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US Opiod-Krise verschärft sich

US Opiod-Krise verschärft sich

Das Coronavirus hat unser aller Leben in den letzten Monaten dominiert. Radikale Wege wurden von der Politik in Form von Lockdowns eingeschlagen, um die Pandemie einzudämmen. Doch sollten wir erkennen, dass auch wenn das Coronavirus eine Herausforderung für uns darstellen mag, man immer einen ganzheitlichen Blick auf das Weltgeschehen bewahren muss. So wie es in dieser Krise epidemiologische Faktoren gibt, die zu beachten sind, so gibt es auch wirtschaftliche, soziale, kulturelle, politische und andere gesundheitlichen Faktoren. Gerade auf diese anderen Faktoren, die so oft in der panischen Berichterstattung, in dem ständigen, manischen Verfolgen der aktuellen Infektionszahlen, vergessen werden, wollen wir in den kommenden Wochen in unserer Serie “Die Kosten der Coronavirus-Lockdowns” einen Blick werfen.

Wenn es um Quarantänen, erzwungene Geschäftsschließungen, Schulschließungen und die anderen Einschränkungen geht, die aus der COVID-19-Krise folgten, sind die Auswirkungen nicht nur im Geldbeutel zu spüren. Eine der schockierenderen Folgen ist der Anstieg des Drogenkonsums und der Überdosis. Noch schlimmer ist, dass dies nach einer Zeit kommt, in der die USA zum ersten Mal seit 28 Jahren einen Rückgang der Gesamtzahl der Drogentoten verzeichneten. Zu allem Überfluss wird das Leben vieler junger Menschen ruiniert sein, wenn die Pandemie endlich endet und die Dinge wieder zur Normalität zurückkehren. Drogensucht ist ein besonders schwieriger Fall, da es keinen Weg zurück in die “normale” Welt vor der Krise gibt.

Wie die neuesten Daten der CDC vom Dezember 2020 zeigen, ist die Zahl der Menschen, die an einer Überdosis Drogen sterben, in den letzten zwölf Monaten um 17 % gestiegen. Da die Daten eine zeitliche Verzögerung aufweisen, sind darin nur die gemeldeten Fälle bis zum 31. Mai 2020 enthalten. Was noch auffälliger ist, ist, dass fast der gesamte Anstieg zwischen Februar und Mai 2020 stattfand, “zeitgleich mit der Umsetzung von weitreichenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.”

 

 

Weitere Einträge in der Kosten der Coronavirus-Lockdowns-Serie:

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