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Die Entnationalisierung des Rechts

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18. Januar | 17:00 - 19:00

Die Entnationalisierung des Rechts

Einladung

Die Entnationalisierung des Rechts –

Wie ein Verständnis spontaner Ordnungen hilft, die Herausforderungen der Rechtsordnung im 21. Jahrhundert zu bewältigen

Rick Wendler

Ein Verständnis der spontanen Bildung sozialer Ordnungen eröffnet auch für die Rechtstheorie neue Perspektiven. Die Rechtsordnung steht in einer wechselseitigen Abhängigkeit zu den anderen Gesellschaftsordnungen und wird aus der Interaktion der sich streitenden Rechtssubjekte gespeist. Dabei stellt dieses Verständnis des Rechts als genossenschaftliches Phänomen einen Kontrapunkt zum vorherrschenden obrigkeitlichen Rechtsverständnis dar, welches Recht als staatliches Phänomen eines Unterwerfungsverhältnisses versteht. Das spontane Ordnungsdenken eröffnet Möglichkeiten, die Herausforderungen freiheitlicher Rechtsordnungen angesichts einer gesteigerten Komplexität und Dynamik einer digital vernetzten und global arbeitsteiligen Welt zu bewältigen.

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Dr. Rick Wendler studierte Rechtswissenschaft in Jena und Dublin und wurde mit der Arbeit “Recht als spontane Ordnung – Die Genese eines evolutionär-emergenten Rechtsverständnisses” promoviert.

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