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Vortrag und Diskussion

BREXIT – Was passiert nach dem 29. März?

14. März 2019, 18:00

Hayek Institut, 1010 Wien

 

Die BREXIT-Entscheidung rückt unaufhaltsam näher – ob hard, ob soft oder ob aufgeschoben. Anlass genug die Hintergründe des BREXIT näher zu durchleuchten und die Konsequenzen der möglichen Varianten genauer zu betrachten. Der Politologe John James und der Präsident des Goldstandard-Institutes Europa, Thomas Bachheimer, werden nur wenige Tage vor dem D-Day die politischen und geopolitischen Konsequenzen des 29. März untersuchen.

Die Schwerpunkte liegen im politischen Bereich auf
– den verfassungsrechtlichen Konsequenzen der EU Mitgliedschaft für das politische System Großbritanniens,
– den Unterschieden in Theorie und Praxis zwischen dem anglo-amerikanischen und dem kontinentaleuropäischen Raum,
– den Veränderungen in der politischen Kultur Großbritanniens im 21. Jahrhundert,
– der Entfremdung der politischen Elite von den Bürgern und andere Risse in der Gesellschaft.
– Ist Brexit ein rein britisches Phänomen oder ein Symptom gesamteuropäischer Probleme?
– Ist die EU ein Sündenbock für Probleme, die mit der EU Mitgliedschaft nichts zu tun haben?

Ökonomisch liegt der Schwerpunkt auf folgenden Bereichen
– Wer verläßt die EU (ökonomische Größe, wirtschaftliche Stärken und Schwächen des Scheidenden)?
– Was passiert, wenn ein handelsdefizitärer Staat eine Wirtschaftsgemeinschaft verläßt?

– Wird der BREXIT Einfluß auf GDP, Arbeitsplätze und den Euro haben?
– Wie sehen die Auswirkungen des BREXIT auf UK, größere EU-Wirtschaftsräume und die EU selbst aus?
– die City of London außerhalb der EU – Konsequenzen für den Finanzstandort Europa

Geostrategisches
– die möglichen geostrategischen Konsequenzen und Veränderungen aus der jeweiligen Entscheidung
– kommt es zu einem Auseinanderbrechen der gegenwärtigen Weltordnung?

 

 

Thomas Bachheimer

Nach einer Ausbildung zum Börsenhändler handelte Thomas Bachheimer in Dublin, München und Wien erfolgreich mit Staatsanleihen und Rohstoff-Derivaten. Anlässlich der Euroeinführung hatte er ein Erweckungserlebnis, als seine Großmutter meinte, das wird jetzt meine 4. Währungsreform und bei jeder habe ich noch alles verloren. Seit diesem Tag beschäftigt T. Bachheimer sich eingehend mit dem Wesen des westlichen Geldsystems, der Geldwährung durch Volksverschuldung sowie der Schule der österreichischen Nationalökonomie. In zahlreichen Publikationen und als Key-Note-Speaker hat er sich mit dem Währungssystem und der Einflussnahme der Politik im Wirtschaftsleben auseinandergesetzt. Bachheimer war über 8 Jahre lang OPEC-Analyst für diverse TV-Stationen, wie CNBC, BBC, n-tv, etc. und machte in dieser Rolle auf den Zusammenhang von Geldmenge und Rohstoffpreisen aufmerksam. Als Europapräsident des Goldstandard Instituts hat er sich voll und ganz der Aufgabe verschrieben, die „Währungsbenutzer“ – sprich Endverbraucher wie auch Wirtschaftstreibende – über die Vorteile von nicht-politischen, gedeckten Währungen zu informieren und die Etablierung eines neuen Denkens im Währungsbereich voranzutreiben. Hierzu betreibt er die News-Plattform www.bachheimer.com     
 
John James

Der gebürtige Brite John James spezialisierte sich bereits während seines Studiums der Politikwissenschaften an der Universität von Bristol auf die politischen Systeme Ost- und Westeuropas der Nachkriegszeit. Anschließend absolvierte er ein Musikstudium an der Musikuniversität Wien und war danach für die letzten 25 Jahre als Musiker und Kulturmanager in Großbritannien und Europa erfolgreich tätig. Als Reaktion auf die Finanzkrise 2008 begann er von neuem Artikel zu politischen und rechtsstaatlichen Fragen zu verfassen und veröffentlichen.
Im speziellen hat er Artikel und Vorträge zu den Themen des britischen Common Law, des britischen und europäischen Verfassungsrechts und zum Einfluss der europäischen Geschichte auf die Politik der Gegenwart geschrieben und gehalten. Für die Website bachheimer.com analysiert und kommentiert er regelmäßig die neuesten politischen Entwicklungen in den USA und in Großbritannien.