREX/DAX-Futures leicht erholt
=> TRENDUMFRAGE/DAX zum Xetra-Schluss 0,5 Prozent tiefer erwartet

EUROPA:  Ausblick: Mit weiter abgleitenden Kursen in Europa rechnen Händler am Donnerstag. Vor der EZB-Sitzung und den mit Spannung erwarteten Details zu möglichen Wertpapierkäufen sei nicht mit großen Impulsen für den Markt zu rechnen, heißt es im Handel. Die Vorlagen der US-Börsen sind negativ. „Alles deutet auf weitere Risikoaversion hin“, sagt ein Händler. Die US-Daten vom Vortag hätten gezeigt, dass die Hoffnungen auf eine starke Konjunkturerholung in den USA entweder übertrieben oder zumindest eingepreist seien. Ganz im Fokus des Marktes stehen die Aussagen von EZB-Chef Draghi nach der Sitzung der Zentralbank am Nachmittag.     Rückblick: Mit deutlichem Minus gingen Europas Aktienmärkte am Mittwoch aus dem Handel. Schwache europäische und US-Konjunkturdaten enttäuschten den Markt, hinzu kamen die Sorgen um die Entwicklung in Hongkong. Unter Druck standen auch die Aktien der Fluggesellschaften, nachdem der erste Ebola-Fall in den USA bestätigt worden war. Lufthansa verloren 2,7 Prozent, IAG ebenfalls 2,7 Prozent und Air France-KLM 4,4 Prozent. Grund waren Sorgen über mögliche Flugbeschränkungen. Abwärts ging es auch für Orange, die ehemalige France Telecom. Sie verloren 4,1 Prozent. Einem Zeitungsbericht zufolge trennt sich der Staat von einem 1,9-prozentigen Aktienpaket an dem früheren Monopolisten.

USA: – DEUTLICH IM MINUS – Die US-Börse hat den Monat Oktober mit kräftigen Verlusten begonnen. Nach einem schwachen Handelsstart beschleunigte sie ihre Talfahrt und litt unter überwiegend enttäuschenden Konjunkturdaten. Der Leitindex Dow Jones Industrial büßte am Mittwoch 1,40 Prozent auf 16 804,71 Punkte ein. Der S&P-500-Index verlor 1,32 Prozent auf 1946,16 Punkte. Der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 sank zugleich um 1,60 Prozent auf 3984,74 Punkte.

ASIEN: – STARKE ABSCHLÄGE – An den asiatischen Aktienmärkten ist es am Donnerstag deutlich bergab gegangen. In Japan sank der Leitindex Nikkei 225 zuletzt um 2,12 Prozent auf 15.741,97 Punkte.   HNWEISE:  DONNERSTAG: In Schanghai bleiben die Börsen wegen des Nationalfeiertags und in Hongkong wegen des Chung-Yeung-Fests geschlossen.    FREITAG: In Schanghai ruht der Handel wegen des Nationalfeiertags und in Südkorea wegen des Nationalen Gründungstags.      HINWEISE:     DONNERSTAG: In Schanghai bleiben die Börsen wegen des Nationalfeiertags und in Hongkong wegen des Chung-Yeung-Fests geschlossen.     FREITAG: In Schanghai ruht der Handel wegen des Nationalfeiertags und in Südkorea wegen des Nationalen Gründungstags.
=> MÄRKTE ASIEN/Schwache US-Vorgaben verschrecken

DAX              		9.382,03		-0,97%
XDAX            		9.352,02		-1,02%
EuroSTOXX 50		        3.195,08		-0,96%
Stoxx50        		        3.046,13		-0,69%

DJIA             	       16.804,71	        -1,40%
S&P 500        		        1.946,16		-1,32%
NASDAQ 100  		        3.984,74		-1,60%

Nikkei            	       15.741,97	        -2,12%

RENTEN:

RENTEN: – WARTEN AUF DIE EZB – Am deutschen Anleihemarkt gilt die Aufmerksamkeit am Donnerstag ganz der Europäischen Zentralbank (EZB). EZB-Chef Mario Draghi wird auf der auswärtigen Sitzung in Neapel Details zu den neuen Wertpapierkäufen der Notenbank bekanntgeben. „QE in Form eines Staatsanleiheankaufprogramms wird er ebenfalls nicht ausschließen“, heißt es in einer Vorschau der National-Bank. An Konjunkturdaten dürften die wöchentlichen Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt besonders beachtet werden, bevor am Freitag der monatliche Jobbericht der US-Regierung folgt.
=> Deutsche Anleihen legen weiter zu

Bund-Future   		150,41		 0,46%
T-Note-Future 		125,55		-0,04%
T-Bond-Future		139,72		 0,55%

AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN

10:30 ES/Auktion 1,40-prozentiger Anleihen mit Laufzeit 
         Januar 2020 
         Auktion 2,75-prozentiger Anleihen mit Laufzeit 
         Oktober 2024 
         im Gesamtvolumen von 2,5 bis 3,5 Mrd EUR 
 
10:50 FR/Auktion von Anleihen im Gesamtvolumen von 
         7,0 bis 8,0 Mrd EUR, davon 
         1,75-proz