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#RestartVienna bei einer unvergesslichen 10. Austrian Economics Conference – Tag 1

RestartVienna

#RestartVienna war eine große Motivation für die Verfechter der Ideen der Österreichischen Schule, sich an dem Ort zu treffen, an dem alles begann.

#RestartVienna

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Am 4. und 5. November fand die 10. Austrian Economics Conference in der Österreichischen Nationalbank statt. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Fundación Bases und dem Hayek Institut organisiert und gemeinsam empfingen wir 150 Teilnehmer aus der ganzen Welt: Akademiker, Forscher, Think-Tanker, Unternehmer und Studenten, allesamt Verfechter der Ideen der Freiheit.

#RestartVienna war eine große Motivation für die Verfechter der Ideen der Österreichischen Schule, ihre Kräfte zu bündeln und sich an dem Ort zu treffen, an dem alles begann. Die Austrian Economics Conference 2021 war etwas ganz Besonderes, denn wir feierten den 150. Jahrestag der Veröffentlichung der “Grundsätze der politischen Ökonomie” unseres Gründers Carl Menger und den hundertsten Jahrestag seines Todes.

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Nach der Begrüßung durch Federico Fernandez, Ingo Friedrich und Barbara Kolm und dem Eröffnungsvortrag von Dr. Robert Holzmann zum Thema “Der natürliche Zinssatz – oder: Warum die Leitzinsen so niedrig sind” folgten Vorträge unserer Referenten aus Europa und Amerika zu den Hauptthemen der Österreichischen Schule.

Aber auch Diskussionen über österreichische Philosophie, Erkenntnistheorie und Methodologie wurden geführt. Die Vorträge knüpften an die von Carl Menger begründete Tradition an und analysierten die Studien seiner Nachfolger und deren Beiträge zu aktuellen Problemen neu auf. Die Teilnehmer nutzen ausgbiebig die Möglichkeit, im Anschluss an die Vorträge mit den Referenten zu diskutieren. Den Ideenaustauschsetzten sie lebhaft in den Pausen fort.

Der erste Tag in der OeNB, Kassensaal

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In diesem Jahr feiern Austrians den 150. Jahrestag der Veröffentlichung der “Grundsätze der Volkswirtschaftslehre” von Carl Menger. Aus diesem Anlass organisierte das Team des Institut Misesa Polen eine Podiumsdiskussion, bei der sie über Mengers Leben und seine Leistungen, sowohl in der Wirtschaft als auch in anderen Bereichen, sprachen. Mikolaj Pisarski, Krzysztof Turowski, Norbert Slenzok und Tomasz Agencki reflektierten über das Leben, die Arbeit und den Einfluss von Menger. Zum Abschluss des Panels zeigte Tomasz Agencki Einblicke in den Film über Menger, an dem er gerade arbeitet.

Jeffrey Booth hielt die erste Keynote über unser rasch wachsendes Verständnis der Wirtschaftn. Alle waren von seiner Vision von heute und der Zukunft begeistert. Um seinen Vortrag in einem Satz zusammenzufassen: Die Zukunft ist rosig, und Bitcoin (und Kryptowährungen im Allgemeinen) werden uns die Freiheit geben, für die die Regierungen und Zentralbanken der Welt nicht viel tun können.

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Der Tag wurde fortgesetzt mit Facundo Corvaláns Diskussion über den Methodenstreit und die wichtige Debatte über Geschichte und Theorie. Natürlich ist Ökonomie nicht nur (neoklassische) Mathematik, wie die stark von Menger geprägte Mendoza Psychological School of Economics, wie Natalia Conti erklärte. Es folgte ein Vortrag von Ferdinando Meacci über die Behandlung des Kapitals durch Menger. Gabriel Mursa widerlegte all jene, die behaupten, die Österreichische Volkswirtschaftslehre sei “nur Theorie”, indem er die deutsche Hyperinflation von 1914-1923 mit den Augen eines Österreichers betrachtete. Das Segment endete mit Fernando Rassiga, der Philosophie, freie Märkte und Religion miteinander verband.

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Die Diskussion über die Kapitaltheorie wurde nach der Pause fortgesetzt und von Youly Ninov erläutert, gefolgt von einer großartigen Diskussion über die “Philosophie der österreichischen Wirtschaftswissenschaften”, in der Łukasz Dominiak und Norbert Slenzok ihre Argumente zur Wertfreiheit der Rothbard’schen Wirtschaftslehre vortrugen. Clifford F. Thies zeigte, dass die Debatte über das sozialistische Kalkül immer noch lebendig ist, auch wenn wir nur in der Praxis und nicht nur in der Theorie darüber sprechen. Esteban Viani Villarroel betrachtete die Zinsstrukturkurve, während Harald Wiese sich auf den Abbau und die Verwendung von Zinn konzentrierte und dies mit der Österreichischen Schule und ABM verband.

Der Höhepunkt des ersten Tages war die Verleihung des Hayek Lifetime Achievement Awards 2021 an Prof. Dr. Veselin Vukotic, den Rektor und Gründer der Universität Donja Gorica – UDG.

Die Meinungen, die hier auf hayek-institut.at veröffentlicht wurden, entsprechen nicht notwendigerweise jenen des Hayek Instituts.

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